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Weniger Steuer auf Nächtigungen

Die rasche Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung zeigt: Die Regierung startet mit der Umsetzung des Tourismusprogramms.

Die Steuerschraube lockert sich: Mit der Ankündigung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger, die Mehrwertsteuer auf Beherbergung zu senken und damit die Erhöhung von 2015 zu reparieren, fällt den Hotelliers ein Stein vom Herzen.
© Pixabay Die Steuerschraube lockert sich: Mit der Ankündigung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger, die Mehrwertsteuer auf Beherbergung zu senken und damit die Erhöhung von 2015 zu reparieren, fällt den Hotelliers ein Stein vom Herzen.
Wir begrüßen diesen ersten wichtigen Schritt zur Umsetzung des Regierungsprogrammes“, kommentiert Obfrau Petra Nocker-Schwarzenbacher (Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft) die umgehende Reparatur der Steuererhöhung auf Beherbergung. Angekündigt wurde diese von Bundesministerin Elisabeth Köstinger (Nachhaltigkeit und Tourismus).

„Reparatur“ der Erhöhung von 2015


„Durch diesen Schritt wird nun endlich der Status Quo für die heimischen Beherbergungsbetriebe wiederhergestellt“, sind sich Petra Nocker-Schwarzenbacher und die beiden WKÖ-Obmänner Sigi Egger (Hotellerie) und Mario Pulker (Gastronomie) einig.
Die Spitzenposition der heimischen Hotelbranche hängt im Besonderen von der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ab, die durch die Erhöhung 2015 massiv bedroht war. Dies geht aus zahlreiche Studien ebenso hervor wie die Tatsache, dass steuerreduzierende Maßnahmen einen positiven Effekt auf die touristische Nachfrage haben.


Fachgruppenobfrau Doris Reinisch (Hotellerie): „Wir haben sehr viele kleine Betriebe in Nieder­österreich, die sich freuen können, ihre geplanten Investitionen jetzt leichter tätigen zu können.“
© FG Hotellerie/Andy Urban Fachgruppenobfrau Doris Reinisch (Hotellerie): „Wir haben sehr viele kleine Betriebe in Nieder­österreich, die sich freuen können, ihre geplanten Investitionen jetzt leichter tätigen zu können.“


Österreichische Mehrwertsteuer im oberen EU-Drittel


In 20 von 28-EU-Staaten ist der Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie niedriger als in Österreich. In unseren unmittelbaren Nachbarländern und Mitbewerbern Deutschland und Schweiz wurde er auf 7 beziehungsweise 3,8 Prozent reduziert.
„Ein reduzierter Steuersatz stellt in der EU daher keine Ausnahme, sondern eher den Normalfall dar“, bringt es Spartenobmann (NÖ Tourismus und Freizeitwirtschaft) und Fachverbandsobmann (Gastronomie) Mario Pulker auf den Punkt.


Preise bleiben trotzdem stabil


„Viele Betriebe mussten die Erhöhung selbst tragen und konnten sie nicht an den Gast weitergeben“, weiß Fachgruppenobfrau Doris Reinisch (Hotellerie), „durch die Steuersenkung erwarten wir uns keine Ersparnisse, sondern ein Anziehen der für die Branche so wichtigen Investitionen und positive Effekte bei Zulieferern und Beschäftigung“, zeigt sich die Obfrau erfreut über diesen Schritt, „dem hoffentlich bald viele weitere folgen werden“.
Mario Pulker stößt dabei ins selbe Horn: „Vor allem wäre es notwendig, auch bei anderen touristischen Leistungen, insbesondere bei Bädern, Kartenbüros, Kinos, Schaustellern und Zirkussen, die Mehrwertsteuererhöhung wieder rückgängig zu machen.“


Spartenobmann Mario Pulker (Niederösterreich) zur Mehrwertsteuersenkung: „Das ist ein wichtiger Schritt für die österreichische Tourismuswirtschaft – auch, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.“
© Lechner Spartenobmann Mario Pulker (Niederösterreich) zur Mehrwertsteuersenkung: „Das ist ein wichtiger Schritt für die österreichische Tourismuswirtschaft – auch, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.“

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