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Öko-Pioniere aus Niederösterreich

Umwelt- und klimabewusste Produktion und Dienstleistung muss nicht immer Angelegenheit von großen Unternehmen sein. Zwei KMU aus Niederösterreich beweisen, dass mit Engagement und innovativen Ideen auch kleinere Betriebe beim Thema Ökologisierung und Klimaschutz eine Vorreiterrolle spielen können.

Restaurant „Reload24“
© Anton Koll Fotografie Das Restaurant „Reload24“ der Familie Mandl wird mit Wärme aus dem Öko-Kraftwerk versorgt. Dass das Hackgut für die Hackschnitzelheizung von heimischen Landwirten bezogen wird, macht das Konzept zu einem Vorzeigeprojekt in ihrer Branche.

Wie schwierig es ist, gegen eine einmal etablierte öffentliche Meinung anzukämpfen, weiß Thomas Köchl, Geschäftsführer und Eigentümer der Pinto-Feuerwerke Gmbh, aus eigener Erfahrung. Feuerwerke wären laut, produzierten Müll und sorgten für jede Menge Feinstaub in der Luft, lautet die landläufige Meinung. Gegen diese wollte man bei Pinto schon vor 20 Jahren antreten und begann die Feuerwerkskörper Schritt für Schritt umweltverträglicher zu machen. Zuerst wurde die Produktion der Feuerwerkskörper auf Papier und Pappe umgestellt, womit das drängende Problem der Umweltverschmutzung durch Plastik auf den Abschussplätzen gelöst werden konnte. Einmal damit begonnen, wurde die eingeschlagene Richtung im Aggsbacher Traditionsunternehmen konsequent weiterverfolgt.  

Grünes Feuerwerk mit mineralischen Salzen

Heute ist das Aushängeschild des niederösterreichischen Unternehmens, das vor gut 100 Jahren von Thomas Köchls Urgroßvater Vinzenz gegründet wurde, die Produktlinie „GreenLinePlus“. Durch die in den Feuerwerkskörpern verwendeten Ladungen ist der produzierte Feinstaub nicht toxisch und bei der Verbrennung entstehen hauptsächlich natürliche mineralische Salze. Zum Schutz von Mensch und Tier wird bei Pinto auch laufend an lärmarmen Feuerwerkskörpern geforscht.

Auf Basis dieser Ergebnisse wurden schon einige Lautstärke reduzierte Produkte ins Sortiment aufgenommen, welche mit einem hauseigenen Siegel gekennzeichnet sind. Last but not least wird bei „GreenLinePlus“ auch auf den Klimaschutz geachtet. So sorgt ein eigenes 40kW/h Wasserkraftwerk für klimafreundlichen Strom, mit dem Elektrostapler oder LED-Beleuchtung betrieben wird. Produktions- und Lageroptimierung, Digitalisierung und eine ausgefeilte Tourenplanung bei der Auslieferung der Produkte – um nur einige weitere Maßnahmen zu nennen – sorgen ebenfalls für eine Verbesserung der CO2-Bilanz.

 

Öko mal zwei: Kraftwerk und Autowaschpark

Mit ähnlicher Konsequenz haben auch Manfred und Maximilian Mandl ihre Idee ökologisch nachhaltiger und klimafreundlicher Auto-Waschanlagen umgesetzt. Vater und Sohn Mandl sind beide Geschäftsführer und Gesellschafter der Mandl2 GmbH und beweisen mit ihrem Konzept, dass eine energie- und ressourcenintensive Dienstleistung mit Knowhow und gutem Willen umweltfreundlich erbracht werden kann.

Im Öko-Autowaschpark des Familienunternehmens in Wiener Neustadt erfolgt die Wasserversorgung nämlich nicht aus der Trinkwasserleitung, sondern aus dem eigenen Grundwasserbrunnen. Auch bei der Energieversorgung wird bei Mandl2 auf eine umweltverträgliche Lösung gesetzt. Eine Hackschnitzelanlage liefert die, für Warmwasser und Fußbodenheizung der Auto-Waschanlage notwendige, Energie. Zusätzlich wird auch noch das nebenan gelegene Restaurant „Reload24“ der Familie Mandl mit Wärme aus dem Öko-Kraftwerk versorgt. Dass das notwendige Hackgut für die Hackschnitzelheizung klimafreundlich von heimischen Landwirten bezogen wird, macht das nachhaltige Konzept der Mandl2 GmbH komplett und zu einem Vorzeigeprojekt in ihrer Branche.


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