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Nicht mehr weit vom Paradies

Als „Wiesnschurli“ ist Georg Mayrhofer aus dem TV praktisch österreichweit bekannt. Deutlich weniger wissen, dass dahinter ein erfolgreicher Unternehmer und Interessenvertreter steckt.

Wiesn-Wahnsinn: Harry Prünster, Lydia Prenner-Kaspar und der „Wiesnschurli“ mit Mitgliedern der Kultband „Wiener Wahnsinn“
© Alice Schnür-Wala, zVg Wiesn-Wahnsinn: Harry Prünster, Lydia Prenner-Kaspar und der „Wiesnschurli“ mit Mitgliedern der Kultband „Wiener Wahnsinn“

Wenn es einen Beweis braucht, wie vielfältig ein Mensch sein kann: Georg Mayrhofer kann ihn sofort antreten. Als fröhlicher „Wiesnschurli“ und bekannter Witzerzähler ist er heuer zum 39. Mal beim Münchner Oktoberfest dabei. Und dann gibt es auch noch den Unternehmer und Ingenieur Georg Mayrhofer, der sich selbst als „extrem straight“ und „sehr genau“ beschreibt. „Das sind eigentlich zwei Menschen in einem Körper. Die teilen sich einen Körper und kennen sich gar nicht“, sagt Mayrhofer dazu und lacht.

„Think big“

Wir treffen den Klosterneuburger Unternehmer zwei Tage vor seiner Abreise zum heurigen Oktoberfest in München zum Interview. 1985 hat er mit seinem Bruder Thomas die zuvor stillgelegte Bodenleger-Fima seines Vaters übernommen – und sukzessive ausgebaut. Bis zu drei Viertel des Geschäftsvolumens entfallen mittlerweile auf Parkettböden. Neben 30 bis 40 Ausstattungen von Einfamilienhäusern pro Jahr ist Mayrhofers Deta Raumausstattungs GmbH auf die Renovierung historischer Parkettböden spezialisiert. Staatsoper, Burgtheater, Teile der Hofburg, zählt er dazu spontan auf. Das brauche vor allem „handwerkliches Wissen“, betont er – wie ihm überhaupt Aus- und Weiterbildung ein besonderes Anliegen sind. Für sich selbst verweist er dazu auf drei Meistertitel. Die Funktion als gerichtlich beeideter Sachverständiger und als Lehrlingswart übt er seit nunmehr schon 22 Jahren aus. In mancherorts zu hörendes Jugend-Bashing stimmt er nicht ein. „Du musst Jugendliche fordern, ihnen eine Aufgabe geben, Vertrauen in sie haben. Dann machen sie das auch.“ Seit 2005 ist er in der Wirtschaftskammer oberster Interessenvertreter der niederösterreichischen Bodenleger, seit 2010 auch der gesamtösterreichischen. „Dann weiß ich, dass es gemacht wird“, sagt er kurz und bündig zu seiner Motivation für das Amt. Sein Erfolgsrezept für sein Unternehmen? „Fair sein, ehrlich sein, gemeinsam an einem Strang ziehen. Dann funktioniert eine Firma.“ Und: „Think big. Setze Dir große Ziele“, sagt Mayrhofer und schmunzelt gleich wieder. „Weniger wird’s eh von allein.“

"Fair sein, ehrlich sein, gemeinsam an einem Strang ziehen."
"Wiesnschurli" Georg Mayrhofer

160 Mal "Voll witzig"

Womit der Bogen wieder zum „Wiesnschurli“ gespannt wäre. Denn auch da hat der damals 19-jährige 1983 in einer viel zu großen Lederhose seines Opas bei seinem ersten „Wiesn“-Besuch „auf die Bühne geschaut und gedacht: Da will ich einmal rauf. 17 Jahre später war es so weit.“ Er habe jedenfalls von der ersten Sekunde an gespürt, dass er genau hier auf die „Wiesn“ gehöre. „Ich weiß zwar nicht, wo das Paradies ist, aber jetzt bin ich nicht mehr weit weg davon“, habe er sich damals gedacht. Der Beginn einer Geschichte, die aus Georg Mayrhofer auch den „Wiesnschurli“ hervorgebracht hat und ihn vom ersten TV-Auftritt bei „Arabella“ 1999 bis zu 160 Sendungen „Voll witzig“ gebracht hat. Die Gage dafür ging in die Behindertenhilfe.

Mayrhofer lebt Kontinuität. Seit 36 Jahren ist er mit Gattin Claudia verheiratet, die Kinder Florian und Sophie sind im Unternehmen eingestiegen, die künftige Übernahme durch Florian ist geklärt. An Rückzug denkt Mayrhofer freilich noch längst nicht – denn: „Wer rastet, der rostet.“ Das ist ihm besonders wichtig. Wie auch seine sozusagen jüngste Aufgabe. Denn seit 14 Monaten ist Mayrhofer nicht nur „Wiesnschurli“, sondern auch „Wiesnopi“.

Wiesn Banner
© Alice Schnür-Wala, zVg
Wiesen Jubiläum
© Alice Schnür-Wala, zVg Georg Mayrhofer wird beim Oktoberfest mit einem eigenen Tisch zum 25. und mit einer Plakette zum 35. Wiesn-Jubiläum geehrt.
Georg Mayrhofer mit Sohn und Unternehmensnachfolger Florian.
© Alice Schnür-Wala, zVg Georg Mayrhofer mit Sohn und Unternehmensnachfolger Florian.



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