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LH Mikl-Leitner, LR Danninger und WKNÖ Präsident Ecker präsentieren „Handschlag für NÖ“

Stabilität und Zuversicht für den Wirtschaftsstandort NÖ

V.l.: Landesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker präsentieren das Arbeitsprogramm „Handschlag für Niederösterreich“ für noch mehr Stabilität und Zuversicht für den Wirtschaftsstandort NÖ.
© NLK/Filzwieser V.l.: Landesrat Jochen Danninger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker präsentieren das Arbeitsprogramm „Handschlag für Niederösterreich“ für noch mehr Stabilität und Zuversicht für den Wirtschaftsstandort NÖ.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz am heutigen Mittwochvormittag in St. Pölten präsentierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und NÖ Wirtschaftskammerpräsident Wolfgang Ecker das auf die nächsten fünf Jahre ausgelegte Arbeitsprogramm „Handschlag für Niederösterreich“ für noch mehr Stabilität und Zuversicht für den Wirtschaftsstandort.

„Mit diesem ,Handschlag für Niederösterreich´ geben wir nicht nur den Unternehmen Orientierung, Perspektive und Kalkulierbarkeit, sondern auch den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“, begann die Landeshauptfrau ihre Ausführungen. Obwohl Niederösterreich seit Jahren im Bereich der Kaufkraft auf Platz eins in Österreich liege, die niedrigste Arbeitslosenquote seit 20 Jahren aufweise, die Langzeitarbeitslosigkeit dreimal so rasch reduziert habe als der Rest Österreichs, 2022 die meisten Betriebsansiedelungen seit sieben Jahren verzeichne und ein Wirtschaftswachstum über dem Österreichschnitt habe, müssten weiterhin beste Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Industrie geschaffen werden.

„Unsere beiden Stoßrichtungen bleiben die gleichen“, so Mikl-Leitner weiter: „Tun, was ein Land tun kann, um unsere Betriebe gut durch die Krise zu bringen“ und nannte hier den Energieschutzschirm 2 des Bundes, den das Land vehement gefordert habe, „mit dem wir die Existenz von Betrieben und damit für tausende Arbeitsplätze sichern können.“ Es brauche zudem auch weiterhin Investitionen in Zukunftsfelder wie Klima, Gesundheit und Pflege, leistbares Wohnen, Öffentlicher Verkehr oder auch Straßensicherheit, „wo wir erst vorige Woche Investitionen im Ausmaß von 850 Millionen Euro präsentiert haben, um weiterhin Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu sichern.“

„Es braucht aber auch langfristige Konzepte, und denen wollen wir mit dem Projekt ,Handschlag für Niederösterreich´ gerecht werden“, erklärte die Landeshauptfrau. Es beinhalte vier zentrale Themenfelder, die Orientierung und Handlauf für die nächsten fünf Jahre sein sollen. „Zum ersten Bildung und Beschäftigung, denn gerade im Bereich der Arbeit erleben wir eine Zeitenwende“, so Mikl-Leitner. Noch vor fünf Jahren sei es die wichtigste Aufgabe gewesen, Arbeitsplätze zu schaffen, heute sei die größte Herausforderung, Arbeitskräfte zu bekommen. „Darum wird unsere Aufgabe in Zukunft sein, weiterhin in Qualifizierung und Vermittlung zu investieren“, wofür man unter anderem die Lehrlingsoffensive weiterführen wolle, „indem wir in Zukunft ,Lehre nach Matura´ forcieren.“

„Der zweite wichtige Bereich heißt ,Regional und International´, denn beides ist wichtig“, sagte die Landeshauptfrau. Das beste Beispiel sei der Lebensmittelbereich, wo bereits jetzt 91 Prozent aller blau-gelben Gemeinden einen Nahversorger haben. „Genauso wichtig ist aber die Internationalisierung, denn jeder zweite Euro geht in den Export und jeder fünfte Arbeitsplatz steht damit in Verbindung.“ Deshalb werde man die NÖ Export- und Internationalisierungsstrategie auch weiterhin intensivieren und vorantreiben, indem man künftig in Orts- und Stadtkerne investiere, wie mit dem Förderprogramm NAFES.

Als dritten Schwerpunkt nannte Mikl-Leitner das Thema Energie und Umwelt. „Hier haben wir bereits 2022 das schnellste und größte Ausbauprogramm im Bereich der Erneuerbaren Energie präsentiert, mit dem wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wovon heimische Betriebe profitieren und unsere gesamte Wirtschaftsregion noch grüner wird“, erklärte sie. Ein Grund, warum immer mehr nationale und internationale Firmen sich in Niederösterreich ansiedeln würden, zeigte sich die Landeshauptfrau überzeugt und nannte als Beispiel das deutsche Familienunternehmen Boehringer-Ingelheim, die Medikamente gegen Krebs produzieren.

