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Mit Humor zu mehr Erfolg im Business

„Kikeridee“: Dieses Mal krähte der Hahn in der New Design University (NDU) in St. Pölten und in der Pyramide in Vösendorf. Dort fanden die letzten beiden Teile der Frühstücks-Eventreihe für Ein-Personen-UnternehmerInnen der WKNÖ statt.

© Josef Bollwein WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl verbreitete in St. Pölten gute Laune.

Den Auftakt machte St. Pölten: Die Reihen des Audi Max der von der Wirtschaftskammer gegründeten Kreativwirtschafts-Uni waren dicht gefüllt mit blaugelben EPU (Ein-Personen-Unternehmen). Sie alle waren gekommen, um den Vortrag von Roman Szeliga über „Humor in der Kommunikation“ zu lauschen. Was das mit Business zu tun hat? Zweifel dieser Art wurden vom Key Note Speaker sogleich zerstreut.

Lachen erhöht die Lebenszeit

„Humor verbessert nachweislich das Betriebsklima und die Leistungsbereitschaft“, führte Szeliga als Positiv-Beispiele an. Und im Kundenverkehr könne der gezielte Einsatz von Humor wahre Wunder bewirken.
Wenn etwa bei den South West Airlines Flugsicherheitshinweise zur Comedy-Einlage geraten, mache das durchaus Sinn. Die Aufmerksamkeit der Passagiere steige mit einem Mal um ein Vielfaches, weiß Szeliga. Unter dem Strich habe diese ungewöhnliche Firmenpolitik nicht nur den Bekanntheitsgrad der Airline erhöht, sondern auch das Betriebsergebnis um satte 15 Prozent in die Höhe schnellen lassen.  Wer immer noch Zweifel hegte, ob sich wirklich auszahlt, mehr in Humor zu investieren, für den brachte Szeliga, der seine Karriere als Facharzt für Innere Medizin begonnen hat und jetzt als Autor, Humorist und Seminarleiter mit großem Erfolg tätig ist, das ultimative Argument: „Mit Humor lebt es nicht nur besser, sondern auch länger. Eine Minute Lachen erhöht die Lebenszeit um 20 Minuten.“
Bei der Folgeveranstaltung in der Pyramide in Vösendorf – aufgrund des großen Andrangs musste aus der Bezirksstelle Mödling „übersiedelt“ werden – lauschten 200 interessierte Solisten den Ausführungen von Roman Szeliga, seines Zeichens auch Initiator der CliniClowns in Österreich. Szeliga: „Am Anfang wurde unsere Idee als Spinnerei abgetan, nach einer Pilotphase haben sich aber so tolle Ergebnisse gezeigt, dass wir weitermachen durften: Schwerkranke Kinder nahmen Therapien wieder an, erholten sich schneller und brauchten weniger Schmerzmittel.“
Diesen Erfolg könne man auch auf das Business umlegen, so Szeliga: „Wenn wir in der Medizin mit Humor so tolle Erfolge erreichen können, sollten Sie das Potenzial des Lachens auch in Ihr Unternehmen mitnehmen: Bringen Sie Freude und Leichtigkeit in Ihre Firma, begeistern Sie Ihre Kunden.“ 

Komplimente bringen Freude ins Leben

Denn, so der Experte, Humor sei die beste Ergänzung zur Kompetenz: „Dabei geht es nicht ums Witze erzählen, das meine ich nicht mit Humor. Es geht um das Anlächeln des Gegenübers, eine charmante Bemerkung und vielleicht auch das Lachen über die eigenen Fehler. Das kann unheimlich sympathisch und ein perfekter Einstieg für ein vertrauensvolles Kundengespräch sein.“
Eine Lanze brach Szeliga für das Komplimente machen und fragte in die Runde: „Wann haben Sie das letzte Mal ein Kompliment gemacht? Fragen Sie doch mal jemanden, ob Sie ihm ein Kompliment machen dürfen. Er wird freudestrahlend mit ‚Ja, gerne!‘ antworten. Wir lechzen nach dieser Art von Seelenbalsam.“ Um diesen Effekt gleich auszuprobieren, sollten die Zuhörer in einer Übung ihrem Sitznachbarn zwei Minuten lang Komplimente machen. Das Ergebnis: Strahlende, zufriedene Gesichter.  Zufrieden war auch WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich, der in Vösendorf dabei war: „Das Business-Frühstück ist der perfekte Start in den Tag. Wo sonst bekommt man die Gelegenheit zum Netzwerken, hilfreiche Informationen und ein gutes Frühstück?

Zwazl: Solisten gebührt Hochachtung

Von den rund 105.000 Mitgliedern der WKNÖ sind fast 70.000 EPU (Ein-Personen-Unternehmen). Das entspricht einem Anteil von rund 67 Prozent. EPU decken das gesamte Spektrum der NÖ Wirtschaft ab. Ob im Gewerbe, Handel, Tourismus, im Transport oder in den neuen Dienstleistungsgewerben, EPU sind in nahezu jeder Branche anzutreffen. „Sie geben als Solisten überall in der Wirtschaft den Ton, ich bin stolz auf Sie“, derart große Wertschätzung bringt Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl, die am EPU-Frühstück in St. Pölten teilnahm, den EPU entgegen.
Was der Wirtschaftskammer NÖ-Chefin an den EPU besonders imponiert? „Dass diese sowohl fachliche als auch kaufmännische Fähigkeiten in einer Person vereinen“, meint Zwazl. Das würde sie besonders flexibel und anpassungsfähig machen: „Die Ein-Personen-Unternehmen sind daher auch ein ganz wichtiger Grund dafür, dass die NÖ Wirtschaft wirtschaftlich schwierigere Zeiten besser bewältigen kann.“

Die sechs Top-Expertentipps:

  • Lächeln Sie Ihren Gesprächspartner an
  • Hören Sie Ihrem Gesprächspartner zu. Nicht umsonst haben wir zwei Ohren, aber nur einen Mund.
  • Wenn Sie etwas weitergeben möchten: Weniger ist mehr. Machen Sie Ihre Botschaft einfach.
  • Kleine Fehler machen sympathisch.
  • Erlauben Sie sich, locker zu sein.
  • Lachen Sie über sich selbst – teilen Sie peinliche Geschichten, sie sind sicher dem Gegenüber auch schon einmal passiert.
„Ich finde die Vorträge bei den EPU-Veranstaltungen immer gut gemacht und informativ. Ich erzeuge spezielle Waffen und muss daher besonders gut auf die Ausfuhr-Einfuhr-Gesetze achten. Die Expertinnen und Experten der Wirtschaftskammer wissen da einfach mehr als ich. Auch bei der Umwandlung von der GmbH zur KG hat mir die Wirtschaftskammer sehr geholfen.“
Karl Nedbal, Nedbal KG, Vösendorf
„Ich bin Stammgast beim EPU-Tag und wollte mir natürlich auch dieses neue Format des EPU-Frühstücks anschauen. An diesen Netzwerk-Veranstaltungen mag ich besonders, dass man Leute kennenlernt und seinen Horizont erweitert – als Ein-Personen-Unternehmen ist man ja die meiste Zeit mit sich alleine. Die Events sind immer top organisiert und man kann viel mitnehmen.“
Margit Melcher, Aromatherapeutin, Baden


© Michael Hadek Nach Vösendorf kamen v.l. Leiterin Karin Dellisch und Obmann Martin Fürndraht (Bezirksstelle Mödling), WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich, Roman Szeliga, UBIT NÖ-Obmann Günter Schwarz und EPU-Beauftragter Wolfgang Schwärzler.

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