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„Geht’s den Mitarbeitern gut, geht’s dem Unternehmen gut.“

Kommentar von Von Alexander Adrian, Fachgruppenobmann-Stv. und Berufsgruppensprecher der Lebens- und SozialberaterInnen

Alexander Adrian, Fachgruppenobmann-Stv. und Berufsgruppensprecher der Lebens- und SozialberaterInnen, in einer typischen Beratungssituation.
© Gerald Lechner Alexander Adrian, Fachgruppenobmann-Stv. und Berufsgruppensprecher der Lebens- und SozialberaterInnen, in einer typischen Beratungssituation.
Stress. Jeder kennt ihn – manche mehr, manche weniger. Stress am Arbeitsplatz ist leider aktueller denn je und sollte nicht unterschätzt werden. Permanente Erreichbarkeit, Multitasking, Doppelbelastung durch Vereinbarkeit von Beruf und Familie zählen zu den häufigsten Stressfaktoren. Dauerstress schlägt sich aber früher oder später auf die psychische und physische Gesundheit nieder – und aus betrieblicher Sicht auch auf die Effizienz und Produktivität eines Unternehmens. Für viele Unternehmen ist deshalb betriebliche Gesundheitsvorsorge bereits ein fixer Bestandteil ihrer Unternehmenspolitik geworden. Maßnahmen und Angebote, die auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiter ausgerichtet sind, sollten darin enthalten sein.
Dabei können Lebens- und SozialberaterInnen dank ihrer umfangreichen Expertise Unternehmen vielfältig unterstützen: Individuell können sie betroffenen MitarbeiterInnen helfen, die Ursachen für Belastungssituationen aufzuspüren und durch spezifische Strategien ihre Widerstandsfähigkeit (wieder)aufzubauen. Gesunde Ernährung, sportliche Aktivität und ein sinnvolles Selbstmanagement bringen eine höhere Lebensqualität. Kleine körperliche und mentale Pausen schaffen Raum für Regeneration.
Auf unternehmerischer Ebene können Lebens- und Sozialberater Human Resources beziehungsweise die Geschäftsführung bei der Entwicklung und Implementierung von geeigneten Maßnahmen beraten: Wie stellt man ein gesundes und ausgewogenes Speisenangebot in der hauseigenen Kantine zusammen? Wie verbessert man die Kommunikation innerhalb von Teams? Wie löst man herausfordernde Situationen bzw. Konflikte?
Oft bedarf es keiner tiefgreifenden Veränderungen, sondern Anpassungen oder kleinen Änderungen. Denn eines ist klar: Geht’s den Mitarbeitern gut, geht’s dem Unternehmen gut.

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