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Erster Niederösterreichischer Abfallwirtschaftspreis 2019

Die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer Niederösterreich prämierte im Zuge des ersten Abfallwirtschaftspreises zahlreiche Projekte auf der Burg Perchtoldsdorf mit der Trophäe „Skarabäus“.

Großes Gruppenfoto mit WKNÖ-Vizepräsident Josef Brieter (4.v.r.), Spartenobfra Ingeborg Dockner (7.v.r.), NÖ Landtagspräsident Karl Wilfing (8.v.r.) und Obmann Gerhard Schauerhuber (Entsorgungs- und Ressourcenmanagement; 11.v.r.).
© Christian Husar

Großes Gruppenfoto mit Obmann-Stv. Gabriele Pipal (Entsorgungs- und Ressourcenmanagement; 1.v.l.), Geschäftsführerin Eva Maria Kassl (Entsorgungs- und Ressourcenmanagement; 2.v.l.), WKNÖ-Vizepräsident Josef Brieter (4.v.r.), Spartenobfrau Ingeborg Dockner (7.v.r.), NÖ Landtagspräsident Karl Wilfing (8.v.r.) und Obmann Gerhard Schauerhuber (Entsorgungs- und Ressourcenmanagement; 11.v.r.) mit den Preisträgern und Nominierten.


Kreativität, Innovationskraft und nachhaltige Lösungen: Das war der Grundgedanke des ersten Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreises, um smarte Projekte mit dem „Skarabäus“ auszuzeichnen, die einen nachhaltigen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Entwicklung der Abfallwirtschaft in Niederösterreich leisten.

Gerhard Schauerhuber, Obmann der Fachgruppe „Entsorgungs- und Ressourcenmanagement“ der Wirtschaftskammer Niederösterreich, freut sich über die innovativen Einreichungen: „Wir veranstalteten den Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis, um Aufmerksamkeit für das Thema Abfallwirtschaft zu schaffen und nachhaltige Lösungen in Niederösterreich zu kreieren. Umso mehr freut es uns, wenn so großes Interesse besteht und voller Einsatz und Innovationskraft bei den eingereichten Projekten zu sehen war.“ 

Innovative Projekte der Zukunft

In der Kategorie „Betriebe“ freute sich die Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. über den 1. Platz. Anstatt Baurestmassen auf Deponien zu lagern, schließt das Unternehmen den Kreislauf des Gesteins und verwendet dieses als Rohstoff zur neuerlichen Betonerzeugung.

Die SZE St. Pölten HLW wurde in der Kategorie „Bildungseinrichtungen“ als Bestplatzierter prämiert. Frei nach dem Motto „#Nicht pennen, Müll trennen“, entwickelten die Schülerinnen und Schüler ein Konzept zur Umsetzung einer verbesserten Abfallvermeidung und -trennung an der Schule. Von Hinweisschildern für doppelseitiges Kopieren bis zu Waste-Control Blättern für eine korrekte Mülltrennung wurden effektive Maßnahmen für einen nachhaltigen Schulalltag getroffen. 

Mit dem Projekt „Gebt den Kindern kein Kommando – denn sie wissen was sie tun“ wurde der Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung aus dem Bezirk St. Pölten in der Kategorie „Öffentliche Einrichtungen“ mit der Ersatzplatzierung ausgezeichnet. Um Kinder für die Abfalltrennung zu gewinnen, wurde ein kreatives Malheft mit einem Müllmaskottchen ins Leben gerufen, um Kinder so früh wie möglich und intuitiv, anzusprechen.

Wertvolle Nährstoffe durch „Abfall“

Über den Sieg für den Sonderpreis, darf sich Start-up Kern Tec freuen. Die Jungunternehmer haben eine Technologie entwickelt, welche erstmals eine Spaltung, Sortierung und Blausäure-Behandlung von Samen und Kernen ermöglicht. Diese werden demnach als Nahrungsergänzung in Müslis und Riegeln, püriert als Pendant zu Marzipan in der Backindustrie oder gepresst als Öl, eingesetzt und somit effektiv wiederverwendet, anstatt im Abfall zu landen.  

Mit dem Niederösterreichischen Abfallwirtschaftspreis 2019 wurde somit der erste Schritt für eine nachhaltige Zukunft in Niederösterreich gesetzt. Um auch bei der Abschlussveranstaltung auf einen starken Umweltgedanken zu setzen, wurde die gesamte Veranstaltung mit dem Österreichischen Umweltzeichen als Green Event & Meeting zertifiziert. Dabei waren wesentliche Faktoren die Verwendung umweltfreundlicher Produkte, Energieeffizienz, Ressourcen- und Abfallmanagement sowie regionale Wertschöpfung. Vom Catering bis zur Blumendekoration wurde bei der gesamten Veranstaltungsplanung auf Nachhaltigkeit gesetzt.

Preisträger und Nominierungen

Kategorie „Betriebe“:

1. Platz: Wopfinger Transportbeton Ges.m.b.H. - ÖKOBETON und Verfüllmaterial – Betonherstellung aus nassaufbereiteten Baurestmassen

2. Platz: Brantner Österreich GmbH - Metallrecycling in der Feinschlacken-Aufbereitung

3. Platz: Denner GmbH - Abfall bringt Geld - Recycling im neuen Design

Nominierte:
„acht“ baurecycling GmbH – ACHT. CE-zertifizierte mobile Abfallaufbereitung
Burkhard Schuller Baustoffservice GmbH - Mineralischer Leichtbeton als neuer ökologischer Baustof
 

Kategorie „Bildungseinrichtungen“:

1. Platz: SZE St. Pölten HLW – #Nicht pennen Müll trenne

2. Platz: Bundesgymnasium Zehnergasse Wr. Neustadt - Natürlich Schule: Projekt SAMMELN & SÄEN

3. Platz: HLUW Yspertal - Erstellung von Abfallwirtschaftskonzepten

Nominierte:
Bildungszentrum Gleiß - Lässig Sammeln statt uncool Wegwerfen
BHAK/BHAS Gänserndorf - UmweltmanagerInnen im Klassenzimmer

Kategorie „Öffentliche Einrichtungen“:

1. Platz: Gemeindeverband für Umweltschutz u. Abgabeneinhebung Bezirk St. Pölten - "Gebt den Kindern kein Kommando -  denn sie wissen was sie tun"

2. Platz: Gemeindeverband für Abfallbehandlung Bezirk Bruck/Leitha - "GSCHMACKIG OHNE PLASTIK"

3. Platz: Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Abgaben im Verwaltungsbezirk Waidhofen/Thaya - ONE-STOP-ASZ für unsere Bürger

Nominierte:
Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung Bezirk Melk – TAschenbecher
Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz und Abgaben – Moderne Wertstoffsammlung beim Recycling Platz´l und im Gelben Sack

Sonderpreis Start-up:

Kern Tec: Verwertung von Steinobstkernen


Video vom NÖ Abfallwirtschaftspreis

Fotos vom NÖ Abfallwirtschaftspreis, Fotos: Christian Husar

© Christian Husar

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