th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Austausch zwischen Land und MTI wichtiger denn je

Hohe Energie- und Materialpreise, Probleme bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen, Lieferkettenprobleme und der Fachkräftemangel stellen die Metalltechnische Industrie Niederösterreich (MTI) vor große Herausforderungen. Beim Austausch bei der Firma Franz Haas Waffelmaschinen in Leobendorf hatte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ein offenes Ohr für Anliegen der Unternehmen der größten NÖ Industriebranche – knapp 13 Prozent des NÖ Bruttoregionalprodukts erwirtschaftet die Branche.

Beim Rundgang durch die Fabrik.
© Johannes Ehn V.l.: Günter Muhr (FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann der Fachgruppe Metalltechnische Industrie NÖ.

Die Firma FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH in Leobendorf war heuer der Treffpunkt für den bereits traditionellen Betriebsstammtisch der Metalltechnischen Industrie NÖ (MTI), wo sich Spitzenvertreter der größten NÖ Industriebranche mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner austauschten.  

„Wir befinden uns inmitten der herausforderndsten Zeit unserer Generation, die auch unsere Industriebetriebe mit voller Härte trifft. Angefangen von Lieferkettenproblemen über die horrenden Energiepreise bis hin zur Inflation“, sieht Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Probleme, die die Branche betreffen. Seitens des Bundeslandes Niederösterreich will man weiterhin ein starker Partner für die Industrie sein und auch Druck auf die Bundesregierung machen. „Denn es braucht jetzt rasch Klarheit, wie die weitere Unterstützung für unsere Betriebe im Konkreten aussieht. Wir alle müssen darauf schauen, dass damit Niederösterreich auch weiterhin ein starker und attraktiver Standort für Industrie und Innovation bleiben kann“, so die Landeshauptfrau. 

Der Krise trotzen

„Die Nachfrage nach Industrieprodukten geht derzeit markant zurück. Neuaufträge sind den vierten Monat in Folge gesunken. Energie- und Materialpreise, Verfügbarkeiten und Fachkräftemangel sind ein großes Thema. Trotzdem versuchen die Betriebe der Metalltechnischen Industrie den Krisen zu trotzen“, blickt Veit Schmid-Schmidsfelden, Obmann der Metalltechnischen Industrie NÖ, dennoch positiv in die Zukunft und betont: „Großer Dank an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die stets ein offenes Ohr für die Anliegen der MTI NÖ hat.“  

Nach nun fast drei Jahren mit schwächerem Auftragseingang sieht man bei der FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH derzeit positive Entwicklungen am Markt. „Dem entgegen stehen große Herausforderungen bei Material- und Energiepreisen sowie Materialverfügbarkeiten, die uns ergebnisseitig, aber auch in Bezug auf unsere Lieferfähigkeit vor große Herausforderungen stellen. Auch der Konkurrenzdruck ist deutlich größer geworden“, erklärt Geschäftsführer Günter Muhr. Umso wichtiger sei es daher, dass man sich auf erfahrene, gute MitarbeiterInnen sowie einen starken Zusammenhalt zwischen Land und Industrie verlassen kann: „Die periodischen Besuche von Frau Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in unseren Industriebetrieben unterstreichen den Willen zur Kooperation und geben die Möglichkeit, Anliegen direkt zu adressieren und diskutieren.“ 

Zur Metalltechnischen Industrie NÖ:

Die Metalltechnische Industrie umfasst alle Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei. Mit knapp 300 Unternehmen und mehr als 26.500 Beschäftigten erwirtschaftet die Metalltechnische Industrie NÖ pro Jahr einen Produktionswert von 7,7 Milliarden Euro.

Zahlen, Daten, Fakten:

  • 26.536 unselbst. Beschäftigte
  • 295 Unternehmen
  • 7,7 Mrd. € Produktionswert der abgesetzten Produktion
  • 12,9 % des Bruttoregionalprodukts (59,5 Mrd. € gesamt) von NÖ erwirtschaftet die Branche
  • 808 Lehrlinge - ~ 38 % der Industrielehrlinge
  • ~ 88 % KMU
  • ~ 78 % Exportquote – entspricht knapp 24 % aller NÖ Exporte

Zur FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH als Teil der Bühler Food Equipment GmbH

Die FHW ist Hauptsitz der Business Unit Waffel in der Bühler Food Equipment GmbH mit Sitz in Leobendorf bei Wien. Die 580 Arbeiter und Angestellten sind spezialisiert auf den Anlagenbau für die industrielle Waffelproduktion. Mit mehr als 90 Prozent Exportanteil erwirtschaftete die Business Unit 2021 einen Umsatz von rund 108 Mio. Euro. FHW - Bühler

Gruppenfoto
© Johannes Ehn
V.l.: Thilo Deutsch (dormakaba Austria GmbH), Rainer Hermann Weingraber (Wittmann Battenfeld GmbH(, Alexander Schrötter (WKNÖ Sparte Industrie), Marlene Schilling (Innerio Group GmbH), Germar Wacker (Bühler Food Equipment), Günter Muhr (FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH), Landeshauptfrau Johanna  Mikl-Leitner, Veit Schmid-Schmidsfelden (Obmann der Fachgruppe Metalltechnische Industrie NÖ),  Rupert Fertinger GmbH, Mark Bauer (NBG Tube GmbH), Dominik Dietrich (WKNÖ Sparte Industrie), Dieter Körbisser (WMA Weinviertler Mechatronik Akademie) und Michaela Hauss (WKNÖ Sparte Industrie).

Das könnte Sie auch interessieren

Gruppenfoto mit Vorzeigebetriebe

Biogel und Barocktrompete

Bereits zum 30. Mal wurden die „kreativ in die Zukunft“-Preisträger des NÖ Handwerks und Gewerbes gekürt. Die Ideen aber sind jung wie eh und je. mehr

Udo Gnadenberg

Das Tischlerhandwerk in die Wiege gelegt

Der Ziersdorfer Udo Gnadenberger tritt bei den WorldSkills 2022 –Special Edition von 11. bis 15. Oktober im Beruf Möbeltischler an. Die Wirtschaft NÖ hat ihn bei seinen Vorbereitungen für den Wettbewerb im schweizerischen Basel besucht.  mehr

Gruppenfoto in den Weinbergen

Die Chemie muss stimmen

Die Chemische Industrie NÖ – wanderte und netzwerkte mit Dompfarrer Toni Faber und Landesrat Martin Eichtinger mehr