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Lobbying fürs Handwerk

Helmut Schulz ist Präsident der UNIEP. Er vertritt die Interessen der Maler und Tapezierer in Brüssel.

Porträtfoto
© Josef Bollwein

Warum ist es für die Maler in Niederösterreich so wichtig, dass Sie eine Vertretung in Brüssel haben?

  • Helmut Schulz: Wer sich in Brüssel engagiert, kann viel bewegen. Primär geht es darum, Informationen rechtzeitig zu bekommen, denn nur dann kann man mitreden und Entwicklungen beeinflussen. Viele Probleme betreffen nicht nur das heimische Malerhandwerk, sondern auch die Betriebe in Nachbarländern. Eine geeinte Stimme verhilft unseren Interessen und Einwänden eher zum Erfolg. Beispielsweise hätte eine geplante EU-weite Beschränkung unserer Arbeitsstoffe zur Folge gehabt, dass Farben im Winter nicht trocknen und Aufträge daher von Oktober bis April kaum durchführbar wären. Wir haben dieses Problem aufgezeigt.

Warum sind Sie Präsident der UNIEP geworden?

  • Ich hatte 2003 den ersten Kontakt, als ich mit zur Generalversammlung gefahren bin. Mir war sofort klar, dass unsere Innung eine starke Stimme in Europa braucht. Nach mehreren Jahren als Delegierter bin ich 2016 zum Präsidenten gewählt worden.

Was tut die UNIEP?

  • Wir vertreten die Interessen aller Malerbetriebe, deponieren unsere Anliegen bei Entscheidungsträgern und sammeln Informationen, die wir aufbereiten und weitergeben. Die Sprache soll dabei keine Hürde sein. Die meisten UNIEP-Mitglieder kommen aus dem deutschsprachigen Raum. Unsere Website und Aussendungen werden in drei Sprachen übersetzt. Seit meinem Amtsantritt widmen wir uns auch verstärkt dem Bereich Ausbildung. Wir bemühen uns um Qualitätsstandards und arbeiten an einer europäischen Meisterprüfung.


    Die UNIEP (Union Internationale des Entrepreneurs de Peinture) ist die internationale Vereinigung von Malerverbänden. Ihr Sitz ist in Brüssel.


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