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Neuer Gipfelpunkt für Österreichs Seilbahnbetreiber

Der Traumwinter hat Österreichs Seilbahnbetreiber in die Weltspitze katapultiert: Die Wintersaison 2017/18 lässt alle bisherigen Rekorde purzeln.

Der Traumwinter 2017/2018 sorgt für einen österreichweiten Gesamtumsatz von voraussichtlich 1,4 Mrd. Euro – in etwa ein Plus von vier Prozent!
© cultura/Corbis Der Traumwinter 2017/2018 sorgt für einen österreichweiten Gesamtumsatz von voraussichtlich 1,4 Mrd. Euro – in etwa ein Plus von vier Prozent!
Bei der Seilbahntagung in Zell am See wurde jetzt Bilanz gezogen. Die alljährliche Seilbahntagung des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs ist der Treffpunkt der gesamten Seilbahnwirtschaft Österreichs – heuer ein Gipfeltreffen der besonderen Art, denn der Fachverband und sein Obmann Franz Hörl repräsentieren einen Gesamtumsatz von rund 1,4 Mrd.  Euro und eine Investitionskraft von jährlich fast 600 Mio Euro. Nicht zuletzt sichern die Seilbahnen indirekt fast 100.000 Arbeitsplätze. Aus den Aktivitäten der Seilbahnen und Lifte ergibt sich zudem ein Wertschöpfungseffekt von 4,3 Mrd. Euro. „Wir sorgen für die dringend benötigte Wertschöpfung in den ländlichen und alpinen Regionen Österreichs“, betonte Obmann Franz Hörl.

Vier Prozent mehr Umsatz
Und das heuer mehr denn je: „Der Traumwinter – eigentlich ein ganz normaler Winter wie früher“, so Franz Hörl – „war die beste Saison ever, und das in Serie.“ Der Branchenumsatz dürfte nach Abschluss der Wintersaison 2017/18 bei 1,4 Mrd. Euro liegen, ein Plus von voraussichtlich vier Prozent. Bei den „Ersteintritten“ (die Zahl der Skifahrer, die die Zutrittskontrolle einmal passieren, egal, wie oft sie dann an diesem Tag die Lifte benutzen) gab es einen Zuwachs um 8 Prozent auf 52,3 Millionen. „Damit decken wir ein Sechstel des Weltmarktes ab“, berichtete Fachverbands-Geschäftsführer Erik Wolf. Mit diesem Ergebnis habe man die Konkurrenz-Destination Frankreich überholt und zu den USA auf Augenhöhe aufgeschlossen, ordnet Franz Hörl das Ergebnis ein. Das zähle umso mehr, als die heimischen Unternehmen lokal verankert sind und vielfach familiär geführt werden. In Frankreich hätten schon längst große Tourismuskonzerne das Sagen. Franz Hörl fasst zusammen: „Österreich ist angesagter denn je“. Und das in allen Bundesländern. Nicht nur haben 2017/18 auch kleinere und niedriger gelegene Skigebiete wieder reüssieren können, auch Bundesländer – wie etwa Niederösterreich mit plus sieben Prozent Ersteintritten – konnten einen Rekordwinter meldeten. Zuwächse gab es daher in allen Bundesländern, in Salzburg etwa ein Plus von drei Prozent bei den Ersteintritten und ein Plus von fünf bis sechs Prozent bei den Umsätzen.

Sommer-Bergbahnen bauen weiter aus
Zum besten Winterergebnis aller Zeiten könnte heuer ein Plus durch das Sommerangebot der Seilbahnen dazu addiert werden. Derzeit liegt der Anteil des „Seilbahnsommers“ bei rund zehn Prozent am Gesamtumsatz, mit steigender Tendenz. Zum 2001 eingeführten Gütesiegel „Beste österreichische Sommer-Bergbahnen“ (www.sommer-bergbahnen.at) kommen heuer fünf weitere Mitglieder dazu. Aus Niederösterreich sind die Hochkar Bergbahnen GmbH erstmals in der Gruppe der zertifizierten Sommer-Bergbahnen dabei und somit das dritte zertifizierte Sommerseilbahnunternehmen in Niederösterreich. Bereits seit 2015 sind die Erlebnisalm Mönichkirchen und seit 2017 auch die Raxseilbahn zertifizierte Sommerseilbahnen. Derzeit gehören 65 Bergbahnen zu dieser Angebotsgruppe, die mit 76 „Themenbergen“ das Bergerlebnis inszenieren.

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