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NÖ Fitnessbetriebe fordern Senkung der Mehrwertsteuer von 20 auf 10 Prozent

„Betriebe kämpfen mit massivem Mitgliederrückgang. Das aufzuholen, wird Jahre dauern“

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© Josef Bollwein Werner Weissenböck, Sprecher der Fitnessbetriebe in der WKNÖ, Gewinnerin Doris Kramel, Jürgen Senk und Melanie Kirchwegerer (Geschäftsführer Injoy St. Pölten), WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Fachgruppen-GF Franz Rauchenberger (v.l.).

Der Re-Start in den NÖ Fitnessstudios ist geglückt. „Unsere Kunden freuen sich, endlich wieder mit fachlicher Unterstützung trainieren zu können“, weiß Werner Weissenböck, Sprecher der Fitnessbetriebe in der Wirtschaftskammer Niederösterreich. „Vor allem jene, die an gesundheitlichen Problemen wie Rückenschmerzen leiden, konnten im Heimtraining nicht dieselben Erfolge erzielen.“ Großer Wermutstropfen für die Unternehmer ist der Rückgang von rund 30 Prozent bei den Mitgliedern. „Das wieder aufzuholen, wird Jahre dauern. Viele werden für lange Zeit tief in den roten Zahlen stecken.“ Deshalb fordert die Branche eine Mehrwertsteuersenkung von zwanzig auf zehn Prozent. „Den Staat würde es wenig kosten und für die gut arbeitenden Betriebe wäre es Motivation und Hilfe“, betont Weissenböck.

Viele Monate durfte in den knapp 250 NÖ Fitnessstudios nicht trainiert und geschwitzt werden. „Die Branche ist von der Pandemie hart getroffen. Dabei wirken sich Sport und Bewegung bekanntlich positiv auf die Gesundheit, das Immunsystem der Menschen aus“, erklärt Wolfang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ und ergänzt: „Gesunde und aktive Mitarbeiter sind wesentlich für den Erfolg eines Unternehmens. Unsere heimischen Fitnessbetriebe, mit ihrem Fachpersonal und den speziellen Programmen und Angeboten, leisten hier einen wichtigen Beitrag.“

„Das Training im Fitnessstudio als Ausgleich zur körperlichen Arbeit“

Um Lust auf die Wiedereröffnung zu machen, haben die NÖ Gastronomie, die Freizeit- und Sportbetriebe, sowie Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe bei einem Facebook-Gewinnspiel insgesamt 100 Gutscheine im Wert von je 50 Euro verlost. Doris Kramel aus Wolfsgraben löst ihren Gewinn im Fitnessstudio Injoy in St. Pölten ein. „Ich bin Gärtnerin im Palmenhaus in Wien. Ich brauche das Training im Fitnessstudio als Ausgleich zur körperlich anstrengenden Arbeit. Die vielen Monate, in denen ein Training unter fachlicher Anleitung und mit den motivierenden Worten der Trainer nicht möglich war, habe ich schon gespürt“, erzählt die vierfache Mutter. „Beim Training in den eigenen vier Wänden konnte ich nicht annähernd die gleichen positiven Effekte erzielen.“

Schwerpunkt liegt auf gesundheitsorientiertem Training

„Wir waren sehr überrascht mit welch großer Motivation unsere Kunden sofort nach dem Lockdown wieder gestartet sind. So konnten wir uns auch über viele Weiterempfehlungen freuen und Neukunden gewinnen“, zieht Jürgen Senk, Geschäftsführer des Injoy St. Pölten eine erste Bilanz. Der Schwerpunkt im St. Pöltner Studio liegt auf gesundheitsorientiertem Training. „So bieten wir zum Beispiel ein spezielles Rückentrainings-Konzept an, das sowohl vorbeugend, als auch bei schon vorhandenen Problemen mit dem Rücken sehr gut funktioniert“, erklärt Senk.

Zahlen und Fakten zu den NÖ Fitnessbetrieben

In NÖ gibt es mit 1. Quartal 2021 247 aktive Fitnessbetriebe mit rund 780 unselbstständig Beschäftigten.  Der Gesamtumsatz der Fitnessbetriebe in Österreich beträgt rund 554 Mio. Euro. Umgelegt auf Niederösterreich sind das rund 110 Millionen. Österreichweit verzeichnen die Betriebe 1.073.000 Mitglieder (12,3 Prozent der Bevölkerung). Legt man das auf NÖ um, so kommt man auf etwas mehr als 200.000 eingeschriebene Mitglieder.

Die NÖ Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Zahlen

Die NÖ Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist die Interessenvertretung für 11.670 Betriebe mit rund 43.000 unselbständig Beschäftigten in Niederösterreich. Aktuell werden knapp 1.000 Lehrlinge in 434 Lehrbetrieben ausgebildet. Der Anteil der Branche an der Bruttowertschöpfung der NÖ Gesamtwirtschaft liegt bei zwei Prozent, der Anteil an der Bruttowertschöpfung innerhalb der gewerblichen Wirtschaft in Niederösterreich bei 4,1 Prozent.

Alle Informationen unter wko.at/noe/tf

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