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Österreichs Pädagogen wollen Bücher und digitale Medien

Eine Studie des Fachverbandes hat es zutage gefördert: Die überwiegende Mehrzahl der Pädagogen befürwortet den dualen Einsatz von analogen und digitalen Bildungsmedien.

Von links im Bild: Fachverbandsobmann Friedrich Hinterschweiger, Bildungsminister Heinz Faßmann und Markus Spielmann, Sprecher der Bildungsverleger Österreichs.
© www.fotoweinwurm.at Von links im Bild: Fachverbandsobmann Friedrich Hinterschweiger, Bildungsminister Heinz Faßmann und Markus Spielmann, Sprecher der Bildungsverleger Österreichs.
„Lernen, üben und merken“ – unter diesem Titel haben die Bildungsverleger Österreichs die pädagogisch-didaktische Praxis bezüglich des Einsatzes von Lernmedien an Österreichs Schulen hinterfragt. Das Resultat ist ein klares: 59,1 Prozent der befragten Pädagogen geben an, dass eine Mischung aus Print und Digital den größten Lern- und Merkerfolg bei Schülern erzielt. Weitere 35 Prozent setzen auf analog, 5,9 Prozent auf digital. Zudem sind  58,3 Prozent der Pädagogen überzeugt, dass diese Mischung auch am praxistauglichsten ist. In diesem Kontext präferieren weitere 33,2 Prozent den analogen Weg, 8,5 Prozent sehen den digitalen Weg als gut in der Praxis.

Zukunft „hybrid“
Bildungsminister Heinz Faßmann spricht zur Veröffentlichung der Studie in der Pädagogischen Hochschule Wien aus eigener Erfahrung: „Ich bin definitiv einer, der diese Ergebnisse versteht und damit diesen Zugang auch unterstützt.“ Friedrich Hinterschweiger, Obmann der Buch- und Medienwirtschaft, legte Erkenntnisse aus diversen Studienreisen zu diesem Thema auf den Schultisch: „In Südkorea haben sich von Samsung geförderte, digitale Projektschulen nicht durchsetzen können, in Finnland geht man beispielhaft den hybriden Weg zwischen analog und digital.“
Demnach wird die Zukunft des Schulbuches auch hier in Österreich eine hybride - das Analoge und das Digitale auf Augenhöhe in einem befruchtenden Nebeneinander. Zusammenhänge schnell erkennen, beispielsweise mit den perfekten Möglichkeiten des organisierten E-Books, die Vertiefung der Materie mit dem Schulbuch. Man kann Wichtiges markieren, digital setzt man zur schnellen und effizienten Informations- und Datenbeschaffung ein.

Medienmix am besten
Den Mix aus beiden Medien hält auch die Wissenschaft für praxistauglich und zukunftsorientiert, wie von Vertretern der Donau-Universität Krems und der Pädagogischen Hochschule Wien beim Symposion bekräftigt wurde.
Pädagogen haben auch Wünsche: Eine bessere digitale Ausstattung der Schulen und das Beibehalten der analogen Medien stehen hier ganz oben auf der Liste. Lehrer fühlen sich für den Wissensstand ihrer Schüler sowie die Lernzielerreichung verantwortlich, eine Verantwortung, die sie mit einem großen Teil der Schüler (78,3 Prozent) teilen.
Markus Spielmann, Sprecher der österreichischen Bildungsverleger, fügt dem hinzu, „dass durch analoge Bildungsmedien eine einfache und sichere Verfügbarkeit gewährleistet ist. Ein Buch zur Hand zu nehmen, geht einfach und schnell. Der hybride Weg ist insgesamt die Antwort auf die steigende Komplexität der Arbeitswelt“.

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