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Klaus Köpplinger im Porträt: „Bezirksstelle ist die erste Anlaufstelle“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Klaus Köpplinger, Obmann der Bezirksstelle Bruck im Interview.

Bezirksstellenobmann Klaus Köpplinger (l.) bei einer angenehmen Aufgabe, der Ehrung langverdienter Mitarbeiter: Karl Rongits (r.)  wurde für seine 45-jährige Mitarbeit im Autohaus Müller (Mitte: Harald Müller) geehrt.
© Thomas Petzel Bezirksstellenobmann Klaus Köpplinger (l.) bei einer angenehmen Aufgabe, der Ehrung langverdienter Mitarbeiter: Karl Rongits (r.) wurde für seine 45-jährige Mitarbeit im Autohaus Müller (Mitte: Harald Müller) geehrt.
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle Bruck. Wie würden Sie „Ihren“
Bezirk charakterisieren?

Klaus Köpplinger: Abgesehen von der Nähe zum Flughafen, der natürlich auch eine große Rolle spielt, sind wir ein stark wachsender Bezirk mit vielen Einpendlern – vor allem aus Ungarn und der Slowakei. Alles in allem eben eine prosperierende Zukunftsregion.

Was macht die Attraktivität des Bezirkes genau aus?

In einem stark wachsenden Bezirk sind automatisch leistbarer Wohnraum und Geschäftsmöglichkeiten die bestimmenden Themen. Mit Beidem kann der Bezirk punkten: Der Wohnbau boomt, und die Möglichkeiten im Handel, im Bau und bei den Dienstleistungen sind groß wie nie. Ein gutes Beispiel dafür ist etwa  die Eishalle Leithana in Bruck an der Leitha, an der Investoren aus der Slowakei beteiligt sind.

Wo muss man nachbessern?
Das Umfeld ist zwar günstig, der Handlungsbedarf aber betrifft die Arbeitskräfte: Es ist nicht nur generell schwierig, Personal zu finden,  das Thema Fachkräfte ist dann noch einmal ein Thema für sich. Menschen, die wegen der Lebensqualität in den Bezirk ziehen, haben in der Regel schon einen Job. Es dauert eben, bis sich die Menschen so weit akklimatisiert haben, dass sie auch im Bezirk ihr Geld verdienen und sie und ihre Kinder lokale Sozialkontakte  pflegen. Erst dann wird dieses enorme Potenzial auch voll zur Geltung kommen.
Konstituierung im September 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Obmann Klaus Köpplinger (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung im September 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Obmann Klaus Köpplinger (mit Urkunde) und dem Bezirksstellenausschuss.
War die Grenzöffnung die Initialzündung?

Nein, mit der Grenzöffnung war auch sehr viel Angst und Unsicherheit verbunden. Erst in den letzten zehn Jahren ist der Bezirk so richtig aufgeblüht. Die baldige Bewältigung der Corona-Pandemie vorausgesetzt, erwarte ich weitere positive Entwicklungen in den Bereichen Logistik, Dienstleistungen, Beratungstätigkeit und alternative Energien. Auch der Tourismus im Bezirk hat sehr viel Zukunft, nicht zuletzt  wegen seiner Rolle  als Naherholungsbereich für Wien. Die Landesausstellung war ein gehöriger Boost für die ganze Region, wodurch auch der Infrastruktur ein großer Schub zukam.

Welche Schwerpunkte charakterisieren Ihren Arbeitsauftrag aktuell?
Corona ist natürlich das bestimmende Thema, die Beratungsleistungen der Bezirksstelle sind enorm. Hinzu kommt die geographische Lage: Dadurch sind wir zum Beispiel für viele Personenbetreuer aus den Nachbarländern und Agenturen die erste Anlaufstelle.

Ihre Themen für die Zukunft?
Ich glaube, dass die Zukunft bezüglich Corona zwar noch ungewiss ist, die Prosperität im Bezirk aber anhalten wird, auch durch die aktuell stark zunehmende Digitalisierung. Und der Bau- und Siedlungsbereich wird durch den starken Zuzug weiter wachsen. Damit ergeben sich automatisch zwei Arbeitsaufträge: Auch das Bauland im Bezirk ist endlich, und die Verkehrssituation – auch in unserer Funktion als Korridor zum Osten – wird starke Konzepte brauchen.
wko.at/noe/bruck

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