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Corona: NÖ Mode-Handel drängt auf maßgeschneiderte Hilfe

Niederösterreichs Modehandel schlägt Alarm: „Wir brauchen dringend gezielte finanzielle Unterstützungen, sonst droht eine Pleitewelle“, so Branchensprecherin Nina Stift.

Modehandel
© Adobe Stock

Konkret geht es Stift, sie betreibt selbst ein traditionsreiches Modehaus in Tulln, um einen finanziellen Ausgleich für Saisonware. „Frühjahrsmode, die wir um viel Geld eingekauft haben, können wir praktisch wegwerfen. Mode ist sozusagen ein verderbliches Gut, das nicht einfach für das nächste Jahr aufgehoben werden kann“, so Stift. „Und die Ware für Herbst und Winter musste auch schon eingekauft und finanziert werden. Und wir wissen nicht, ob die Menschen wieder so einkaufen wie sie es früher gewohnt waren.“


Ihre Forderung: Es soll eine 60 %-ige Nettoersatzrate auf den Wareneinkauf der Frühjahr-/Sommersaison 2020 geben. Die Bundesregierung habe schon sehr viel zur Unterstützung der Wirtschaft getan, hier sei aber noch eine Nachbesserung nötig, so die WKNÖ-Vizepräsidentin und Obfrau des niederösterreichischen Modehandels. „Wir hatten praktisch fünf bis sieben Wochen null Umsatz, stehen mit dem Rücken zur Wand. Unsere Mode-Geschäfte brauchen maßgeschneiderte Hilfe“, betont Stift. Wenn zuletzt besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern ausgefallen sind, dann betreffe das nicht nur etwa die Gastronomie, sondern auch die Modebranche.

Nina Stift
© Philipp Monihart


Aktuell sind in Niederösterreich rund 2.750 Mode-Geschäfte mit über 10.000 Beschäftigten aktiv. „Es geht auch um Arbeitsplätze und lebendige Ortskerne“, so Stift. Und sie drängt auf mehr Steuer-Fairness. „Dass der internationale Online-Handel in Österreich munter Geschäfte macht, aber praktisch keine Steuern zahlt, kann so nicht weitergehen.“

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