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NÖ verzeichnet österreichweit die meisten Ingenieurszertifizierungen

11.422 Anträge für die Ingenieurszertifizierungen sind von Mai 2017 bis Dezember 2022 bei den Zertifizierungsstellen der Landeskammern der Wirtschaftskammer Österreich eingelangt. Mit 2.381 Anträgen entfallen über 20 Prozent auf Niederösterreich. WKNÖ-Präsident Ecker: „Der ,Ingenieur‘ ist eine in der heimischen Wirtschaft bekannte und geschätzte Qualifikation.“

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker
© Rita Newman

Mit dem novellierten Ingenieurgesetz, das am 1. Mai 2017 in Kraft trat, wurde der „Ing. neu“ eingeführt. Durch ihre Zuordnung zum Niveau 6 des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR), mit dem das Niveau von Bildungsabschlüssen europaweit einheitlich beschrieben wird, wird der Ingenieur-Titel nun auch außerhalb Österreichs besser verstanden. Das bringt Vorteile bei internationalen Projektausschreibungen, aber auch bei Bewerbungen im In- und Ausland.

„Oftmals ist es bei internationalen Ausschreibungen wichtig, das Qualifikationsniveau von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anzugeben. Durch die NQR-Zuordnung kann ein Unternehmen klar kommunizieren, dass der Ing.-Abschluss ein sehr hochwertiger Bildungsabschluss ist, deren Inhaberinnen und Inhaber fortgeschrittene Kenntnisse und Fertigkeiten haben sowie über einen hohen Handlungs- und Entscheidungsspielraum verfügen. Der Ingenieur ist hinsichtlich seines Qualifikationsniveaus dem akademischen Bachelor gleichwertig“, erklärt Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ).

Zur Ingenieurs-Qualifizierung

Die Ingenieurs-Qualifizierung in Österreich weist im europäischen Vergleich eine Besonderheit auf: Aufbauend auf einem beruflichen Erstausbildungsabschluss werden in einer mehrjährigen Berufspraxis die relevanten Kompetenzen erworben. Es handelt sich daher um eine höhere berufspraktische Qualifizierung, während sie in anderen Ländern eine hochschulische Ausbildung ist. Die Ingenieurs-Qualifikation erlangt man, indem man einen Antrag stellt, dem auch eine ausführliche Tätigkeitsbeschreibung beizulegen ist. Die Zertifizierungsstelle prüft anhand des Antrages, ob die formalen Voraussetzungen (höherer technischer Bildungsabschluss und mehrjährige Berufspraxis) vorliegen. Ist dies der Fall, absolvieren die Kandidatinnen und Kandidaten ein Fachgespräch vor einer Zertifizierungskommission (bestehend aus zwei Fachexpertinnen bzw. -experten). Werden von dieser die fachlichen Voraussetzungen festgestellt, erhält der Absolvent/die Absolventin die Ingenieurs-Urkunde.

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