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Ökologie als wirtschaftliche Chance

Niederösterreichs Wirtschaft ist ohne nachhaltige Technologien nicht denkbar. Die Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ) unterstützt die Betriebe auch auf diesem Feld.

Windkraft- und Photovoltaikanlage.
© Adobe Stock Erneuerbare Energieerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik.

E-Mobilität, Energieeffizienz, Rohstoffgewinnung aus Abfällen, erneuerbare Energien, Regionalität als Mittel zum Vermeiden langer Fahrtstrecken, effiziente Logistik und so weiter und so fort – die Liste der Nachhaltigkeitsthemen, die für Niederösterreichs Unternehmen relevant sind und die in Niederösterreichs Unternehmen gelebt werden, ist lang. Und sie betrifft praktisch alle Branchen.

In ihrem Aufschwung-Programm „Zurück nach Vorne“ hebt die WKNÖ unter dem Titel „Ökologie als wirtschaftliche Chance“ vor allem drei Punkte heraus: 

  • Thermische Sanierung - Verdoppelung der Sanierungsrate durch zielgerichtete Förderinstrumente – dadurch Steigerung der Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen.
  • Unterstützung wesentlicher klimapolitischer Maßnahmen wie Umstellung der Heizungsformen, Forcierung der PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität und Stärkung der Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig Berücksichtigung anderer Szenarien wie Black-Out-Risiko.
  • „Green Deal“ der Europäischen Union als Chance für heimische Unternehmen nutzbar machen. 

Das Land Niederösterreich hat in seinem Klima- und Energieprogramm unter anderem eine Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2030 um 36 Prozent und eine Verzehnfachung der Stromerzeugung durch Photovoltaik verankert. Die Leistung aus Windkraft soll verdoppelt, 10.000 sogenannte Green Jobs geschaffen werden. Gemäß WKNÖ-Wirtschaftsbarometer ist nahezu jede zweite Neuinvestition der NÖ Betriebe mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit verbunden. 

Ökologische Betriebsberatung 

Niederösterreichische Unternehmen, die ökologische Maßnahmen setzen wollen, finden in der Ökologischen Betriebsberatung der WKNÖ die richtigen Ansprechpartner. Im Zuge national geförderter Beratungen werden hier bis zu acht Stunden Kurzberatungen zu 100 Prozent, sowie 20-stündige Schwerpunktberatungen mit 61 Prozent der Nettokosten gefördert. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam mit dem Land Niederösterreich. Das Themenspektrum umfasst unter anderem die Bereiche Betriebliche Energieeffizienz & Erneuerbare Energie, Mobilität, Ressourceneffizienz/Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und Corporate Social Responsibility. 2019 wurden 445 Beratungen mit insgesamt 340.862 Euro unterstützt. 2020 waren es 260 Beratungen und 179.083 Euro. Corona ist auch hier nicht spurlos vorbeigegangen, insbesondere im Gastro-/Hotelleriebereich war der Rückgang deutlich. Die Effekte waren trotzdem bemerkenswert. „2020 haben wir durch unsere Beratungen Energieeinsparungen von 20.635 Megawattstunden bei Strom und Wärme initiieren können“, so Jürgen Schlögl, der Leiter der Ökologischen Betriebsberatung. „5.824 Tonnen an CO2-Emissionen wurden ein gespart.“ Rund 70 Prozent der Beratungen entfallen auf den Bereich Energieeffizienz/Erneuerbare Energie. Neben den national geförderten Beratungen gibt es weitere, von der EU unterstützte Angebote.

 https://wko.at/noe/oeko

      

 

 

 

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