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Neue Studie zeigt: Niederösterreichs EPU regional stark vernetzt, vielfältig für Umwelt engagiert

Niederösterreichs EPU sind in Sachen Regionalität und Nachhaltigkeit höchst aktiv. Das zeigt eine neue Studie der KMU Forschung Austria.

V.l.: EPU-Sprecherin Birgit Streibel-Lobner und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker bei der Präsentation der EPU-Studie
© Josef Bollwein V.l.: EPU-Sprecherin Birgit Streibel-Lobner und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker bei der Präsentation der EPU-Studie

„Regionalwirtschaft und EPU gehören zusammen. Die Vernetzungen der regionalen Wirtschaft umfassen EPU ebenso wie kleine und mittlere Unternehmen und große Leitbetriebe“, fasst WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker gemeinsam mit der neuen EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer NÖ, Birgit Streibel-Lobner, die Studienergebnisse zusammen.

Die Regionalität von EPU im Detail:

  •  Im Zentrum der regionalen Aktivitäten von EPU steht das Nutzen von Produkten und Dienstleistungen aus der Region. 46 Prozent der regional aktiven EPU haben schon entsprechende regionale Angebote genutzt, zwölf Prozent haben das in Planung.
  • Auf dem zweiten Platz liegen konkrete Kooperationen mit Unternehmen oder NGOs aus der Region (32 Prozent Aktivitäten umgesetzt, 26 Prozent geplant),
  • gefolgt von der Nutzung regionaler Einkaufs- und Verkaufsplattformen (22 Prozent umgesetzt, 27 Prozent geplant).

Die starke regionale Vernetzung der niederösterreichischen EPU zeigt auch, dass bei fast der Hälfte (49 Prozent) die wichtigsten Abnehmer, Zulieferer und Geschäftspartner aus der Region kommen. Im Österreich-Schnitt ist das nur bei 42 Prozent der Fall. Umgekehrt geben österreichweit 22 Prozent der EPU an, über EU-weite Wirtschaftskontakte zu verfügen. In Niederösterreich sagen das nur 15 Prozent.

Junge EPU stärker regional verbunden – Streibel-Lobner: Vernetzung wird weiter steigen

Ein weiteres Studienergebnis: Altersmäßig jüngere EPU setzen stärker auf regionale Aktivitäten als ältere. So ist für 58 Prozent der EPU im Alter zwischen 19 und 34 Jahren in ihrem Wirtschaftsleben Regionalität ein Thema. In der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen sind es dagegen nur 35 Prozent. In Summe waren knapp vier von zehn EPU bereits konkret regional aktiv oder planen, hier aktiv zu werden. „Der starke regionale Bezug jüngerer EPU lässt erwarten, dass die Vernetzung der EPU in der Zukunft also noch weiter steigen wird“, so EPU-Sprecherin Birgit Streibel-Lobner.

EPU nachhaltig und langfristig ausgerichtet 

Massive Bedeutung schreiben Niederösterreichs EPU dem Thema Nachhaltigkeit zu:

  • 88 Prozent geben an, dass ihre unternehmerische Tätigkeit sehr (59 Prozent) oder eher (29 Prozent) auf ein nachhaltiges und langfristiges Bestehen ausgerichtet ist.
  • In Summe 80 Prozent sind ethische Aspekte sehr (47 Prozent) oder eher (33 Prozent) wichtig.
  • 70 Prozent legen ausdrücklich Wert auf eine ökologische Ausrichtung (29 Prozent sehr, 41 Prozent eher wichtig).

Energiesparen und Abfallvermeidung

 Im Zentrum von bereits umgesetzten und noch geplanten Umweltaktivitäten steht für die EPU die Reduktion des Ressourcenverbrauchs im betrieblichen Alltag, beispielsweise durch Energiesparmaßnahmen oder Abfallvermeidung:

  • 73 Prozent der EPU, die Umweltmaßnahmen setzen, haben bereits Maßnahmen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs umgesetzt, bei 15 Prozent sind entsprechende Aktivitäten in Planung.
  • 46 Prozent arbeiten mit umweltbewussten Unternehmen zusammen, 22 planen das.
  • Bei der Wahl von Transportwegen achten 48 Prozent auf ökologische Kriterien, 19 Prozent wollen das künftig tun.
  • Und 42 Prozent nutzen erneuerbare Energien, 23 Prozent haben das in Planung.

WKNÖ-Präsident Ecker ermutigt die Unternehmerinnen und Unternehmer, diesen großen ökologischen Einsatz auch verstärkt für die Imagepflege zu nutzen. „Das große Umweltengagement unserer Unternehmen wird viel zu oft übersehen. Die EPU machen da keine Ausnahme“, so Ecker. „Das liegt auch daran, dass die Unternehmen dieses Engagement oft nur im Verborgenen leisten und nicht entsprechend öffentlich machen. Auch bei den EPU ist es nur ein knappes Drittel, das seine Initiativen für die Umwelt bewusst publik macht.“           

 

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