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Möbel mit dem „Technik-Extra“

Ein niedriger Wohnzimmerschrank, aus dem auf Knopfdruck ein Beamer ausfährt: Solche Einzelstücke fertigt Marco Juretic seit Anfang dieses Jahres an. 

Marco Juretic
© All Tec Arts Marco Juretic in seiner Werkstatt. Hier arbeitet er an einer Uhr, die mit einem Logo aus Epoxidharz personalisiert wird.
Holz, Epoxidharz und Technik – das sind die drei „Zutaten“ des Gründungsrezeptes von Marco Juretic aus Mitterndorf an der Fischa. „Und Stahl!“, ergänzt der Jungunternehmer: „Ich habe seit Kurzem einen Geschäftspartner, der den Werkstoff Stahl einbringen wird.“

Aber zurück an den Beginn: Wie kommt ein gelernter Mechatroniker darauf, Möbel aus Holz zu bauen, mit Epoxidharz zu veredeln und dann noch eine technische Komponente, etwa einen versenkbaren Beamer, einzubauen? Juretic: „Im Internet und auf Instagram habe ich gesehen, dass es gerade im Trend ist, Holz mit Epoxidharz zu verschönern.

Fernsehertisch
© All Tec Arts Im „Ruhezustand“ verschwindet der Hochleistungsbeamer im Sideboard. Bei Bedarf wird er einfach ausgefahren.

Und dann ist mir die Idee gekommen, dass ein Gerät ja nicht auf einem Möbel stehen muss, sondern elegant eingebaut werden könnte, so, dass es einfach verschwindet und bei Bedarf ausgefahren wird.“ Das Ergebnis sind anspruchsvolle Einzelstücke für den exklusiven Geschmack. „Meine Kunden kaufen sich eines meiner Produkte, um damit in ihrem Wohnzimmer, im Weinkeller oder im Ausstellungsraum einen Hingucker zu schaffen.“

100 % Eigenverantwortung

Den Traum von der Selbstständigkeit habe es schon immer gegeben, erzählt Juretic, der zuvor bei einem Weltmarktführer als E-Konstrukteur und Prozessingenieur tätig war und danach in einem Start-up bei der Produktentwicklung mitgearbeitet hat. „Ich mag es einfach, dass ich mir meine Zeit selbst einteilen kann. Natürlich arbeite ich jetzt mehr als als Angestellter, aber es macht mir viel Freude. Besonders schön ist es, dass man als Einzelunternehmer für den Erfolg zu 100 Prozent selbst verantwortlich ist und jedes Lob der Kunden zu 100 Prozent einem selbst gehört.“ Gibt es auch eine Kehrseite der „100 Prozent Eigenverantwortung“? „Ja“, lacht Juretic, „obwohl ich bei dem Start-up, in dem ich gearbeitet habe, viel über die Unternehmensgründung mitbekommen habe, ist es dann schon noch einmal ein Unterschied, wenn man selber gründet. Da ist die Finanzierung ein großes Thema, schließlich habe ich viele Maschinen gebraucht, um die Werkstücke so hinzubekommen, wie ich sie geplant hatte.“ Sein Tipp für andere Gründer: „Unbedingt alle Beratungsangebote nutzen, die es für Gründer gibt!“
www.alltecarts.com
www.gruenderland-noe.at

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