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Mit dem Kran in die 2. Generation

Von eins auf 18: Das ist die Erfolgsstory von Kranverleih Kampel in Bruck an der Leitha. Was der Vater Franz Kampel 1990 mit einem Kran begonnen hat, führt Sohn Martin Kampel mit nunmehr 18 Kränen weiter. Die Geschichte einer gelungenen Unternehmensübergabe. 

Kran
© Kampel Hoch hinaus: Martin Kampel hat mit 23 Jahren das Unternehmen von seinem Vater Franz übernommen. „Wir helfen alle zusammen“, erzählt er im Interview.
Der Start des Unternehmerlebens von Franz Kampel war eher unvorhergesehen, erzählt der gelernte Kfz- und Landmaschinen-Mechaniker: „Eine Kranfirma aus St. Pölten hat einen Kran ausgeschieden und ihn der Freiwilligen Feuerwehr Bruck an der Leitha angeboten. Unser damaliger Feuerwehrkommandant hat abgelehnt, er wolle sich das nicht ‚antun‘. Damals war die A4 gerade in Bau und da kam mir der Gedanke, dass auf der neuen Autobahn wohl auch des Öfteren ein Kran gebraucht werden könnte. Anfangs wollte ich mich mit einer Werkstätte selbstständig machen, habe mich allerdings für den Kran entschieden.“
Gemeinsam mit seiner Frau Michaela hat er das Unternehmen in den letzten drei Jahrzehnten kontinuierlich ausgebaut. Heute stehen 18 Kräne im Fuhrpark von Kampel.

Mit Begeisterung

Die Problematik, dass die zweite Generation nicht am Unternehmen interessiert ist, kennt Franz Kampel nicht: „Ich habe immer zu meinem Sohn gesagt: Wichtig ist, dass du es mit Begeisterung machst. Wenn dich die Firma nicht interessiert, ist es auch OK. Wenn du nur übernimmst, um uns einen Gefallen zu tun, dann hat keiner was davon.“
Sohn Martin, heute 24 Jahre alt, war der Betriebsübernahme immer schon positiv gegenüber eingestellt. Seine Ausbildung absolvierte er in der HTL für Maschinenbau und Anlagentechnik. Er erzählt: „Diese Schule habe ich mir unter anderem deshalb ausgesucht, weil wir bei der Besichtigung erfahren haben, dass wir in der 3. Klasse ein Praktikum bei einem großen Kranhersteller absolvieren dürfen – da war mein Interesse sofort geweckt.“
Nach Matura und Bundesheer steigt Martin Kampel ins Unternehmen ein, vor einem Jahr erfolgte dann die Übergabe. Wie es so sei, vom „Junior“ plötzlich zum „Chef“ zu werden? Kampel lacht: „Ich war schon vorher so viel in der Firma präsent, und die Mitarbeiter wissen alle, was ich kann. Deshalb war das nie ein Thema.“

Wertschätzung für Mitarbeiter

Auf die Frage, was er von seinem Vater auf jeden Fall übernommen habe, antwortet Kampel ganz klar: „Die Wertschätzung für die Mitarbeiter. Gutes Personal ist in Zeiten wie diesen Goldes Wert. Deshalb bin ich sehr dankbar für meine angestammten Mitarbeiter.“
Was macht Kampel ganz anders als sein Vater? Er überlegt kurz: „Doch, da gibt es etwas: Ich habe in finanziellen Dingen weniger Nachsicht. Wenn einer nicht zahlt, dann bekommt er eben keinen Kran.“

Herausforderung Wachstum

Als Vorteil der Übernahme eines bestehenden Unternehmens sieht Martin Kampel, „dass man auf dem bestehenden Wissen aufbauen kann. Es gibt die Mitarbeiter und den Kundenstock. Jetzt ist die Herausforderung, weiter zu wachsen und die Qualität zu halten.“
Die Freude am Arbeiten ist auf jeden Fall da: „Ich bin gerne in der Firma. Wir helfen alle zusammen, ich gehe meinen Weg, höre aber auch auf den Rat meiner Eltern. Es ist ein gutes Miteinander!“

www.kampel.at

"Infos zur Betriebsübergabe"

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