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Online- und stationärer Handel – stärkere Zusammenarbeit von Land NÖ und WKNÖ

Unter dem Titel „Onlinehandel und stationärer Handel – Spannungsfeld und Chance“ lud Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Handelsexperten zur Diskussion über die aktuelle Entwicklung des Einzehandels ein.

V.l.: NÖ Spartenobmann Wolfgang Ecker (Gewerbe und Handwerk), Kerstin Koren, Rainer Will, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Harry Gatterer, Walter Leiss und NÖ Spartenobmann Franz Kirnbauer (Handel).
© NLK Pfeiffer V.l.: NÖ Spartenobmann Wolfgang Ecker (Gewerbe und Handwerk), Kerstin Koren, Rainer Will, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Harry Gatterer, Walter Leiss und NÖ Spartenobmann Franz Kirnbauer (Handel).
In seiner Keynote strich Zukunftsforscher Harry Gatterer die völlig veränderte Wettbewerbssituation für Händler hervor. Die neuen Mitbewerber sind IT-Unternehmer, die nicht so sehr mit dem Verkauf der Ware, sondern mit Datensammlung, Plattformdienstleistung und Werbung ihr Geld verdienen. Keine Chancen sieht er in der simplen Nachahmung dieser Onlinegiganten. Laut Harry Gatterer muss jeder Betrieb mit seinen spezifischen Möglichkeiten in der digitalen Welt Präsenz und hohe Verlässlichkeit bei seinen Leistungen zeigen. Nur so kann Kundenvertrauen gestärkt werden, dieses gewinnt in einer digitalisierten Welt ständig an Wert.
WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl verwies darauf, dass viele NÖ Betriebe bereits „nicht mehr zwischen analoger und digitaler Welt trennen und ihre stationären Konzepte online hervorragend präsentieren“. Heftige Kritik übte die Präsidentin jedoch an den unfairen Wettbewerbsvorteilen für ausländische Onlinehändler. Vergünstigungen bei Zoll, Posttarif und Ertragssteuer seien genauso wenig zu rechtfertigen wie mangelhafte Kontrollen bei Deklarierung der Ware, Produktsicherheit und korrekter Verpackungsentsorgung.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner unterstrich die hohe Bedeutung der heimischen Handelsbetriebe für Wertschöpfung, Steueraufkommen und Arbeitsplätze. „Auch zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten regionale Händler einen wichtigen Beitrag“, betonte die Landeshauptfrau.

Mit drei zentralen Ansätzen wollen Land und Wirtschaftskammer zukünftig den heimischen Handel verstärkt unterstützen:

  • Zum ersten sollen die Angebote, Betriebe digital fit zu machen, deutlich ausgebaut werden, ein breites Schulungs- und Seminarangebot zum Thema Digitalisierung soll zur Verfügung stehen.
  • Zweitens soll bewusstes Einkaufen der Konsumenten mit Öffentlichkeitsarbeit und sachlichen Informationen forciert werden.
  • Drittens werden Land- und Wirtschaftskammer die Beseitigung der ungerechtfertigen Wettbewerbsvorteile für ausländische Anbieter weiter vehement einfordern.

Video zur Veranstaltung:


wko.at/noe/handel

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