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Die Buhmänner der Nation?

Kommentar von Otto Ressner, Fachgruppenobmann der Gewerblichen Dienstleister Niederösterreich

Otto Ressner, Fachgruppenobmann der Gewerblichen Dienstleister Niederösterreich
© Gerald Lechner Otto Ressner, Fachgruppenobmann der Gewerblichen Dienstleister Niederösterreich
Die freie Berichterstattung ist wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie. Manche Medien arbeiten aber nur allzu gerne nach der Maxime „Bad News are Good News“. Ein beliebtes Opfer dabei – ganz egal, um welches Thema es eigentlich geht – sind unsere Zeitarbeitsunternehmen. Wir sind aber nicht die Buhmänner der Nation! Als Obmann finde ich es daher höchste Zeit, mit einigen Miss­verständnissen und Fehleinschätzungen aufzuräumen: Prinzipiell sind Zeitarbeitsunternehmen angesehene und wichtige Partner für unsere Wirtschaft, denn österreichweit werden knapp 100.000 Dienstverhältnisse über Zeitarbeit abgewickelt.
Für viele Zeitarbeitnehmer­Innen ist diese Anstellungsform auch ein Sprungbrett: Knapp die Hälfte wird von den Beschäftigerbetrieben im Laufe der Zeit auch direkt übernommen. Somit legt Zeitarbeit bei fast 50 Prozent der Zeitarbeitnehmerer­Innen den Grundstein für eine Fix-Anstellung. Dass Zeitarbeit einen wichtigen Faktor für Arbeitnehmer wie auch Arbeitgeber darstellt, steht damit wohl außer Frage. Abgesehen von Vorteilen wie Flexibilität und Abwechslung  gibt es seit 2002 einen mit den Sozialpartnern ausverhandelten Kollektivvertrag, der die Rechte der ZeitarbeitnehmerInnen genau regelt und sichert.
Bei der Bezahlung brauchen sich die ZeitarbeitnehmerInnen auch nicht zu verstecken: Sie werden im Durchschnitt gleich – und manchmal sogar besser bezahlt als die Stammbelegschaft. Das wichtigste Argument gegen die Theorie der beruflichen Sack­gasse ist die Weiterbildung: Zusätzlich zur rein privaten Initiative gibt es auch vom Sozial- und Weiterbildungsfonds SWF geförderte Aus- und Weiterbildung. Die Arbeitskräfteüberlasser sind übrigens die einzige Branche mit einem solchen Fonds, der bei Arbeitslosigkeit auch mit Unterstützungsleistungen hilft.

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