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Zwazl/Ecker: Gewerbeordnung steht weiter für Qualität und Ausbildung

Meister gesichert, Nachteile für Kleinunternehmen bei Nebenrechten verhindert

„Die nun vorliegenden Änderungen bei der Gewerbeordnung sichern zwei zentrale Anforderungen an eine nachhaltige Wirtschaft: Qualität und Ausbildung!“, kommentieren Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) und der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk in Niederösterreich, Wolfgang Ecker, den heutigen Ministerrats-Beschluss zur Reform der Gewerbeordnung.

Mit der auch künftig bestehenden Verankerung der Meisterberufe werde die duale Ausbildung gesichert – und damit die hochqualifizierte Ausbildung unserer Jugend über die Lehre. „Drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher sehen in der Meisterprüfung einen Schutz für die Konsumentinnen und Konsumenten, 95 Prozent attestieren den Leistungen von Meisterbetrieben hohe Qualität“, so Zwazl. Ein „drohender Kahlschlag für die Lehre“ wie in Deutschland sei verhindert worden.

 

Begrüßt werden von Zwazl und Ecker auch die geplanten Erleichterungen und Beschleunigungen im Bereich des Betriebsanlagenrechts, sowie die Klarstellung, dass bei der Ausweitung von Nebenrechten weiter der Auftrag und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, das Wirtschaftsjahr als Bemessungsgrundlage dient. „Das ist gegenüber dem ursprünglichen Entwurf ein entscheidender Fortschritt, da damit die Wettbewerbschancen für kleinere Betriebe und damit für die Regionalwirtschaft gewahrt bleiben“, betont Ecker. Die drohende Rechtsunsicherheit für Unternehmen, insbesondere im Bau- und Baunebenbereich, für öffentliche Auftraggeber und für Konsumenten habe damit quasi im letzten Moment verhindert werden können.

 Seitens der WKNÖ werde man nun den parlamentarischen Prozess zur Reform der Gewerbeordnung sehr genau beobachten und begleiten. Zwazl: „Wir bleiben aufmerksam, damit durch die Hintertür nicht neue Vorschläge in die Gewerbeordnungsreform drängen, die oberflächlich gut klingen, aber schlecht für den Standort, schlecht für die Lehre und schlecht für Konsumentinnen und Konsumenten sind.“

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