th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Pilotprojekt „synthetische Brenn- und Kraftstoffe“

Die Zukunftsvision: deutlich reduzierter CO2-Ausstoß und Unabhängigkeit vom Import fossiler Rohstoffe.Der Anlass zur Hoffnung: eine Kooperation zwischen dem Institut für Wärme und Öltechnik (IWO) und der AVL List GmbH mit dem ehrgeizigen Ziel, Europasinnovativste Power-to-Liquid-Anlage zu errichten.

Jürgen Roth, Obmann des Fachverbands Energie­handel.
© Foto Fischer Jürgen Roth, Obmann des Fachverbands Energie­handel. (Wirtschafts­kammer Österreich)
In Zukunft sollte es dann möglich sein, Wasserstoff in Verbindung mit Kohlendioxid in klimafreundliche, synthetische Brenn- und Kraftstoffe umzuwandeln.

Teuren Umbau ersparen

Der große Vorteil synthetischer Brenn- und Kraftstoffe liegt darin, dass die energetische Nutzung im Gegensatz zu fossilen Energieträgern CO2-neutral erfolgt. Somit wird in Zukunft eine massive Reduktion von Treibhausgas-emissionen erreicht, ohne dabei auf Autos, Flugzeuge oder herkömmliche Heizungen verzichten zu müssen, denn: Eine Umrüstung bestehender Infrastruktur ist für die Verwendung nicht nötig. Auch die wirtschaftliche Rentabilität steht im Fokus: „Mit der von uns geplanten Anlage wird der Wirkungsgrad für die Erzeugung des synthetischen Brenn- und Kraftstoffes signifikant verbessert und so der Energieeinsatz an erneuerbarem Strom erheblich gesenkt. Dadurch erzielt man auch deutlich niedrigere Herstellungskosten. Auf diesem Weg kann erneuerbare Energie kostengünstig, praxis-tauglich und effizient speicherbar gemacht werden“, erklärt AVL-CEO Helmut List (Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen).

Österreich als Innovation Leader

Ein Umstand, durch den laut Jürgen Roth, Fachverbandsobmann Energiehandel WKO und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Wärme und Öltechnik, nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger: „Dass sich Österreich durch unser ehrgeiziges Projekt als globaler Vorreiter auf dem Gebiet der synthetischen Brenn- und Kraftstoffe etabliert, ist mir natürlich eine ganz besonders große Freude. Die Vision eines leistbaren, CO2-neutralen, flüssigen und genormten Brenn- und Kraftstoffes, 100 Prozent ‚Made in Austria‘, wird mit unserer Pilotanlage Realität. Dadurch leisten wir unseren Beitrag zum Umweltschutz und sorgen gleichzeitig dafür, dass bewährte Technik weiterhin verwendet werden kann. “

Power-to-Liquid-Verfahren

Österreich möchte bis 2030 Strom bilanziell zu 100 Prozent erneuerbar produzieren.

Dazu folgender Ansatz: Der im Sommer durch Windkraft- und Photovoltaikanlagen entstehende Energieüberschuss muss für den Winter gespeichert werden. Konkret wird dann beim PtL-Verfahren (Power-to-Liquid) dieser überschüssige Strom aus Solar- und Wind­energie verwendet, um Wasserstoff herzustellen. Der wiederum wird zusammen mit Kohlendioxid mittels des Fischer-Tropsch-Verfahrens chemisch verflüssigt.

Dadurch entstehen synthetische Brenn- und Kraftstoffe, die wie Diesel und Heizöl sofort verwendbar sind oder weiterverarbeitet werden können, zum Beispiel zu Kraftstoff für Flugzeugturbinen.

Das könnte Sie auch interessieren

Schädeloperation

Wenn Medizintechnik beim Operieren hilft

Eine Unterstützung für die Ärzte und schonend für die Patienten sind medizintechnische Systeme, die minimal-invasive Operationen ermöglichen. Bei ACMIT in Wr. Neustadt ist man hier Vorreiter. mehr

Die aktuell typische Prüfungssituation mit entsprechendem Abstand.

Entfallene Lehrabschlussprüfungen

Bis August alle aufgeholt! mehr