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Meistertitel führen und Qualifikation sichtbar machen!

Meisterinnen und Meister dürfen ab sofort ihren Titel vor dem Namen führen – einen Behördengang braucht es nur für die Eintragung in offizielle Dokumente.

Spartenobmann Jochen Flicker
© Josef Bollwein Spartenobmann Jochen Flicker
Allein seit Jänner 2018 haben in Österreich 4.693 Handwerkerinnen und Handwerker ihre Ausbildung mit der Meisterprüfung gekrönt. In diesen Tagen finden sie Post in ihrem Briefkasten vor: ein Gratulationsschreiben von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer.
Sie informieren darüber, dass Meisterinnen und Meister seit 21. August ihre Qualifikation als Namensbestandteil führen und in amtlichen Urkunden eintragen lassen können. Und zwar nicht nur Absolventen jüngerer Jahrgänge, sondern alle, die in der Vergangenheit eine Meisterprüfung nach der Gewerbeordnung mit Erfolg abgelegt haben.

„Auf eine erbrachte Meisterleistung darf man ruhigen Gewissens stolz sein“, sagt Spartenobmann Jochen Flicker. Er rät dazu, vom Titel auch tatsächlich Gebrauch zu machen – allein schon aus geschäftlichem Interesse: „Das Vertrauen in unsere Meisterbetriebe ist außerordentlich hoch - 95 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher attestierenden ihnen eine hohe Qualität bei der Erbringung ihrer Leistungen.“

Nur die Eintragung in amtliche Urkunden erfordert einen Behördenweg

Vielen der Meisterinnen und Meister ist das womöglich gar nicht richtig bewusst: Sie dürfen ihren Titel seit 21. August ohne Weiteres in der Öffentlichkeit führen, sei es in der Kommunikation, auf der Visitenkarte oder auch auf Firmenbroschüren. Lediglich für die Eintragung in amtliche Urkunden braucht es den Gang zur jeweils für die Ausstellung des Dokuments zuständigen Behörde. Und auch dort funktioniert die Eintragung unbürokratisch unter Vorlage des Meisterprüfungszeugnisses.
Besonders erfreulich: Der Anreiz des Titels wirkt offenkundig – es ist noch attraktiver geworden, eine Meisterprüfung abzulegen. In mehreren Bundesländern und Berufszweigen gibt es schon mehr Anmeldungen für Vorbereitungskurse als in den Vorjahren.
„Wir brauchen die Meisterinnen und Meister: Sie nehmen oftmals Führungspositionen in ihrem Betrieb ein. Viele machen sich später mit Neugründungen oder Betriebsübernahmen selbstständig. Und sie sind es auch, die ihr handwerkliches Wissen an die nächste Generation weitergeben und so die Qualität hochhalten“, betont Jochen Flicker.
Das ist auch für den Wirtschaftsstandort Österreich eine gute Nachricht. Denn Unternehmergeist und Qualifikationen sind jetzt mehr denn je gefragt. „Ohne Meister keine Lehre, ohne Lehre keine Fachkräfte, ohne Fachkräfte kein Aufschwung im Handwerk“, bekräftigt Bundesspartenobfrau und Meisterin Renate Scheichelbauer-Schuster.

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