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Keine Einweghandschuhe in der Feinkost

Aus Gründen des Arbeitnehmerschutzes dürfen MitarbeiterInnen Einweghandschuhe nicht durchgehend über einen langen Zeitraum tragen.

© Pixabay

Studien belegen, dass dies nicht nur die Hautgesundheit beeinträchtigen kann, sondern auch noch keinerlei Hygienevorteil bringt. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Irrtum, es sei gesetzlich vorgeschrieben in der Feinkost Handschuhe zu tragen, gibt es keine diesbezügliche hygienerechtliche Verpflichtung.
Lediglich ein „hygienischer Umgang mit den Lebensmitteln“ muss garantiert werden. Das lässt sich durch regelmäßige Handhygiene und die Benutzung von Hilfsmitteln wie Gabeln, Wursthalter, Greifzangen, Löffeln, Papier, Folien und Behältnisse umsetzen. Zur Unterstützung der Lebensmittelbetriebe wurden folgende Merkblätter dazu erstellt:

  • ein „Experten-Merkblatt“ mit ausführlichen Erklärungen (kann auch als Schulungsunterlage benutzt werden) 
  • ein Merkblatt mit kurzgefasster Information (etwa zur Information bzw. als Handout für die MitarbeiterInnen)
  • ein Kundeninformationsblatt

    Das jeweilige Merkblatt ist dafür gedacht, dass es von den betroffenen Betrieben im Bereich der Feinkost ausgehängt oder aufgestellt wird.
    Es soll KundInnen aufklären („Warum trägt der/die FeinkostmitarbeiterIn eigentlich keine Handschuhe mehr?“) und zur Erhöhung der Akzeptanz beitragen.
    Die Unterlagen finden sich auf der Homepage
    wko.at/noe/lebensmittelhandel
    Weitere Informationen finden sich auch auf der Homepage des Arbeitsinspektorats. (Schlagwort Einweghandschuhe an Feinkosttheken). Der gemeinsam erarbeitete Leitfaden für die Arbeitsplatz­evaluierung im Lebensmittelhandel ist ebenfalls auf der Homepage des Lebensmittelhandels abrufbar.

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