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Franz Kinastberger: Ein Visionär mit Anspruch an Ästhetik und Individualität

Vom Lehrling zum Unternehmer: Franz Kinastberger und sein Team bieten von der Planung bis zur Schlüsselübergabe maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand. Viel Wert legt das Unternehmen für Dach- und Holzbau dabei auf hochwertige Materialien, nachhaltige Verarbeitung und höchste Qualität.  Für den neuen Betriebsstandort am Kremser Hafen hat der Unternehmer große Pläne.

Franz Kinastberger verwirklicht Wohnträume.
© Kinastberger Franz Kinastberger verwirklicht Wohnträume.
Nieselregen. Die Luft ist kühl. Die Nebel hängen tief. Das ungastliche Regenwetter lässt die Gebäude auf dem 32.000 Quadratmeter großen Areal der Kinastberger Holding im Kremser Industriegebiet trist wirken. Doch im Kopf von Franz Kinastberger sind sie nicht trist – da haben sie längst Gestalt angenommen und sich zu Visionen geformt. Denn der Kremser Unternehmer hat am neuen Betriebsstandort nahe des Kremser Hafens einiges vor. „Da hinten ist ein Baukompetenzzentrum geplant nach dem Motto ‚Bauen mit Partnern‘: Ein Gemeinschaftsbüro für Betriebe aus der Baubranche (Architekten, Baumeister, Planer, Ingenieurbüros), um Synergien zu nutzen“, erklärt Kinastberger und deutet auf ein hohes Gebäude.
„Die Hallen auf der linken Seite des Areals wollen wir zu Schauräumen umbauen und hier vorne soll ein Baufachmarkt entstehen“, sagt der Unternehmer und führt Richtung Produktionshallen und Büros. Ende Mai sind die Kinastberger Dach- und Holzbau sowie die Transport- und Logistik GmbH an den neuen Standort übersiedelt.

Innovativ und kreativ


Während sich die Produktionshallen langsam füllen und die Renovierungsarbeiten voranschreiten, ist es in den Büros schon behaglich und gemütlich. Hier entstehen die Pläne für die innovativen Projekte von Kinastberger Dach- und Holzbau. „Individuelle Lösungen verlangen nach kreativen Köpfen und innovativen Handwerkern“, betont Kinastberger. Die Leidenschaft für Holz begleitet ihn schon ein Leben lang. Und diese Leidenschaft ist es, mit welcher der Perfektionist seine Projekte verwirklicht. „Mein Vater wollte, dass ich Tischler werde. Aber ich habe mich für eine Lehre zum Zimmermann entschieden“, blickt der Zimmer- und Dachdeckmeister zurück. 2014 hat er sich selbstständig gemacht. „Gestartet bin ich mit einem Mitarbeiter, heute haben wir 27 – sechs davon sind Lehrlinge.“ 2019 ist mit der Transport- und Logistik GmbH ein zweites Standbein dazugekommen.

Franz Kinastberger (mittig) und sein Team
© Kinastberger Franz Kinastberger (mittig) und sein Team


„In Österreich wachsen jeden Tag 2.160 Einfamilienhäuser aus Holz nach“, rechnet Kinastberger vor. Diesen Rohstoff hochwertig und innovativ in Szene zu setzen, versteht kaum jemand so gut wie er. Je kniffliger die Ausgangssituation, umso kreativer die Umsetzung. Die Palette reicht vom schlüsselfertigen Holzhaus (Massiv- und Holzrahmenbauweise) über die Errichtung eines Hauses in einer Scheune (Anerkennung NÖ Baupreis), über den Umbau eines Jagdstüberls bis hin zu Kunstprojekten. „Unsere Stärke ist es, zu wissen, was die beste und technisch sauberste Lösung für ein Projekt ist.“


Modulbau als Ergänzung


Ideen und Inspiration hat sich Kinastberger auch beim Studium zum Holzhybridbau geholt. „Im Moment brüte ich über Konzepten für den Modulbau. Er erhöht die Qualität der Ausführung und bedeutet weniger Immissionen auf der Baustelle. Durch die kurze Bauzeit gibt es weniger Lärm und Müll sowie den Vorteil einer idealen Vernetzung aller Gewerke“, erklärt er und führt in die riesigen Produktionshallen. „Hier haben wir die logistischen Voraussetzungen, um die Module zusammenzubauen.“ Besonders eignet sich diese Bauweise für öffentliche Einrichtungen, Hotels, Wohnkomplexe, aber auch für den privaten Bereich bis hin zur Singlewohnung. „Zwei Module bilden eine Einheit von etwa 60 Quadratmetern. Es können mehrere Module zu einer Großeinheit zusammengefügt werden. Gefertigt wird inklusive Innenausstattung“, sagt Kinastberger und greift zu einer Mappe mit Entwürfen. Denn an Arbeit und Ideen mangelt es bei Kinastberger nicht.

Gestartet hat Franz Kinastberger mit einem Mitarbeiter, heute sind es 27 – und sechs davon sind Lehrlinge.
© Kinastberger Gestartet hat Franz Kinastberger mit einem Mitarbeiter, heute sind es 27 – und sechs davon sind Lehrlinge.

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