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„Der Lkw kommt in die Schule“

Sicherheit geht vor: Im Corona-Jahr 2020 gleich in doppelter Hinsicht – Mindestabstände, berührungsfreie Begrüßungen und Verabschiedungen sowie immer wieder neu desinfizierte Tische, Sitzflächen und Schulutensilien.

V.l.: WKNÖ-Obmann Markus Fischer (Güterbeförderungsgewerbe), WKNÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz (Transport und Verkehr), Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrat Ludwig Schleritzko (Finanzen und Mobilität).
© Josef Bollwein V.l.: WKNÖ-Obmann Markus Fischer (Güterbeförderungsgewerbe), WKNÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz (Transport und Verkehr), Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrat Ludwig Schleritzko (Finanzen und Mobilität).

Unter diesen besonderen Bedingungen hat die Aktion des NÖ Güterbeförderungsgewerbes nach dem Lockdown nun wieder Fahrt aufgenommen, um den Kindern neben Wissenswertem zum Lkw besonders auch das Thema Sicherheit im Straßenverkehr näher zu bringen.

Bis zum Supermarkt führt in der Regel keine Bahnstrecke. Dass der Lkw schon allein deswegen unerlässlich ist, liegt auf der Hand. Welche wirtschaftliche Rolle er daher generell spielt, wissen Kinder aber eher selten. Wie etwa, dass neun von zehn Lebensmitteln mit dem Lkw gebracht werden, oder dass besonders die Lkw sehr strengen Abgas-Vorschriften unterliegen. Dieses Wissen wird niederösterreichischen Schülerinnen und Schülern altersgerecht in speziellen Workshops nähergebracht. Gemeinsam mit einem Unternehmen der Region werden dabei die Fakten zum Thema Lkw erarbeitet. Für WKNÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz hat „die Corona-Zeit besonders deutlich gezeigt, welche Rolle der Lkw bei der Aufrechterhaltung unseres Lebensstandards spielt – denn während des Lockdowns waren die Straßen nur bis auf Lkw nahezu leer, denn die haben den Betrieb aufrechterhalten“.

Neben dem Schwerpunkt „Sicherheit im Straßenverkehr“ erfahren die Schülerinnen und Schüler auch, wie ihr Spielzeug, Handy oder auch die Milch fürs Frühstück in den örtlichen Shop kommt.

Theorie und Praxis

In speziellen Workshops erarbeiteten die Kinder gemeinsam mit Güterbeförderern aus der Region und Workshop-Leiterin Elke Winkler auf spielerische Art alles Wissenswerte zum Thema Lkw – besonderer Schwerpunkt dabei ist immer die Sicherheit im Straßenverkehr: Der Bremsweg des Lkw, der Schutzweg, der Sicherheitsabstand sowie der tote Winkel oder das „Ausscheren“ in Kurven werden dabei anschaulich direkt am Objekt demonstriert – mit Bodenkennzeichnungen, „Verkehrshütchen“ und durch die Überprüfung der Sichtverhältnisse aus dem Führerhaus durch die Kinder selbst. Selbst am Steuer eines Lkw zu sitzen ist für die Kinder üblicherweise das Highlight der Veranstaltung, auch wenn es eigentlich mit einem Lernauftrag verbunden ist.

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

„Eine gute Verkehrserziehung unserer Kinder ist uns in Niederösterreich ein großes Anliegen und daher auch fixer Bestandteil unserer Lehrpläne. ‚Der LKW kommt in die Schule‘ ist ein gelungenes Projekt der WKNÖ, welches sich als optimale Ergänzung für die wertvolle Arbeit unsere Pädagoginnen und Pädagogen in Niederösterreichs Schulen anbietet. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass der Lastkraftwagen im Rahmen der Workshops nicht nur als Verkehrsteilnehmer vorgestellt, sondern auch seine wichtige Rolle in der Versorgungskette kindgerecht erklärt wird“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

 „Neben der Tatsache, dass wir unseren Lebensstandard ohne Transportwirtschaft so nicht leben könnten, ist uns die Sicherheit im Straßenverkehr – ganz besonders für Kinder und Jugendliche - ein äußerst wichtiges Anliegen,“ erklärt Markus Fischer, Fachgruppenobmann des NÖ Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Landesrat Ludwig Schleritzko (Finanzen und Mobilität): „Den NÖ Transportunternehmerinnen und –unternehmern bin ich für diese Initiative im Interesse der Verkehrssicherheit für unsere Kinder sehr dankbar. Schließlich sind unsere Kinder die Zukunft unseres Landes, daher haben wir gemeinsam die Verpflichtung, diese Kinder auch bestmöglich zu schützen.“

Besonderes Erlebnis, auch aus pädagogischer Sicht

„Diese Aktion bietet den Jugendlichen ein besonderes Erlebnis, auch aus pädagogischer Sicht“ weiß Expertin Elke Winkler, die den Workshop konzipiert hat. „Sie haben die Möglichkeit, alles in Sachen Lkw direkt bei den Menschen in der Praxis zu erfragen. Genauso erleben und sehen sie, was sie zu ihrer Sicherheit im Straßenverkehr beitragen können.“

Eckdaten

  • Die Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe der Wirtschaftskammer NÖ startete die Aktion „Der LKW bringt, was wir täglich brauchen“ um Jahr 2016 für Volksschulen.
  • Seit 2017: Schwerpunkt „toter Winkel“
  • Mai 2019: Ausweitung des Projekts auf Mittelschulen - Schülerinnen und Schüler werden auch über die Vielseitigkeit der Berufe in der Verkehrswirtschaft informiert.
  • Erreichte SchülerInnen - Volksschulen 2016-2020: 4.600 (Mittelschulen seit 2019: 700)
  • Workshop-Tage Volksschulen: 125 (Mittelschulen: 13)
  • Betreuerinnen: Elke Winkler (Volksschulprojekt), Irene Michl (Mittelschulprojekt)
  • 75 Schulen wurden frequentiert
    wko.at/noe/leben-ohne-lkw


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