„Der vierte wesentliche Bereich ist das Thema Digitalisierung und Innovation, beides zentrale Themen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Mikl-Leitner und weiter: „Auch hier haben wir bereits Meilensteine gesetzt wie das Haus der Digitalisierung, wo demnächst die erste große Ausstellung ,Mensch und Maschine´ eröffnet wird, um den Menschen zu zeigen, was Digitalisierung leisten kann, um die Lebensqualität zu verbessern.“ Als weiteres Beispiel nannte sie die Investitionen in den Breitbandausbau, wo Niederösterreich aus der zweiten Breitbandmilliarde einen Zuschlag von mehr als 232 Millionen Euro erhalten habe und damit Investitionen von 530 Millionen Euro auslösen könne - von rund 90 Prozent dieser Investitionen würden heimische Unternehmen profitieren. Ebenso führte die Landeshauptfrau die Digitalisierungsoffensive „digi4wirtschaft“ an, die im Rahmen des Projektes in eine Neuauflage gehe, „wo wir gemeinsam mit der Wirtschaftskammer zusätzlich sechs Millionen Euro in die Hand nehmen, um die Digitalisierungsoffensive bei unseren Unternehmen voranzutreiben, die so wettbewerbsfähig bleiben“, so Mikl-Leitner.

Landesrat Jochen Danninger sagte, die Wirtschaft in Niederösterreich und auch die Rahmenbedingungen für Betriebe im Bundesland hätten sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren stark verändert, aber „unsere Unternehmerinnen und Unternehmer reagieren auf all diese Herausforderungen – von der Energiekrise bis hin zum Mitarbeitermangel – mit viel Innovationskraft, Flexibilität und Zuversicht“ und damit sei man bisher besser durch diese schwierige Zeit gekommen als viele andere. Auch die Aussichten für 2023 seien für die Region im Vergleich besser, „weil wir in Niederösterreich die Herausforderungen gemeinsam anpacken“, so Danninger „und dieser Schulterschluss zum Wohle des Standortes Niederösterreich ist uns in den letzten Monaten hervorragend gelungen. Dies wolle man mit dem Arbeitsprogramm ,Handschlag für Niederösterreich´ auch in den kommenden fünf Jahren fortsetzen.

Danninger führte die Themenschwerpunkten noch einmal aus und sagte unter anderem: „Die gestiegenen Energiekosten im Vergleich zur Zeit vor dem Ukraine-Krieg sind – gemeinsam mit dem Mitarbeitermangel – die größte Herausforderung für unsere Betriebe.“ Daher verfolge man die Vision, Niederösterreich zu einer der führenden smarten und grünen Wirtschaftsregionen in Europa zu machen und mit weniger Energie- und Ressourceneinsatz mehr Wirtschaftskraft zu erzielen. Bezüglich Arbeitskräftemangel war der Landesrat überzeugt: „Nur wer auf einen hohen Digitalisierungsgrad setzt, kann langfristig konkurrenzfähig bleiben.“ Hierfür wolle man unter anderem mit dem Haus der Digitalisierung in Tulln einen Beitrag leisten, das ab 17. Jänner als zentrale Anlaufstelle für alle offensteht, um den digitalen Wandel und dessen Möglichkeiten für jeden und jede zugänglich zu machen oder konsequent Digitalisierungsoffensiven wie digi4wirtschaft weiter vorantreiben, „wo bereits ab morgen, 12. Jänner, 12 Uhr, wieder Einreichungen über das Portal der NÖ Wirtschaftsförderung getätigt werden können.“

Man sei stolz auf die blau-gelben Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, „die den Wirtschaftsmotor Niederösterreich in guten wie in schlechten Zeiten am Laufen halten und somit für Beschäftigung und Wohlstand in unserem Bundesland sorgen“, so der Landesrat.

NÖ Wirtschaftskammerpräsident Wolfgang Ecker zeigte sich überzeugt, „dass wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich bereits viel für unseren Wirtschaftsstandort geschaffen und geschafft haben“, aber man wolle auch in Zukunft den heimischen Betrieben optimale Unterstützungen und unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen bieten und dafür sei das Projekt ,Handschlag für Niederösterreich' ein Garant. Bezüglich der vier Kernthemen ging Ecker vor allem auf die Digitalisierungsoffensive digi4wirtschaft ein: „Das kommt bei uns in der Wirtschaft sensationell an und ich bin froh, dass diese Initiative ihre Fortsetzung findet.“ Zum Thema Bildung und Beschäftigung seien die Maßnahmen sehr breit gefasst: „Von der Berufsorientierung zur Lehrlingsausbildung, Unterstützungen in digitaler Fitness oder auch Maßnahmen zu Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ stünden am Programm. Ecker brachte außerdem ein Beispiel zur Bekämpfung des Mitarbeitermangels, nämlich die Initiative ,Talentemagnet': „Hier erarbeiten wir gezielt Angebote für Klein- und Mittelbetriebe, damit sich diese attraktiv am Markt positionieren können, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen.“

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