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Mit Elektroantrieb zu sicheren Straßen und süßen Köstlichkeiten

E-Mobilität hält in NÖ Einzug in den unternehmerischen Alltag. So greifen etwa die Kremser Konditorei Hagmann und der NÖ Straßendienst bei ihrer Arbeit auf Elektrofahrzeuge zurück.

Elektroauto an der Tankstelle
© NÖ Straßendienst, Beim NÖ Straßendienst kommen E-Fahrzeuge zum Einsatz.
„Das ist unser erstes E-Fahrzeug. Angeschafft 2011 ist es heute noch immer im Einsatz“, sagt Peter Dorn, Fuhrparkmanager des NÖ Straßendienstes, mit Blick auf den Citroen C-Zero, der am Stromkabel hängt. „Wir wollen nämlich die Lebensdauer des Akkus testen“, fügt Dorn erklärend hinzu. 

Von der Technologie, der Wirtschaftlichkeit und der Umweltfreundlichkeit überzeugt, erweiterte der NÖ Straßendienst  ab 2014 seinen Fuhrpark immer mehr mit Elektrofahrzeugen. „Im Moment haben wir 150 E-Fahrzeuge, das macht bereits die Hälfte der Flotte aus. Im Pkw-Sektor schaffen wir künftig nur noch E-Fahrzeuge an.“ 

Die Technologie habe sich bewährt. „Wir betanken mit eigenem Photovoltaikstrom und sparen nicht nur CO2, sondern auch Geld“, betont Dorn. Darüber hinaus bringen die entfallenden Sachbezugskosten einen Mehrwert für die Fahrer. „Und auch die Service- und Erhaltungskosten sind um einiges günstiger als bei Verbrennern.“ Eingesetzt werden die E-Fahrzeuge hauptsächlich in den Bereichen Straßen- und Brücken-
meisterei sowie Verwaltung. In naher Zukunft ist auch eine Verwendung für das handwerkliche Personal zur Straßenerhaltung angedacht.

„Anfangs“, gesteht Dorn, „war die Skepsis bezüglich der Reichweite sehr groß. Doch im Zuge der immer größer werdenden Akkus ist das heute kein Thema mehr.“ Befürchtungen gab es auch für den Wintereinsatz – ebenso unbegründet wie sich herausstellte. „Es wurde Niemandem ein E-Fahrzeug aufgezwungen. Über Testfahrzeuge haben sich die Mitarbeiter langsam an die Elektromobilität herangetastet“, erzählt Dorn. 

Unternehmen, Institutionen und Organisationen rät Peter Dorn: „Das E-Fahrzeug zunächst mehrere Wochen testen. Auch GPS-Tracker mit Auswertungen der derzeitigen Fahrprofile können sehr hilfreich sein und Testfahrten ersetzen. Durch die verschieden großen Akkus, die es heute gibt, kann individuell für jeden Fahrer das richtige Fahrzeug gefunden werden.“

Lieferauto der Firma Hagmann.
© Konditorei Hagmann Auch bei der Konditorei Hagmann setzt man auf E-Mobilität.

„Wollten keine Abgase mehr produzieren“

„Wir haben eine kurze Zeit der Eingewöhnung gebraucht, was beispielsweise Fahrtechnik und Ladezeiten betrifft, aber nun funktioniert alles problemlos und wir sind sehr zufrieden mit unserem neuen Antriebssystem“, sagt der Kremser Konditormeister Thomas Hagmann und verstaut sorgfältig verschnürte Backwaren im Laderaum seines E-Lieferautos. Im April diesen Jahres hat sich der Unternehmer dazu entschieden, bei der Auslieferung seiner süßen Köstlichkeiten auf E-Mobilität umzusteigen. „Wir wollten im Nahverkehr und vor allem beim Liefern in der Innenstadt keine Abgase mehr produzieren. Da nun die Reichweite der Akkus groß genug für Überlandtouren ist, war der Weg für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs frei“, erklärt Hagmann.

 Für das Kremser Traditionsunternehmen hat sich der Umstieg gelohnt. „Das Fahrzeug hat sich im täglichen Einsatz bewährt. Das Laden braucht zwar Planung und vorausschauendes Denken, doch für den Nahverkehr und unsere Liefertouren nach Wien und zurück ist es auf jeden Fall die richtige Wahl“, betont Hagmann und ergänzt: „Ich kann anderen Unternehmern empfehlen, die Einsatzmöglichkeiten von E-Mobilität für ihr Unternehmen zu analysieren und die Anschaffung von E-Fahrzeugen anzudenken.“ hagmann.co.at

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