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Kahlschlag für Qualität und Lehre verhindert

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.
© Gabriele Moser Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Die Reform zur Gewerbeordnung ist durch den Ministerrat gegangen – und die oberflächlichen Zurufe nach völligen Liberalisierungen ohne Qualitätskontrolle haben sich nicht durchgesetzt. Zu Recht: Denn wer so tut, als könnte jede und jeder alles und jedes machen, sollte auch dazu sagen, dass das mit gesicherter Qualität und hochqualifizierter Jugendausbildung nichts mehr zu tun hat.
Unser Einsatz für Qualität und Ausbildung hat sich gelohnt. Mit der auch künftig bestehenden Verankerung der Meisterberufe wird die duale Ausbildung gesichert. Ein drohender Kahlschlag für die Lehre wie in Deutschland ist verhindert worden.

Darüber hinaus wird, entgegen ursprünglicher Pläne, bei der Ausweitung von Nebenrechten weiter der Auftrag und nicht das Wirtschaftsjahr als Bemessungsgrundlage dienen. Das ist gegenüber dem ursprünglichen Entwurf ein entscheidender Fortschritt, da damit die Wettbewerbschancen für kleinere Betriebe und damit für die Regionalwirtschaft gewahrt bleiben. 
Drohende Rechtsunsicherheit für Unternehmen, insbesondere im Bau- und Baunebenbereich, für öffentliche Auftraggeber und für Konsumenten konnte damit quasi im letzten Moment verhindert werden.

Und wir werden als Wirtschaftskammer Niederösterreich sehr genau darauf achten, dass im parlamentarischen Prozess nicht neue Vorschläge durch die Hintertür in die Reform drängen, die vielleicht oberflächlich betrachtet ganz gut klingen, aber schlecht für den Standort, schlecht für die Lehre und schlecht für Konsumentinnen und Konsumenten sind.

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