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Prüfstand impossible: In drei Tagen konstruieren und bauen

Selbstfiltrierende Halbmasken werden für den gestiegenen Bedarf auch nach Österreich importiert Aber wie werden sie dann auf die von europäischen Normen geforderten Qualitäts-und Schutzkriterien geprüft?

Andreas Menzl mit einem der neu entwickelten Prüfstände: „Wir haben in drei Tagen konstruiert und gebaut – normalerweise ist das gar nicht möglich.“
© Thomas Pribyl Andreas Menzl mit einem der neu entwickelten Prüfstände: „Wir haben in drei Tagen konstruiert und gebaut – normalerweise ist das gar nicht möglich.“

Medizinische Masken und selbstfiltrierende Halbmasken der Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterliegen der PSA-Sicherheitsverordnung (PSA – Persönliche Schutzausrüstung) und müssen demnach der diesbezüglichen Norm entsprechend auf Einhaltung der dafür geltenden Mindestanforderungen geprüft und zugelassen werden, wenn sie es nicht schon sind.

Soweit die rechtliche Grundlage. Da es aber in Österreich bis dato keine für diese Prüfungen ausgerüsteten Prüfstellen gab, wurden Institute und Labore von den Ministerien beauftragt, so rasch wie möglich solche Prüfstellen für Halbmasken einzurichten, um mit den Prüfungen zu beginnen. „Dann war aber schnell festzustellen, dass die erforderlichen Prüfeinrichtungen nicht einfach irgendwo gekauft werden können", berichtet Andreas Menzl von der Atemschutztechnik Menzl GmbH (3462 Absdorf), „die werden nämlich nur als Sonderanfertigung produziert – und in ganz Österreich kommen offenbar nur wir dafür in Frage".

Kein Wunder, schließlich produziert das Unternehmen bereits seit 40 Jahren mechanische und computergesteuerte Prüfstände für Atemschutzgeräte. „Wir hatten damit zwar einen großen Auftrag, aber auch den damit verbunden großen Zeitdruck, erzählt Andreas Menzl, „in der 13. Kalenderwoche gab es den ersten Kontakt mit den Instituten, um Anforderungen und Funktionsumfang der nötigen Prüfeinrichtungen festzulegen." Nur drei Tage später – am 27. März – waren bereits die ersten zwei Prüfstände fertig und konnten übergeben werden.

„Dazu muss man wissen, dass sich die geforderten Sonderprüfstände von normalen Prüfständen stark unterscheiden. Wir haben also in drei Tagen konstruiert und gebaut – das ist unter normalen Umständen gar nicht möglich", ist der Firmenchef sichtlich stolz auf seine Belegschaft. Zu schaffen war das nur, weil auf fertige Baugruppen wie etwa künstliche Lungen zurückgegriffen werden konnte und andere Aufträge einvernehmlich zurückgestellt wurden. „Außerdem haben alle mit Hochdruck an den dringend benötigten Prüfständen gearbeitet. So konnten die importierten Masken umgehend und im Inland gestestet werden", ist sich Andreas Menzl seiner Leistung bewusst. Und herumgesprochen haben sich die neu entwickelten Prüfstände offenbar auch schon: Ein Prüfstand wurde mittlerweile bereits nach Deutschland geliefert.

www.menzl.at

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