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Neues Fördermodell soll Güterverkehr auf Schiene bringen

Insgesamt 2 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu bieten Güter mit der Bahn zu transportieren.

V.l.: Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Wirtschaftskammer NÖ Präsident Wolfgang Ecker
© NLK/Pfeffer V.l.: Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Wirtschaftskammer NÖ Präsident Wolfgang Ecker

Bei einer Pressekonferenz präsentierten Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und Wirtschaftskammer NÖ Präsident Wolfgang Ecker ein neues Fördermodell für den Schienengüterverkehr im Land Niederösterreich. Während im Jahr 2002 noch knapp 500 Millionen Tonnen Güter in Österreich befördert wurden, so sind es 20 Jahre später bereits knapp 785 Millionen Tonnen. Auch in Niederösterreich steigt die Anzahl an beförderten Gütern, bis in das Jahr 2040 soll der Gütertransport weiter zunehmen. „Unsere Wirtschaft ist transportintensiver geworden“, wird unisono festgehalten.

„Wir wollen den Güterverkehr in unserem Land weiter von der Straße auf die Schiene bringen. Denn jede extra Fahrt auf der Schiene bedeutet zumindest einen LKW weniger auf der Straße. Gerade deshalb müssen wir unsere Wirtschaftsbetriebe unterstützen, um aufzuzeigen, dass der Gütertransport auf der Schiene eine nachhaltige und vor allem wirtschaftlich rentable Option darstellt“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

„Dafür werden ab 1. März zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen“, betont Landesrat Schleritzko. Für viele Unternehmen ist der sogenannte Einzelwagentransport noch nicht rentabel. Dort solle jetzt die blau-gelbe Güterverkehr-Förderung ansetzen und es vor allem kleinen und mittleren Unternehmen erleichtern, auch mit Einzelwaggons, Güter auf der Schiene statt mit dem LKW zu transportieren. Förderfähig ist jeder zusätzliche Transport im Einzelwagenverkehr mit Ziel oder Ausgangsort in Niederösterreich. Der Zuschuss für die Unternehmen beträgt 200 Euro je transportiertem Einzelwagen - die Förderung ist mit einem Maximalbetrag von 25.000 Euro oder 125 Einzelwägen pro Firma und Förderperiode gedeckelt.

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger betont: „Es ist unser langfristiges Ziel mit weniger Ressourcen- und Energieeinsatz mehr Wirtschaftskraft in Niederösterreich zu erzielen, dabei kann die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene eine wesentliche Rolle einnehmen. Diese Förderung ermöglicht es auch unseren kleineren und mittleren Betrieben Transporte auf der Schiene durchzuführen. Diese Unterstützungsmaßnahme schafft eine Win-Win-Situation für Wirtschaft und Umwelt: Wir tragen damit zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes und zum Klimaschutz bei. Das Wirtschaftsressort wird sie digital über das Wirtschaftsförderungs-Portal abwickeln. Mittlerweile werden 90 Prozent aller Förder-Anträge für Betriebe digital abgewickelt.“

„Wirtschaft und Umwelt sind kein Widerspruch, im Gegenteil", betont auch Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ, und ergänzt: „Ja, wir brauchen den regionalen Transport von Gütern auf der Straße, denn LKWs bringen, was wir täglich brauchen. Doch beim überregionalen und internationalen Gütertransport gibt es Potenzial, dass wir diesen von der Straße auf die Schiene verlegen.“

Durch Änderungen der Rahmenbedingungen bei der Güterstruktur, Beschaffung und Logistik, wird der Gütertransport auf der Schiene für viele, gerade kleinere und mittlere Unternehmen, zunehmend unwirtschaftlich. „Mit der neuen Förderung, wollen wir dem Entgegensteuern und den Schienengüterverkehr auch für KMU wieder attraktiver gestalten. Daher leistet die Wirtschaftskammer NÖ nicht nur einen finanziellen Beitrag, sondern übernimmt auch die Beratung und Unterstützung interessierter Unternehmen bei der Einzelwagenförderung“, betont Ecker.

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