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Maßnahmenkatalog für sicheres Aufsperren im Handel

Die WKO Bundessparte Handel hat mit führenden Großflächenanbietern, Center-Betreibern und Betrieben einen Katalog entwickelt. Georg Geczek vom Roten Kreuz Wien hat den Prozess mit seiner Expertise begleitet.

Georg Geczek, gewerberechtlicher Geschäftsführer des Competence Center Event Safety Management beim Roten Kreuz Wien und stellvertretender Landesrettungskommandant, über Maßnahmen zum sicheren Öffnen im Handel und Infektionsquellen in Innenräumen.
© MORITZ SCHELL Georg Geczek, gewerberechtlicher Geschäftsführer des Competence Center Event Safety Management beim Roten Kreuz Wien und stellvertretender Landesrettungskommandant, über Maßnahmen zum sicheren Öffnen im Handel und Infektionsquellen in Innenräumen.

WKNÖ: Herr Geczek, wie ist der Maßnahmenkatalog für "Sicheres Aufsperren im Handel" entstanden?

Georg Geczek: Der Katalog wurde von der WKO Bundessparte Handel in mehreren Online-Meetings mit den führenden Großflächenanbietern, Centerbetreibern, und großen Handelsplayern entwickelt. Ich durfte diesen Prozess mit meiner Expertise begleiten.


Inwiefern ist mit diesen Maßnahmen ein sicheres Aufsperren möglich?

Wenn der erarbeitete Maßnahmenkatalog auch so umgesetzt wird, dann ist ein sicheres Aufsperren möglich. Zudem muss man auch festhalten, dass es de facto so gut wie keine Infektionen in Handelsbetrieben gegeben hat. 
Natürlich ist das Contact Tracing nicht so leicht auf eine mögliche Infektion beim Einkaufen zurückzuführen, aber wenn man die geringen Infektionszahlen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Referenzwert annimmt, kann man ableiten, dass Einkaufen, entsprechende Eigenverantwortung der Kundinnen und Kunden vorausgesetzt, ein sehr geringes Infektionsrisiko aufweist. 


Werfen wir einen Blick auf den Katalog: Welche Maßnahmen davon sind die wirksamsten, um Infektionen zu verhindern?

Speziell in geschlossenen Räumen ist das Thema der Übertragung durch Aerosole zu bedenken und daher sind zwei wesentliche Maßnahmen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (aktuell FFP2-Masken) sowie die regelmäßige und umfassende Durchlüftung der Geschäftsräume. Das heißt: Die Sicherstellung von hohen Luftwechselraten, entweder durch Frischluftbetrieb auf hoher Leistungsstufe der raumlufttechnischen Anlagen oder, wo diese nicht vorhanden sind, entsprechende Lüftung durch Öffnung von Fenstern und Türen.
Darüber hinaus tragen regelmäßige Hygienemaßnahmen sowie die Entzerrung der Kundenströme dazu bei, das Infektionsrisiko zu minimieren. Die Kontrolle der Maßnahmen ist essentiell, daher sollten die Betriebe ausgebildete COVID-19 Beauftragte einsetzen, die immer wieder ein Auge auf die Umsetzung und Einhaltung der Maßnahmen aus den COVID-19 Präventionskonzepten haben.


Wo liegen Ihrer Ansicht nach die Infektionsquellen in Innenräumen?

In Innenräumen, wie schon erwähnt, sind die Aerosole die größte Herausforderung. Das heißt, schlechte Lüftung kombiniert mit zu hohen Personendichten, würde das Infektionsrisiko erhöhen. Wenn man bei den vorgegebenen Abständen überhaupt von „Dichte“ sprechen kann, aber bei Kassen und zum Beispiel Wühltischen kann es schon einmal zu Ansammlungen von Kundinnen und Kunden kommen. 

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