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Neue Wege bei der Kooperation zwischen Banken und Steuerberatern

Im Bankbereich änderte sich in den letzten Jahren vieles. Vor diesem Hintergrund fand die Kooperationsveranstaltung in Mödling statt.

V.l.: Bezirksstellenreferentin Nicole Wöllert, Gerhard Toth, Oliver Fichta, Bezirksstellenleiterin Karin Dellisch-Ringhofer, Volksbank-Direktor Martin Heilinger, Steuerberaterin Ursula Plachetka und Bezirksstellenobmann Martin Fürndraht.
© zVg V.l.: Bezirksstellenreferentin Nicole Wöllert, Gerhard Toth, Oliver Fichta, Bezirksstellenleiterin Karin Dellisch-Ringhofer, Volksbank-Direktor Martin Heilinger, Steuerberaterin Ursula Plachetka und Bezirksstellenobmann Martin Fürndraht.

Im Bankbereich änderte sich in den letzten Jahren vieles. Vor diesem Hintergrund fand die Kooperationsveranstaltung der WK-Bezirksstelle, Volksbank und Steuerberaterin Ursula Plachetka statt.

Denn zusätzlich zu Basel III sind die Banken mit Begriffen wie NPL (Non performing loan) und EWS (Early Warning System) konfrontiert. Dabei geht es darum, wie Banken mit Krediten umzugehen haben, die Kreditrückstände ausweisen. Außerdem müssen laufende Beobachtungen erfolgen, um Kreditausfälle zu vermeiden.

Steuerberaterin Ursula Plachetka rät den Unternehmern, aktiv Bankengespräche anzustreben und diese mit aktuellen Zahlen vorzubereiten: „Halten Sie aktuelle Saldenlisten bereit, die Auskunft darüber geben, wie Sie am Tag des Bankengespräches wirtschaftlich stehen. Je aktueller und früher Sie ihre Zahlen dem Bankenpartner präsentieren, desto besser. Weisen sie bei ihrer Vermögensstruktur auch stille Reserven aus, zum Beispiel bei Liegenschaften mit Schätzgutachten, bei Maschinen, Patenten und Know-how.“

Tipp: Nachvollziehbarer Liquiditätsplan

Direktor Martin Heilinger betont die Wichtigkeit eines nachvollziehbaren Liquiditätsplanes, der die Rückzahlungsmöglichkeiten darstellt: „Wichtig ist hier zwar auch die Zukunftsbetrachtung und Hochrechnungen. Aber berücksichtigen sie auch in der Darstellung, wenn sie Ersatzinvestitionen getätigt haben und Ihre Ausfälle. Gut ist es auch, ein Worst und ein Best Case Szenario darzustellen.“
Klar angesprochen wurde, dass sowohl Private als auch Unternehmer ein so genanntes Rating haben, das sich aus Monitoring durch Agenturen über Zahlungsverhalten und Bonität ergibt. Für Firmen spielen auch KSV- und  Bankenmeldungen eine Rolle.
Heilinger und Plachetka: „Fragen sie bei der Bank nach, welches Rating sie haben und informieren sie sich über das durchschnittliche Rating in ihrer Branche. Achten sie darauf, dass sie bei Kontokurrentlinien nicht dauerhaft im Soll sind. Abstattungskredite müssen aus dem Cash-Flow leistbar sein und zur Investitionsfinanzierung genutzt werden. Vergleichen sie ihre eigenen Zahlungsbedingungen bei Lieferanten mit jenen Zahlungsbedingungen, die sie ihren Kunden einräumen. Und nutzen sie Förderungen, wie zum Beispiel die AWS-Garantie als Sicherheit und im kommenden Jahr wieder die Investitionszuwachsprämie.“

Kreditversicherungen abschließen

Gerhard Toth rät, Kreditversicherungen zur Absicherung der eigenen Liquidität abzuschließen: „Eine Kreditversicherung versichert den Ausfall von Forderungen aus Warenlieferungen, Dienstleistungen oder Werkverträgen. Es ist nicht nur der Ausfall einer Forderung versicherbar, sondern auch ein Zahlungsverzug. Mit einer Kreditversicherung kann Liquidität gesichert bleiben und Gewinneinbußen verhindert werden.“
Oliver Fichta betont die Wichtigkeit von betrieblichen Versicherungen. Er stellte dabei als Beispiel nicht nur die Feuerversicherung für Betriebe mit hohem Anlagekapital, sondern auch eine Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung vor. Zentral und besonders wichtig ist eine Betriebshaftpflichtversicherung. Fichta: „Wesentlich bei der Auswahl von Versicherungen ist eine vorangehende gute Risikoanalyse, ein ordentliches Beratungskonzept, aus dem eine Entscheidungsbasis resultiert, was versichert werden soll und was nicht. 

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