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Mineralische Rohstoffe - die Basis des täglichen Lebens

Für fast alle Gegenstände des täglichen Lebens sind mineralische Rohstoffe die Grundlage. In Niederösterreich haben sich die industriellen Baustoffhersteller dem Umwelt- und Naturschutz verschrieben. Kurze Transportwege, vernünftige Preise und schonende Gewinnung kommen den Konsumentinnen und Konsumenten zu Gute.

POrträt mit Zitat
© Tanja Wagner

Jede Österreicherin und jeder Österreicher benötigt rund 12 Tonnen mineralische Rohstoffe pro Jahr, das sind 33 Kilogramm pro Tag. Ohne Sand, Kies, Naturstein, Mergel, Lehm, Ton, Quarzsand, Feldspat sowie Industriemineralen wie Kaolin, Kreide, Kalk und Gips gäbe es weder Zement, Ziegel, Putze, Mörtel, Splitt noch Beton. Diese Rohstoffe werden nicht nur für den Bau von Privathäusern, sondern auch für öffentliche Bauten wie Schulen und Krankenhäuser oder Industriebauten verwendet. Aber auch der Neubau und die Erhaltung von Straßen, Tunnels, Bahnanlagen, Brücken oder Kläranlagen sind ohne mineralische Rohstoffe nicht möglich. Sie sind die Grundlage praktisch aller Gegenstände des täglichen Lebens. Sie finden sich in High-Tech Geräten wie Smartphones oder Fernseher, werden zur Herstellung von Papier, Farben und Lacken benötigt und sind sogar in Medikamenten, Futter- und Lebensmitteln enthalten. „Unser Wohlstand kann nur dann erhalten bleiben, wenn wir es schaffen, die benötigten Baurohstoffe zu vernünftigen Preisen und akzeptablen Transportwegen der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen“, bekräftigt Florian Hengl, der Fachgruppenobmann der Stein- und keramischen Industrie Niederösterreichs, der die Interessen von 92 Betrieben vertritt. 

Für Hengl liegen die Vorteile auf der Hand. Österreich sei nicht nur in der glücklichen Lage, seinen Bedarf an mineralischen Rohstoffen selbst zu decken, sondern hier ist es auch möglich, Transportwege möglichst kurz zu halten: „Bis zum Endverbraucher bedarf es im Durchschnitt nur etwa 25 Kilometer.“ Mineralische Rohstoffe müssen zwar dort gewonnen werden, wo sie in der Natur vorhanden sind, doch ist man dank entsprechender Vorkommen in Niederösterreich auch in der Lage, diese dort zu gewinnen, wo sie gebraucht werden.  

Jeder Mensch benötigt 1.000 Tonnen Rohstoffe Zeit seines Lebens

„Ein Mensch benötigt im Laufe seines Lebens rund 1.000 Tonnen mineralische Rohstoffe, der Materialbedarf an Rohstoffen wächst stets weiter. Deshalb gewinnen wir diese im Einklang mit der Natur. Die Inanspruchnahme von Förderungsflächen ist mit einer umweltgerechten Wiedernutzbarmachung der Flächen verbunden“, so Florian Hengl. Die Mitglieder des Forums mineralische Rohstoffe, eine freiwillige Plattform in der WKÖ, haben sich der nachhaltigen und naturnahen Rohstoffgewinnung verschrieben. Rohstoffpolitik beschäftigt sich laut Hengl nicht nur mit einer umweltschonenden Gewinnung, sondern auch mit Umwelt- und Naturschutz. Schließlich sind Steinbrüche, Sand- und Kiesgruben wertvolle Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.  

„Veränderungen des Naturraums haben auch positive Folgen für Tiere und Pflanzen. So sind schroffe und steile Abbauwände in Steinbrüchen und karge Flächen in den Sand- und Kiesgruben ein Lebensraum, der in der freien Natur kaum mehr anzutreffen ist. Viele Tiere, die auf der Roten Liste stehen, haben dort einen neuen Lebensraum gefunden“, weiß Hengl.


Wie erfolgreich hier gearbeitet wird zeigt, der Nachhaltigkeitspreis des Forums Rohstoffe. Unter den Preisträgern sind regelmäßig Unternehmen aus Niederösterreich, 2019 waren dies folgende Projekte:

  • Riedler Kies- u. Bau GmbH & Co. KG: „Rohstoffabbau, was kommt danach?“
  • Rohrdorfer Sand und Kies GmbH: „Artenschutz und Lebensraumgewinnung im Kieswerk Nussdorf“
  • HENGL MINERAL GMBH: „Lebendiger Steinbruch - Living Quarry“


Fachgruppe der Stein- und keramischen Industrie Niederösterreichs:

  • 92 Mitgliedsbetriebe
  • 3.062 Beschäftigte
  • Produktionswert: 943,2 Millionen Euro
  • 55 Lehrlinge
  • Bruttoregionalprodukt NÖ: etwa 57,6 Milliarden Euro


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