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Kleiner und Regionaler

Unternehmerinnen, die ihre Karriere mit einer Lehre begonnen haben, vor den Vorhang holen: Das macht die Kampagne „G’lernt is g’lernt“ von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich. Heute im Portrait: Kerstin Hirschmann-Thaler, Geschäftsführerin der Bäckerei-Konditorei Thaler in Gänserndorf und Auersthal.

Kerstin Hirschmann-Thaler, Bäcker- und Konditormeisterin
© Philipp Monihart

Wirtschaft NÖ: Sie haben den Betrieb Ihrer Eltern übernommen. Wie kam es dazu? 

  • Kerstin Hirschmann-Thaler: Leider haben mir viele davon abgeraten, eine Lehre zu machen. Aber nach eineinhalb Jahren in der weiterführenden Schule war klar: Ich mach‘ die Lehre und ich mach‘ sie daheim! Mit 20 Jahren habe ich meine Meisterprüfung gemacht und war damit die jüngste Bäckermeisterin Österreichs. Dann habe ich die Konditormeisterprüfung gemacht und vor vier Jahren den Betrieb von meinen Eltern übernommen. 

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

  • Ich wollte als Kind schon immer Bäckerin werden. Daran konnte auch die Tatsache nichts ändern, dass ich bei meinen Eltern sehr genau gesehen habe, was die Selbstständigkeit fürs Privatleben bedeutet. Ich arbeite auch gern in der Nacht. Da kann ich mich am besten konzentrieren.

Wofür setzen Sie sich ein?

  • Mir ist wichtig, dass die kleinen Bäckereien und auch andere Fachgeschäfte wieder mehr an Bedeutung gewinnen. Kleiner, reduzierter und regionaler – das wäre der richtige Weg


Welchen Stellenwert hat die Lehre für Sie?

  • Einen riesigen! Jetzt, wo überall die Fachkräfte fehlen, sehen wir, wie schade es ist, dass die Lehre immer so abgewertet dargestellt wurde. Mit dem Modell „Lehre mit Matura“ sollte es keine Entweder-Oder-Entscheidung mehr geben. Jeder kann die Meisterprüfung machen, wenn er will. 

Welche Vorteile haben Jugendliche von der Lehre?

  • Man übernimmt Verantwortung, lernt mit Geld umzugehen und hat gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 
     

Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, gebe ich folgenden Rat:

  • Wichtig ist, dass man glücklich ist, und nicht, was die anderen sagen. Deshalb: Nichts dreinreden lassen und den Weg gehen, den man wirklich gerne gehen will!
     

Frauen, die von der Selbstständigkeit träumen, sollten sich … 

  • … bewusst machen, dass uns die Selbstständigkeit auch wahnsinnig viel abverlangt. Aber wenn man seine Arbeit liebt, kann man auch dann weitermachen, wenn man viel Zeit und Herzblut investieren muss. 

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