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Logistik 2018: Alles im Wandel

Der Logistik Tag im VIP und General Aviation Terminal am Flughafen Wien stand unter dem Motto „Trends als Chancen nutzen?!“

Heftig diskutiert wurden Themen wie die Regelungsflut, die Digitalisierung, regio-urbane Gütertransport-Konzepte und die Rolle der Entsorgung im Supply Chain Management.
Networking zwischen den Vorträgen im VIP und General Aviation Terminal am Flughafen Wien.
© Emese Benko Networking zwischen den Vorträgen im VIP und General Aviation Terminal am Flughafen Wien.
Der Logistik Tag im VIP und General Aviation Terminal am Flughafen Wien stand unter dem Motto „Trends als Chancen nutzen?!“

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser wies in seiner Begrüßung auf die Vorreiter-Rolle Nieder-österreichs am Weg in die Zukunft und bei der technischen Entwicklung hin: „In Fragen des Verkehrs und der Infrastruktur arbeiten alle hervorragend zusammen. Das hat in Niederösterreich schon beinahe Tradition.“
Roman Stiftner, Präsident der Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL), betrachtet das Thema Digitalisierung in seinem Statement optimistisch: „Jede Veränderung bringt automatisch auch Chancen. In diesem Zusammenhang ist auch der gwählte Titel der Veranstaltung 'Trends als Chancen nutzen?!' zu verstehen, wobei das Fragezeichen für die offenen Chancen steht und das Rufzeichen für den Willen, diese auch zu nutzen.“ Wobei Österreich in vielen Bewertungskriterien generell gut aufgestellt sei, naturgemäß seien aber auch „Hausaufgaben“ zu erledigen.

Konzepte für den regio-urbanen Gütertransport
Wichtig sei es laut Werner Pracherstorfer (Land NÖ), „für Nachhaltigkeit in der Logistik zu sorgen“. Besonders angesprochen in diesem Zusammenhang wurde dabei das Logistik-Konzept „2030+“.
Im Rahmen dessen wollen die beiden Bundesländer NÖ und Wien die kommenden logistischen Herausforderungen beider Regionen gemeinsam lösen.

Die Schlagworte dazu sind:

  • Reduktion von CO2
  • Behebung von Nutzungskonflikten, die zu Stau führen
  • Verkehrsreduktion bei gleicher Beförderungsleistung
  • konsensfähige Logistik- und Verkehrskonzepte
  • Entwicklung diesbezüglicher Pilotprojekte

Für Walter Hitziger (Vorstand Österreichische Post) standen  naturgemäß die Konsequenzen von E-Commerce im Zentrum des Interesses: „Pakete sind ganz klar am Vormarsch. Das spüren wir täglich. Prozente können das im Endeffekt nur schwer vermitteln, aber wenn man statt zehn Millionen auf einmal elf Millionen Pakete zu befördern hat, dann ist das schon eine sehr große Herausforderung – auch, wenn es sich dabei 'nur' um eine Steigerung von zehn Prozent handelt.“
Weiters verwies er auf die "doppelte Konsequenz der Digitalisierung" in Sachen Trends: Nicht nur würde die Digitalisierung Einfluss darauf haben, was wir uns wünschen, sie beeinflusse auch die Art und Weise, wie wir an die gewünschten Dinge kommen.

„König der Landstraße“ ist Geschichte

Interview mit WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser
© Kraus WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser


NÖWI: Regulierungswut und florierende Wirtschaft – geht das unter einen Hut?

Moser: Der „König der Landstraße“ gehört tatsächlich in die Annalen der Geschichte.
Rigorose Aufzeichnungspflichten und ständige Kontrollen haben die Firmen in der Verkehrsbranche und im Werkverkehr zu „gläsernen Unternehmen“ gemacht, und führen bereits bei kleinsten Vergehen zu Strafen. Unter dem Motto „Beraten statt strafen“ fordern wir als Wirtschaftskammer eine dienstleistungsorientierte Verwaltungpraxis sowie Strafen mit Augenmaß

Wie sehr ist die Logistik von der Digitalisierung betroffen

Die Verkehrsbranche steht durch die technische Entwicklung in einem Umbruch,
welcher die Betriebe schon jetzt zur neuesten Technologie zwingt, um wettbewerbsfähig zu bleiben und um den sich ständig erhöhenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. Als Wirtschaftskammer ist es unsere Aufgabe, die Betriebe bestens zu beraten, um den Wirtschaftsstandort abzusichern.

Welche Konzepte gibt es für die Zukunft des NÖ Gütertransports?

Das Land Niederösterreich hat mit der Wirtschaftskammer in Fragen des Verkehrs und der Infrastruktur schon bisher in den vergangenen Jahren eine äußerst gute Zusammenarbeit, um die wir in manchen Bundesländern beneidet werden. Diese Zusammenarbeit wollen wir gemeinsam mit der Stadt
Wien und der Wirtschaftskammer Wien im Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+“ erweitern, um in Pilotprojekten Lösungsvarianten im Ballungsraum aufzuzeigen.

Welche Rolle spielt im Entsorgungswesen in NÖ Supply Chain Management?

Österreich hat generell einen sehr hohen Standard im Abfall- und Entsorgungswesen und ist hier international sehr gut aufgestellt. Die Betriebe in dieser Branche sind wirkliche Profis und daher ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Stichwort aus dem Marketing, sondern wird von den meisten Unternehmerinnen und Unternehmern in Niederösterreich auch so gelebt.

Bildergalerie - Logistiktag 2017

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