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Niederösterreichische Feuerwerker setzen auf Umwelt und Sicherheit

Mit den zunehmenden Lockerungen kommt auch die Veranstaltungsbranche langsam wieder in Fahrt. Hochzeiten, Events können wieder geplant und durchgeführt werden. Zu vielen gelungenen Festen gehört auch ein Feuerwerk. Doch hier sieht sich die von der Pandemie schwer getroffene Branche mit massiven Vorurteilen konfrontiert, die „längst überholt und oft falsch dargestellt werden.“

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© Feuerwerke Jost Das Feuerwerk bei den Seefestspielen Mörbisch ist komplett kunststofffrei und zu 100 Prozent biologisch abbaubar. 80 Prozent der Effekte sind lärmarm mit Lautstärken wie bei einer Unterhaltung.

„Es geht uns um eine sachliche und faktenbasierte Kommunikation“, erklärt Rudolf Jost, Branchensprecher „Abbrennen von Feuerwerken“ in der Wirtschaftskammer Österreich und verweist auf eine aktuelle Studie. „Die Ergebnisse zeigen, dass Groß- und Kleinfeuerwerke in Österreich nur in einem sehr geringen bzw. vernachlässigbaren Ausmaß Feinstaub und CO2-Emissionen verursachen. Bei Feinstaub beträgt der durch Feuerwerke verursachte Anteil im Vergleich zur Gesamtemission demnach 0,28 Prozent, bei Kohlenstoffdioxid nur 0,0001 Prozent.“ Die Zahlen, so Jost, untermauern, „dass es durch Feuerwerke keine nennenswerte Umweltbelastung gibt. Die Partikel sind wasserlöslich und verschwinden sehr schnell nach der Immission wieder aus der Luft bzw. werden sie vom Körper leicht wieder entfernt, da sie überwiegend aus löslichen Salzen bestehen. Zudem trägt Feinstaub nicht zum Klimawandel bei.“

Bestandteile umweltfreundlich und biologisch abbaubar

„Im professionellen Feuerwerksbereich werden 99 Prozent der Feuerwerksbomben aus Karton-Halbschalen beziehungsweise Graupappe gefertigt. Die Feuerwerksbatterien bestehen aus Karton, die Böden der Batterien sind mit Sand oder ungebrannter Tonerde gefüllt. Römische Lichter bestehen ebenso aus Karton. Beim Verbundfeuerwerk wird eine Schutzabdeckung aus Papier oder biologisch abbaubaren Kunststoffen verwendet. Beim Konsumenten-Feuerwerk ist es ähnlich“, klärt Pyrotechniker Thomas Köchl, Experte und Ausschussmitglied in der NÖ Innung Chemische Gewerbe, auf.

Strenge Zulassungsverfahren und Kontrollen

Private Feuerwerke gehören in Österreich zum traditionellen Brauchtum. Ein besonderes Anliegen ist der Branche, dass die Freude am gelungenen Feuerwerk ohne Sicherheitsrisiko erlebt werden kann. „CE zertifizierte Feuerwerksartikel unterlaufen, anders als Selbstimporte bei zweifelhaften Online-Anbietern, einem strengen Zulassungsverfahren, es wird kontinuierlich kontrolliert. Wer sichergehen will, kauft bei den heimischen Pyrotechnikhändlern und unterstützt so die Wirtschaft und den regionalen Fachhandel“ unterstreicht Helmut Szagmeister, Branchensprecher des NÖ Pyrotechnikhandels.

Mythen und Vorurteile rund um Feuerwerke

  • Vorurteil: Feuerwerke erreichen in einem Umkreis von 15 Metern einen Schallpegel von bis zu 190 dB. Wahrheit: Alle Böller und Feuerwerksartikel sind auf 120 dB. beschränkt. Ein Düsentriebwerk in 25 Meter Entfernung schafft einen Schallpegel von 140 dB.
  • Vorurteil: Feuerwerkskörper enthalten Arsen, Blei, Quecksilber und ähnliche Stoffe. Wahrheit: Natürlich nicht! Das ist schon sehr lange verboten und wird in der EU bei der Einfuhr streng kontrolliert

Hintergründe zur Studie

Die Studie wurde vom Bundesgremium Handel mit Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel sowie Pyrotechnik und Waffenhandel in Auftrag gegeben und von der TMC (Technische Consulting GmbH), einem akkreditierten Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Digitalisierung, durchgeführt. Mitfinanziert wurde sie von den Fachgruppen der Freizeit- und Sportbetriebe Wien, NÖ und Vorarlberg sowie vom Fachverband des Chemischen Gewerbes.

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