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Im Portrait: Malermeisterin Nina Herzer, Chefin von "Malermaus e.U." in Ternitz

Kampagne "G'lernt is g'lernt"

Malermeisterin Nina Herzer
© Philipp Monihart Malermeisterin Nina Herzer

Unternehmerinnen in technischen Berufen, die ihre Karriere mit einer Lehre begonnen haben, vor den Vorhang holen: Das macht die Kampagne „G’lernt is g’lernt“ von Frau in der Wirtschaft NÖ. Heute im Portrait: Malermeisterin Nina Herzer, Chefin von „Malermaus e.U.“ in Ternitz. 

Wie war Ihr Weg in die Selbstständigkeit?  

  • Nina Herzer: Mit meinem Meistertitel bot sich die Möglichkeit, in einer Firma als Geschäftsführerin zu arbeiten. Ich konnte mir Wissen, Selbstvertrauen und Mut aneignen, da ich im Hintergrund immer eine helfende Hand hatte. 2018 löste ich dann den Gewerbeschein.
     

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

  • Schon als kleines Kind machte es mir mehr Spaß, mit meinem Papa Mauern einzureißen und Beton zu mischen, als im Haushalt zu helfen. Bei der Besichtigung der Malerschule war ich von Anfang an begeistert.


Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen?

  • Der Spruch „Ihr Meister macht‘s persönlich“ trifft bei mir tatsächlich zu, da ich als Alleinunternehmerin alles selbst in die Hand nehme. Wir Frauen verlieren nie die Liebe zum Detail und so sind auch meine Wandmalereien bis aufs letzte Detail immer ordentlich und sauber.  


Auf welchen Fehler würden Sie rückblickend gern verzichten?

  • Natürlich gibt es auch unangenehme Situationen. Aber man lernt, damit umzugehen und daran zu wachsen.


Welchen Stellenwert hat die Lehre Ihrer Meinung nach?

  • Lange Zeit wurden Universitätsabsolventinnen und -absolventen gesucht. Nun werden gelernte Fachkräfte gesucht. Deshalb hat die Lehre einen sehr hohen Stellenwert.


Eine Leistung, auf die ich besonders stolz bin, ist…

  • … dass ich am Anfang meiner Selbstständigkeit einen fast 30 Jahre älteren Architekten von meinen Leistungen so überzeugen konnte, dass ich damit eine wertvolle Referenz für mein Unternehmen gewonnen habe.


Meine Stärken sind…

  • … Freundlichkeit, Sauberkeit und Genauigkeit. Darauf lege ich viel Wert.


Meinen Ausgleich zum Job finde ich...

  • … im Reitsport und im Hundesport.


Die größte Herausforderung in meiner Selbstständigkeit war es, …

  • … überhaupt den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.


Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, rate ich, …

  • … das Grübeln auszuschalten und einfach zu machen.


Frauen, die von der Selbstständigkeit träumen, sollten…

  • ... auf ihr Gefühl hören und sich nicht von den Mitmenschen beeinflussen lassen.

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