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Lastkrafttheater: Neunte Runde mit „Höllenangst“

Die Flexibilität, die Corona erfordert, wurde bereits 2020 trainiert. Daher war es auch heuer möglich, in Abstimmung mit den jeweiligen Bestimmungen und den Gemeinden einen Tourplan für 2021 zu erstellen. So rollt das Lastkrafttheater mit Unterstützung der Fachgruppe des NÖ Güterbeförderungsgewerbes, der WKNÖ und der WK Wien auch heuer.

Max Mayer­hofer und David Czifer in Action bei den Proben zu „Höllenangst“ auf dem Lkw von Karl Gruber.
© Nikolaus Similache V.l.: Max Mayer­hofer und David Czifer in Action bei den Proben zu „Höllenangst“ auf dem Lkw von Karl Gruber.
Haben die Erfahrungen von 2020 bei der Planung für den heurigen Tourplan geholfen?
Max Mayerhofer: Auch 2021 war für uns bis jetzt ein sehr schwieriges Jahr, deswegen freuen wir uns natürlich umso mehr, mit Höllenangst von Johann Nestroy ab dem 26. Mai wieder bei unserem Publikum sein zu dürfen. 2020 ist es uns gelungen, 19 von geplanten  28 Vorstellungen zu spielen. Nun sind wir sehr zuversichtlich, dass wir nach den Öffnungsschritten heuer alle geplanten 26 Vorstellungen durchführen können.
David Czifer: Natürlich hat uns Corona eine große Flexibilität abverlangt, Gott sei Dank zeigen sich aber auch alle unsere Sponsoren und Partner in den Gemeinden flexibel. Wir sind der Meinung, dass wir alle wieder Kultur und Unterhaltung mehr denn je brauchen und freuen uns schon sehr auf den Beginn der Tour.
Ist der Auftrag zur Aufheiterung im zweiten Pandemiejahr besonders groß?
David Czifer: Kunst und Kultur und vor allem Unterhaltung sind wichtiger denn je. Theater, Schauspiel und Kunst im Allgemeinen können ein Bindeglied für die Gesellschaft sein. Wir möchten mit dem Lastkrafttheater Orte der Begegnung schaffen, Orte an denen gesellschaftlicher Austausch stattfinden kann. Diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst und glauben auch, dass wir solche Orte im heurigen Jahr 2021 mehr denn je benötigen.
Karl Gruber: Jetzt in der Krise sieht man mehr denn je: Der Lkw bringt, was wir alle täglich brauchen. Der Lkw ist der „Friend on the Road“ und die Frächter und Kleintransporteure arbeiten seit Beginn der Corona Pandemie unermüdlich, dass wir die Waren des täglichen Bedarfs erhalten. Unser Dank gilt in den schwierigen Zeiten den Fahrern, die trotz aller Unsicherheiten und mit viel Einsatz und Engagement ihren Beruf ausüben, um die Versorgung der Bevölkerung mit Gütern des täglichen Bedarfs sicherzustellen. Auch wir als Fachgruppe für Niederösterreichs Güterbeförderungsgewerbe freuen uns, dass wir mit dem Lastkrafttheater wieder starten dürfen und der Lkw am Wochenende auch Kultur bringen kann und das Lachen so wieder zu den Menschen kommt.
Wie wird das Thema Sicherheit umgesetzt?
Max Mayerhofer: Viele Studien haben ja gezeigt, dass das Risiko, sich bei Vorstellungen im Kulturbereich anzustecken, sehr gering ist. In Absprache mit den einzelnen Gemeinden wird alles für einen sicheren Theaterabend getan. Für jede Vorstellung gibt es eigene Sicherheitskonzepte, die gemeinsam mit den Gemeinden erstellt werden. Alle geltenden Corona-Maßnahmen werden natürlich ebenfalls eingehalten.
David Czifer: Das Konzept des Lastkrafttheaters ist eine Theaterform, die krisensicherer ist, als das herkömmliche Theater, da bei uns der Mindestabstand im Publikum leicht gewahrt werden kann und wir im Freien spielen.
CO2-Ersparnis und Kultur: Zieht das noch im neunten Jahr?
Karl Gruber: Das Lastkrafttheater ist nach wie vor das CO2-ärmste Theater, da der Lkw direkt zu den Menschen kommt und sich die Besucher den weiten Weg in ein Theater sparen. Außerdem ist der Lkw durch Euro 5-, Euro 6-Motoren und AdBlue-Zusatz äußerst Feinstaub- und CO2-arm. So ist das Lastkrafttheater immer größer und erfolgreicher geworden, was uns als Fachgruppe besonders freut. Von 1.500 Besuchern bei zwölf Vorstellungen im ersten Jahr, haben wir eine Steigerung auf beinahe 4.000 im Pandemie-Jahr 2020 erlebt. Wir können so in gelöster Atmosphäre auf Probleme aufmerksam machen, unsere Anliegen werden auf der Bühne „theatralisch“ zu den Menschen gebracht, und wir können die Imageverbesserung des Lkw auf diese Weise besser umsetzen. Der Lkw bringt eben nicht nur Waren, sondern auch Kultur direkt vor die Haustüre und wird so auch zum kulturellen Nahversorger. 
Karl Gruber (NÖ Güterbeförderungsgewerbe)
© Tanja Wagner
Die beiden Initiatoren des Lastkrafttheaters, Max Mayerhofer und David Czifer.
© Nikolaus Similache
Was erwartet die Zuschauer heuer bei einem Besuch des Lastkrafttheaters?
Max Mayerhofer: Das Stück Höllenangst ist sehr unterhaltsam aber doch auch sozialkritisch. Der Eintritt ist frei und wir garantieren einen unterhaltsamen Abend.
David Czifer: Heuer wird erstmals auch das Führerhaus des Lkw bespielt, die Inszenierung bezieht also den gesamten Lkw mit ein. Spielen auf dem Lkw hat ein ganz eigenes Flair und gibt einem die Möglichkeit, wie zu Nestroys Zeiten mit dem Publikum eine eigene Verbindung einzugehen und auch die Passanten in das Spiel einzubeziehen. Bei uns sind am Ende der Vorstellung immer mehr Menschen da als am Beginn.

www.lastkrafttheater.com

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