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„Niederösterreichs Bäder kamen mit einem blauen Auge davon!“

Mit einem Besucherrückgang von rund 30 Prozent war der heurige Badesommer durchwachsen, „aber zum Glück nicht so schlimm wie anfangs befürchtet“, zieht Bädersprecher Kurt Staska Bilanz.

Im Strandbad in Baden wagten sich heuer rund 25 Prozent weniger Badegäste ins kühle Nass als in den Vorjahren.
© Christian Dusek/Stadtgemeinde Baden Im Strandbad in Baden wagten sich heuer rund 25 Prozent weniger Badegäste ins kühle Nass als in den Vorjahren.

Im Corona-Sommer war vieles anders, auch für die 146 Freibäder (127 Freibäder und 19 Frei/- und Hallenbäder) in Niederösterreich. „Die Sperre im Mai, die strengen Auflagen, das Wetter. All diese Faktoren haben es den Betreibern heuer wahrlich nicht einfach gemacht. Dennoch: Der Badesommer 2020 verlief nicht so trüb, wie die Aussichten Anfang des Jahres vermuten ließen“, erklärt Niederösterreichs Bädersprecher und Betreiber des Badener Strandbads, Kurt Staska. Für die kleinen Bäder, die erst mit Juni ihre Pforten öffnen, lief es besser als für die großen Betriebe, denen durch den Lockdown im Mai ein ganzer Betriebsmonat fehlt. „Durchschnittlich beklagen die Freibäder einen Rückgang von 30 Prozent. Damit liegen die Besucherzahlen höher als erwartet“, fasst Staska die Zahlen zusammen. 

Auflagen und Verhalten der Badegäste

„Nachdem die Wiener Bäder nur mit einem Drittel ihrer Kapazitäten gefahren sind, haben sich die Besucher verstärkt auf die Bäder im Umland verteilt. Es kam gewissermaßen zur Stadtflucht“, sagt Staska. Es habe sich auch gezeigt, dass die Gäste auf dem Land und in den kleine(re)n Bädern entspannter auf die Umsetzung der Corona-Auflagen reagiert haben. „Aus den Ballungszentren hingegen wurde öfter von aggressivem und uneinsichtigem Verhalten berichtet. Das hat dazu geführt, dass manche Betreiber an heißen Tagen sogar eine Security engagiert haben. Auch das ist bisher einzigartig,“ erklärt der Obmann.

Zugangsbeschränkungen und Abstandsregeln

Die Kontrolle von Zugangsbeschränkungen und Abstandsregeln haben die Bäder unterschiedlich gehandhabt. Die einen haben sich ausschließlich auf den Verkauf von Tageskarten verlegt, andere nur Saisonkarten angeboten, und manche eine Mischung aus beidem praktiziert. „In Baden etwa haben wir zu Saisonbeginn 5.000 Saisonkarten verkauft. Als die Entwicklung abschätzbar war, kamen dann auch noch Tageskarten dazu“, so Staska. Ähnlich individuell gingen die Betreiber auch mit Attraktionen um: Manche sperrten Sprungtürme und ähnliches generell, während andere auf Bodenmarkierungen und Absperrketten gesetzt haben. „Da die Anzahl der Badenden in einem Becken nur schwer kontrollierbar ist, mussten sich die Betreiber in diesem Bereich auch auf die Eigenverantwortung der Besucher verlassen.“

Fokus liegt nun auf Hallen- und Thermen

Die meisten Freibäder beenden die Sommersaison mit Schulbeginn. „Nun liegt der Fokus auf die Bestimmungen für die Hallenbäder und Thermen, die strenger ausfallen werden, als jene für die Freibäder“, erklärt Staska und betont: „Wir haben unseren Vorschlag an die Regierung geschickt und hoffen auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der Gesundheit und der Möglichkeit, wirtschaftlich Arbeiten zu können.“

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