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Neuer Studienlehrgang für chemische Industrie

An der IMC Fachhochschule Krems startet ab Herbst der neue Bachelor-Studiengang „Applied Chemistry“.

Fundierte Ausbildung in den Basisfächern der Chemie und den angrenzenden Disziplinen.
„Von der praxisnahen Ausbildung des Studiengangs ,Applied Chemistry‘ profitieren die Betriebe der chemischen Industrie“, so der Obmann der chemischen Industrie NÖ, Helmut Schwarzl.
© Felix Büchele „Von der praxisnahen Ausbildung des Studiengangs ,Applied Chemistry‘ profitieren die Betriebe der chemischen Industrie“, so der Obmann der chemischen Industrie NÖ, Helmut Schwarzl.
Die Studierenden erhalten eine fundierte Ausbildung in den Basisfächern der Chemie, den angrenzenden Disziplinen wie Mathematik, Informatik, Statistik, Physik sowie in der chemischen Verfahrenstechnik – das Land Niederösterreich stellt dafür 2,4 Millionen Euro als Anschubfinanzierung zur Verfügung.
„Wir benötigen in Niederösterreich und speziell im Raum Krems dringend qualifizierte Fachkräfte, die sowohl über ein fundiertes chemisches und praktisch bzw. angewandtes Wissen verfügen als auch mit modernen computerunterstützten Arbeitsmethoden, Prozessanalysen und digitalen Verfahren – Stichwort Industrie 4.0 – vertraut sind. Gerade die chemische Industrie mit den angrenzenden Wirtschaftsbereichen ist in Krems stark präsent und muss nachhaltig abgesichert werden“, erläutert Bildungslandesrätin Barbara Schwarz.

Praktische Ausbildung für die Studierenden

Der Obmann der chemischen Industrie, Helmut Schwarzl, begrüßt die praktische Ausrichtung des Studiengangs: „In Zeiten der prozessorientierten und vernetzten Fertigung sind diese Fertigkeiten und Erfahrungen gefragter denn je. Auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist dieser Studiengang ein richtiges und wichtiges Signal.“ Den Absolventinnen und Absolventen stünden so vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten offen: So können sie beispielsweise Prozessdaten und große Datenmengen aus der Analytik generieren, visualisieren und interpretieren und daraus Modelle entwickeln oder im Bereich der computerbasierten Prozesssteuerung und -modellierung arbeiten.
„Die beruflichen Möglichkeiten in der chemischen Industrie sind vielfältig und unterliegen auch einem ständigen Wandel. In Zukunft sollen im Zuge des Lehrgangs daher auch Weiterbildungen für bereits in der chemischen Industrie Beschäftige angeboten werden“, erklärt Schwarzl. Gerade vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung seien solche Aus- und Weiterbildungsangebote wichtig, um im internationalen Wettbewerb die „Nase vorn zu haben“.  
Die Studierenden schließen den  in englischer Sprache geführten Studiengang mit einem „Bachelor of Science in Engineering“ ab.

www.fh-krems.ac.at

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