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Neuerungen bei der Umweltförderung

Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.

Neuerungen bei der Umweltförderung
© Adobe-Stock

Mit 1. Juni 2021 sind zahlreiche Neuerungen für Förderungen für umfassende thermische Gebäudesanierungen, den Neubau in energieeffizienter Bauweise und Beleuchtungsoptimierungen in Kraft getreten. 


LED-Systeme im Innen- und Außenbereich ab 20 kW

Seit 1. Juni 2021 steht für Beleuchtungsoptimierungen ein eigener Förderungsbereich zur Verfügung. Dort werden Straßen- und Außenbeleuchtungen, Sportstättenbeleuchtungen im Außenbereich und Innenbeleuchtungen ab 20 kW Anschlusswert behandelt. So kann auf die unterschiedlichen Anforderungen der Anwendungsbereiche eingegangen werden. 

Die Effizienzkriterien forcieren den Einsatz von möglichst energiesparenden Leuchtmitteln und die zusätzlichen Anforderungen an die Lebensdauer bzw. die Austauschbarkeit garantieren nachhaltige Projekte.
Neu kommt auch (in der Außenbeleuchtung) ein Grenzwert für die Lichtverschmutzung zum Einsatz. Beleuchtungsanlagen, die viel Licht an die Umwelt abgeben, erhalten somit keine Förderung.

Wurde bisher der Förderungssatz abhängig von der Leistung berechnet, kommen nun einheitliche Förderungssätze – abgestimmt auf die Anwendung – zum Einsatz. Damit soll eine gute Lichtplanung angeregt werden, die möglichst energiesparende Produkte zum Einsatz bringt.


Umstellung auf LED-Systeme bis 20 kW

Der bisher bestehende Förderungsbereich für die Umstellung von konventionellen Beleuchtungssystemen auf LEDs wird fortgeführt und mit einem Anschlusswert von 20 kW begrenzt. 

Die verbauten LED-Systeme müssen zukünftig technische Mindestanforderungen hinsichtlich Effizienz, Farbwiedergabe CRI 80 und Lebensdauer erfüllen. 
Der Pauschalförderungssatz beträgt 500 Euro/kW Anschlussleitung. Beim Einbau einer Lichtsteuerung gibt es zusätzlich 100 Euro/kW. Die Antragstellung kann weiterhin nach Umsetzung der Projekte erfolgen. Die neuen Förderungsbestimmungen gelten für Einreichungen ab dem 1. Dezember 2021.

Details zu den Förderungen finden Sie auf:

Umfassende thermische Gebäudesanierungen

Zur Vereinfachung und Beschleunigung des Förderungsprozesses von umfassenden thermischen Sanierungen bei Betrieben wird zukünftig die Bemessung der Förderung auf Basis einer Förderungspauschale (Euro/m³) in Abhängigkeit vom beheizten Gebäudevolumen vor Sanierung (m³-Angabe aus Energieausweis) bestimmt. Dadurch werden die Transparenz und Kalkulierbarkeit des Förderungsangebotes stark erhöht und der Aufwand zur Einreichung reduziert. 

Zweck der Förderung ist die Reduktion des Energieverbrauchs sowie die Reduktion von Treibhausgasemissionen. Gefördert wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von überwiegend betrieblich genutzten Gebäuden (mehr als 50 Prozent der beheizten Bruttogrundfläche).
Das Datum der erstmaligen Baubewilligung muss vor dem 1.1.2001 liegen.

Beispiele für förderungsfähige Projektteile:

Zur Förderung anerkannt werden die Leistungen, die zur Reduktion des Heizwärmebedarfs (gemäß Energieausweisen) erforderlich sind. Dazu zählen unter anderem die folgenden Leistungen:

  • Dämmung der Außenwände, der oberen Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes
  • Extensive Dachbegrünung und
  • Fassadenbegrünung


Details zu den Förderungen finden Sie unter:

wko.at/noe/foerd-therm zur Förderung umfassender thermischer Gebäudesanierungen

Neubau in energieeffizienter Bauweise

Förderungsmittel für den Neubau in energieeffizienter Bauweise werden für alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen bereitgestellt. Gefördert wird der Neubau von überwiegend betrieblich genutzten Gebäuden in energieeffizienter Bauweise, die die Anforderungen der OIB-Richtlinie erheblich unterschreiten.

Beispiele für förderungsfähige Projektteile:

  • Dämmung der thermischen Hülle
  • Fenster und Außentüren
  • Außenliegende Verschattungssysteme
  • Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen
  • Extensive Dachbegrünung
  • Fassadenbegrünung
  • Dazugehörige Arbeitsleistungen

Neben den Materialien werden auch Planung und Montage als förderungsfähige Kosten anerkannt. 

Details finden Sie unter
wko.at/noe/foerd-neubau für die Förderung von Neubauten in energieeffizienter Bauweise

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