th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

MEHR Augenmaß (für die Interessen der Kunden) - Serie Teil 2

Sinnvoller Konsumentenschutz findet in den NÖ Banken und Versicherungen seit jeher seine Befürworter. Eine überschießende Gesetzgebung ist aber abzulehnen.

NÖ Spartenobmann Johann Vieghofer (Bank und Versicherung)
© Moser NÖ Spartenobmann Johann Vieghofer (Bank und Versicherung)
"Die daraus erwachsenden Kosten belasten den Finanzplatz, ohne dabei relevante Vorteile für die Kunden zu bringen. Ebenfalls im Sinne ihrer Kunden spricht sich die NÖ Kreditwirtschaft für die Beibehaltung des Bargeldes aus. Die von der EU-Kommission angedachte, europaweite Begrenzung von Bargeldtransaktionen ist als Eingriff in die Freiheit der Bürger zu sehen. Darüber hinaus legen die NÖ Banken ein klares Bekenntnis zum heimischen Sparerschutz für Einlagen bis zu 100.000 Euro ab. Ideen in Richtung einer EU-Einlagensicherung sind abzulehnen – denn damit wäre auch eine Haftung der NÖ Banken für Insolvenzen in anderen Staaten verbunden."

Forderungen und Vorschläge:

Behördenübergreifende Evaluierung aller konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen: Auf Übererfüllung („Gold-Plating“) kann verzichtet werden.
Überarbeitung der restriktiven Regelungen zur „Sittenwidrigkeit“ (§ 879 ABGB) oder zur „Transparenz“ (§ 6 (3) KSchG): Im Sinne eines modernen und mündigen Konsumentenbildes soll der „durchschnittlich verständige Kunde“ den Maßstab bilden.
Die Bestimmungen zum Mündelgeld brauchen eine Modernisierung. Die Einschränkung bei den Veranlagungsformen und der „doppelte Schutz“ können angesichts der sonstigen Schutzbestimmungen entfallen.
Vereinfachung der Formalitäten bei der Eröffnung von Bankkonten: Kunden, die aus beruflichen Gründen häufig Konten eröffnen, hätten dann weniger Aufwand.
Kreditvergabe-Erleichterung: Bei ausreichend Sicherheiten sollte es möglich sein, vom Kreditvergabeverbot gemäß der WIK-Richtlinie (Wohnimmobilienkreditverträge) abzugehen. Alternative dazu: Hinweispflicht des Kreditgebers.
Optionale Erstellung eines befreienden IFRS-Einzelabschlusses – für viele Betriebe ergeben sich daraus weniger Kosten, Risiko und Komplexität.


Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk

Die landesbesten Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure

28 Lehrlinge nahmen am Landeslehrlingswettbewerb der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure in der Landesberufsschule St. Pölten teil. mehr

  • Industrie
Bei der Stauss-Perlite GmbH in St. Pölten informierten sich auch Schüler über das Stauss Ziegelgewebe, das in der Landeshauptstadt produziert und weltweit exportiert wird.

Rekordbesuch bei den NÖ Industrietagen

Vom 14. bis 16. Juni 2018 öffneten 50 Produktionsbetriebe für knapp 30.000 Besucherinnen und Besucher ihre Tore und gaben Einblick in die spannende und abwechslungsreiche Welt der blau-gelben Industrie. mehr

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft

Highlights für den Ausflugs-Sommer

So unterschiedlich wie die Wünsche der Eltern, Jugendlichen und Kinder sind, so abwechslungsreich ist auch das Angebot an Familienurlauben in Niederösterreich. Auch das Hochkar hat sich als Sommer-Highlight positioniert und hat soeben das Gütesiegel „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ erhalten. mehr