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Kleine Bestimmer im eigenen Reich

KuWiH – die „Kinder und Wichtel Höhle“ bietet Kindern einen Rückzugsort. Durch austauschbare Seitenteile wächst sie mit und kann individuell an Alter und Bedürfnisse angepasst werden. In Österreich entwickelt, patentiert und getestet gibt es bereits Anfragen aus aller Welt für die nachhaltige Innovation aus dem Weinviertel.

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© Walter Skokanitsch Regners Erfindung trifft bei den Kleinen auf große Begeisterung.

Als mein Sohn klein war, liebte er Höhlen. Also baute ich ihm selbst eine. Ich bin gelernter Tischler, da sollte es natürlich nicht einfach nur eine Höhle aus Stühlen und Decken sein, die gleich wieder in sich zusammenfällt“, erklärt Tischler Sam Regner – Gründer und Erfinder der „Kinder und Wichtel Höhle“ – grinsend. „Nein, es sollte sein erstes kleines Eigenheim aus Holz werden, mit vielen Extras zum Entdecken.“ Über die Jahre ist die Höhle wieder in Vergessenheit geraten, doch als der Tüftler aus Schönkirchen-Reyersdorf 2017 ein Geschenk für seine Nichte brauchte, fiel sie ihm wieder ein und er baute eine neue. „Als unsere Tochter die Höhle sah, wollte sie auch so eine haben.“ So war die Geschäftsidee von KuWiH geboren.

Die ersten beiden Jahre waren intensiv und mühsam. „Wir haben viel Zeit und Geld in die Entwicklung von Prototypen gesteckt, unsere Marke angemeldet und die Sicherung patentieren lassen. Außerdem wollten wir nicht auf den Markt gehen, bevor nicht alles ausreichend getestet wurde – auch durch den TÜV Austria“, betont Regner und krabbelt in eine Spielhöhle, die er binnen zwei Minuten in seiner Werkstatt im Familienheim aufgebaut hat. „Man braucht weder Werkzeug noch Helfer und wenn die Höhle nicht benötigt wird, kann sie flach zusammengelegt und leicht unter dem Bett oder in einer Nische verstaut werden.“

Austauschbare Seitenteile

Zum Interieur gehören etwa ein beleuchtbarer Sternenhimmel und das integrierte Kasperletheater. „Wir wollten, dass unser Produkt nicht gleich wieder in einer Ecke landet, wie so viele andere Spielsachen. Daher haben wir uns etwas einfallen lassen, um die Höhle für die Kids länger interessant zu machen: austauschbare Seitenteile“, sagt der Weinviertler und nimmt ein solches in die Hand. „Sie sind mit verschiedenen Motorik- und Spielelementen ausgestattet. So ist für Abwechslung gesorgt und die Höhle kann individuell an Alter und Bedürfnisse der Kinder angepasst werden und mitwachsen.“ Das Basispaket lässt sich beliebig erweitern.

Dank go-international konnten wir viele internationale Kontakte knüpfen.
Unternehmer Sam Regner


Herzstück der NÖ Innovation ist die patentierte Sicherung. Sie verhindert, dass die Höhle zusammenfallen kann. „Für ein sicheres Spielvergnügen kommen unsere Wichtel zum Einsatz“, erklärt Regner und greift zu einer Sicherung. „Die vier Wichtel sichern die Höhle, indem sie sich darin verstecken. Die Sicherung kann nur mit einem Holzstab bzw. Stift von oben gelöst werden. Die Kombination all dieser Produkteigenschaften ist einzigartig und gibt es so noch nirgendwo.“ 
Verkauft werden die Höhlen derzeit hauptsächlich an Kinderbetreuungseinrichtungen. Doch auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des KH Hietzing, einer Sonderschule, einem Gemeindeamt, der Gastronomie und in privaten Häusern erfreuen sich kleine Entdecker an Regners Erfindung. Seit 2021 finden sich die Produkte außerdem beim KuWiH-Kooperationspartner SOS-Kinderdorf Österreich. Von jedem verkauften Haus geht so ein Teil automatisch an die Organisation. Eine Kooperation besteht auch mit den Geschützten Werkstätten (Jugend am Werk), die den Sternenhimmel herstellen. 

Vom Weinviertel in die Welt

„Im Moment konzentrieren wir uns auf Österreich und Deutschland. Durch die Nürnberger Spielemesse – an der wir Dank einer Förderung von go-international teilnehmen konnten – haben wir internationale Kontakte geknüpft: von Italien über Kanada bis nach Dubai. Wir werden sehen was sich entwickelt."

Unterstützt wurde das Unternehmen auch von den Technologie- und InnovationsPartnern (TIP) – bei Schutzmöglichkeiten und Marketingstrategie

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© Walter Skokanitsch

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