th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Pfizer: Impfstoffe aus NÖ für die ganze Welt

Auch wenn Pfizer in Orth an der Donau nicht den Impfstoff gegen das Corona-Virus produziert, wird in Nieder­österreich wertvolle Arbeit im Kampf gegen gefährliche Infektionskrankheiten geleistet. 

Rund 15 Millionen Impfdosen verlassen jedes Jahr das Pfizer-Werk in Orth an der Donau. 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind
© Pfizer

Rund 15 Millionen Impfdosen verlassen jedes Jahr das Pfizer-Werk in Orth an der Donau. 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,  unter anderem aus den Bereichen Biochemie, Lebensmittel- und Biotechnologie, Molekularbiologie oder Automatisierungstechnik, sind am NÖ Standort beschäftigt. 

Pfizer ist derzeit hauptsächlich bekannt, weil es einen Impfstoff gegen Covid-19 herstellt. Dass das international tätige Unternehmen auch in Niederösterreich vertreten ist und hier wertvolle Arbeit abseits der Pandemie leistet, kann bei den täglichen Meldungen um Impfen, Testen und Co leicht ins Hintertreffen kommen.

 Zwei wichtige Impfstoffe werden bei der Pfizer Manufacturing Austria GmbH hergestellt: „Wir produzieren den Wirkstoff gegen Meningokokken Gruppe C – diese Infektionskrankheit wird durch Bakterien übertragen – sowie den ‚Zeckenimpfstoff‘, also gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME – hier handelt es sich um Viren“, erklärt Geschäftsführer Martin Dallinger. In Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf) wird der hochkonzentrierte Wirkstoff hergestellt, der dann an weitere Pfizer-Standorte zur Verfüllung und Verpackung geleitet wird. 

Während sich Pfizer gemeinsam mit seinem Partner BioNTech darauf spezialisiert hat, den Covid-19-Impfstoff zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, konzentriert man sich im Produktionsstandort Orth auf die Herstellung der beiden genannten Impfstoffe. „Stellen diese doch einen bedeutenden Anteil des Weltbedarfs dar“, so der 54-jährige Geschäftsführer.  

Hohe Sicherheits- und Hygienevorschriften sind Standard

Corona hatte natürlich Auswirkungen auf den Pharmaproduzenten. Doch als essentielle Produktionsstätte wurde stets weitergearbeitet. „In der Produktion arbeiten wir unter Reinraumbedingungen, das kann man sich wie in einem Operationsraum vorstellen. Masken und Schutzausrüstung werden im Zuge des Produktionsprozesses ohnehin standardmäßig getragen“, hat Dallinger alles im Griff. Dankbarkeit empfindet der Geschäftsführer gegenüber dem „Mutterunternehmen“, denn alle Mitarbeiter wurden bereits gegen Covid geimpft: „Da wurde nichts vom österreichischen oder europäischen Kontingent abgezweigt, sondern Pfizer hat für seine Mitarbeiter in der Produktion die Impfung bereitgestellt.“ 

Dallinger ist selbst geimpft und auch die überwiegende Anzahl der Beschäftigten haben diese Möglichkeit gerne angenommen: „Erste Daten aus Israel geben Anlass zur Hoffnung, dass geimpfte Personen sich nicht nur selber viel seltener anstecken, sondern auch das Virus weniger weitergeben. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht. Wie oft das Virus mutiert und in welchen Intervallen in Zukunft zu impfen ist, wird man sehen.“ 

In Niederösterreich hat sich die Niederlassung auch einen Namen in der Entwicklung von Qualitätskontrolltests gemacht. „Mit dem neuen Qualitätskontrollzentrum übernimmt der Pfizer Standort in Österreich neben der Impfstoffproduktion ab 2021 zusätzlich Verantwortung für die Testung von Impfstoffen der globalen Pfizer-Pipeline“, so Dallinger. Dafür wird heuer noch ein weiteres Gebäude eröffnet, in dem hochmoderne Labors für Qualitätskontrolle Platz finden. 

Dem nahe des Standorts befindlichen Nationalpark Donau-Auen fühlt man sich bei Pfizer verpflichtet. „Der Klimaschutz ist bei uns ein wichtiger Prozess. Wir setzen laufend Aktivitäten und Projekte, um unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu verbessern“, so Dallinger, der Vater von drei Kindern und seit zwei Jahren auch Großvater ist. 

Umwelt und Natur: Pharmaunternehmen kennt die Verantwortung

Alle zwei Jahre wird ein Nachhaltigkeitsbericht auf der Website veröffentlicht: „Offen und transparent. Ziel dieses Berichtes ist es, einen Einblick in die Pfizer-Geschäftstätigkeit in Österreich zu geben und transparent darzulegen, wo wir stehen, woran wir arbeiten und was wir gemeinsam mit Partnern bereits erreicht haben“, erklärt Dallinger. 
Seit vergangenem Jahr engagiert sich Martin Dallinger im Ausschuss der Fachgruppe Chemische Industrie in der WKNÖ. Hier will er seine Meinung und Erfahrung einbringen. 

www.pfizer.at

Das könnte Sie auch interessieren

Seit 25. März kann man einen Monat lang die Stände von Junior Companies aus ganz Österreich besuchen.

Eine Welt voller Kreativität: Junior Handelsmesse online

Aufgrund von Corona findet die Junior Handelsmesse heuer virtuell statt. Seit 25. März kann man einen Monat lang die Stände von Junior Companies aus ganz Österreich auf dem Messeportal VirtualExpo besuchen.  mehr

v.l: AK Niederösterreich Präsident Markus Wieser und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker

AKNÖ-Wieser/WKNÖ-Ecker: Trotz Corona mehr Lehrlinge in NÖ 2020

Erfolg der gelebten Sozialpartnerschaft in Niederösterreich mehr