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Effizientes Verhandeln, nicht öffentliches Gackern

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.
© Josef Bollwein Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Der Handwerkerbonus ist ein Erfolgsmodell für Unternehmen und Konsumenten, kurbelt die Wirtschaft an, dämmt Schwarzarbeit ein. Gerade kleinere Unternehmen profitieren davon.
Entsprechend groß fiel nach der Ankündigung von Finanzminister Schelling, dass der Bonus mit Jahresende auslaufen soll, die Aufregung in unserer Wirtschaft aus.

Fairerweise ist dazu festzuhalten, dass der Bonus zuletzt auf zwei Jahre befristet war, gesetzlich an das Wirtschaftswachstum gekoppelt ist und demnach ausläuft, wenn das Wachstum 1,5 Prozent erreicht. Der Finanzminister hat also nur dieser Gesetzeslage entsprochen. Das letzte Wort ist für die Wirtschaftskammer Niederösterreich dazu hier freilich noch nicht gesprochen.
Wir werden in Ruhe reden – über eine Gesetzesänderung zur Fortführung des Bonus ebenso wie über eine Umsetzung vergleichbarer Initiativen. In Ruhe reden heißt es auch in Sachen Flexibilisierung der Arbeitszeit und Mindestlohn.

Ich bin absolut überzeugt, dass die Sozialpartner zu beiden Fragen, wie von der Regierung gewünscht, Lösungen finden werden. Sachen des Miteinanders in unseren Betrieben sind schließlich bei den Sozialpartnern am besten aufgehoben und nicht, mit Verlaub, bei der Regierung.

Denn die Sozialpartner wissen aus erster Hand, wie es sich in Betrieben lebt.
Ja, es wird Lösungen geben: Mehr gibt es dazu – auch, wenn Journalisten immer mehr bohren – im Moment nicht zu sagen. Denn Lösungen liegen immer im ruhigen Verhandeln, nicht im vorzeitigen öffentlichen Gackern.

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