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7,6 Millionen Nächtigungen: Der NÖ Tourismus war 2019 in Bestform!

Mit der Hochrechnung der Statistik Austria haben Niederösterreichs Tourismusbetriebe allen Grund zur Freude: Mit mehr als 7,6 Millionen Nächtigungen und über 3,2 Millionen Ankünften geht 2019 als das nächtigungsstärkste und somit erfolgreichste Jahr in die niederösterreichische Tourismusgeschichte ein.

Prestigeträchtiger Publikumsmagnet: der Wolkenturm Grafenegg.
© Klaus Vyhnalek Prestigeträchtiger Publikumsmagnet: der Wolkenturm Grafenegg.

Als die Zahlen feststanden, war der Jubel groß: „Das ist ein sensationelles Ergebnis für das Tourismusland Niederösterreich. Ich möchte mich bei allen touristischen Partnern und Akteuren für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken, denn ohne das Mitwirken unserer engagierten Gastgeberinnen und Gastgeber wäre ein derartiger Erfolg nicht möglich. Mit der kulturellen, kulinarischen und landschaftlichen Vielfalt hat Niederösterreich seinen Gästen viel zu bieten. Darüber hinaus trägt auch die perfekte Performance des Gesundheits- und Wirtschaftstourismus ganz wesentlich zu diesem Ergebnis bei“, freute sich Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.
2019 konnten rund 260.000 Nächtigungen mehr als im Vorjahr verbucht werden. Das ist ein sattes Plus von 3,5 Prozent. Mit rund 3,2 Millionen Ankünften, das entspricht einem Plus von 6,5 Prozent zum Vorjahr, sieht man auch hier, dass der bunte Angebotsmix in Niederösterreich stimmt und von den Gästen und Besuchern nachgefragt und angenommen wird.
Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung: „Die Zahlen zeigen ganz eindrucksvoll, dass die Bearbeitung und Konzentration auf die Nahmärkte Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn Früchte trägt. Mit knapp 2,8 Millionen Nächtigungen von Gästen aus dem Ausland konnte ein beachtliches Plus von 5,2 Prozent erzielt werden.“

Spartenobmann Mario Pulker
© Wolfgang Prummer Steppenseestudio Spartenobmann Mario Pulker

Kommentar von Spartenobmann Mario Pulker

Diese Zahlen sind natürlich ein schöner Erfolg für unser Bundesland. Die Situation mancher Tourismus-Betriebe lässt aber trotzdem noch einige Wünsche offen: Neben der geplanten Senkung der Lohnnebenkosten ist auch die Verkürzung der Abschreibungsdauer mehr als überfällig, denn unsere Immobilien und Ausstattungen sind ein wesentlicher Teil des Angebots an die Gäste. Wir können es uns nicht leisten, die Abschreibungsdauer von Gebäuden bei 40 Jahren zu belassen. 25 Jahre sind eine gerechtfertigte Abschreibungsdauer für unsere Immobilien - und Böden, Bäder sowie Installationen bei Neubauten und Wellness- wie Freizeitinfrastruktur sollten auf 15 Jahre abschreibbar sein. Schließlich will kein Gast für abgenutzte Einrichtungen zahlen.
Der Wettbewerb zwischen heimischen Unternehmen und oft global agierenden Online-Plattformen sollte ebenfalls gerechter gestaltet werden: Eine Registrierungspflicht für alle Vermieter – egal, ob gewerblich oder privat – sollte die Voraussetzung für das Anbieten von Unterkünften auf Online-Plattformen sein.
In diesem Zusammenhang wäre auch eine Regelung zur Begrenzung der touristischen Vermietung von Privatwohnungen wünschenswert. So könnte man ein faires Miteinander von professionellen Anbietern und Hobby-Hoteliers einerseits und Gastgebern und Anrainern andererseits ermöglichen.
Offen wäre auch noch eine sinnvolle Bagatellgrenze für die Registrierkassen-Belegerteilungspflicht oder die Rückführung des Mehrwertsteuersatzes für sonstige touristische Leistungen auf zehn Prozent.
Last but not least liegt mir auch die Verringerung bürokratischer Hürden am Herzen – genauso wie die Ausweitung des Gewinnfreibetrags, die Senkung der Körperschaftsteuer, die Befreiung von der Kapitalertragsteuer für ökologische Investitionen, die Anhebung der Freigrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter oder die Streichung der Schaumweinsteuer.
Dem erklärten Regierungsziel, Österreich als die führende Kulinarikdestination in Europa zu positionieren, käme man mit diesen Maßnahmen ein schönes Stück näher, und man würde damit auch dem Gasthaussterben entgegenwirken.
Zwei Dinge zeichnen unsere Gastwirte ganz besonders aus – das Persönliche und die Regionalität. Denn Wirtshäuser sind ‚Oasen der Gastlichkeit‘, ein Ort, wo man zusammenkommen und die Lebensart pflegen kann. Das gilt es unbedingt zu erhalten.

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