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KHU umwickelt Stromleitungen für Elektroautos

Die KHU Sondermaschinen mit Sitz in Hagenbrunn hat im vergangenen Jahr enorme Entwicklungsarbeit geleistet. Als Resultat können nunmehr Stromleitungen für Elektroautos deutlich schneller umhüllt werden.

KHU erprobt die technische Umkehr von physikalischen Gesetzen, um die Produktionsgeschwindigkeit bei der Umhüllung von Hochvolt-Leitungen deutlich zu erhöhen.
© KHU Sondermaschinen GmbH KHU erprobt die technische Umkehr von physikalischen Gesetzen, um die Produktionsgeschwindigkeit bei der Umhüllung von Hochvolt-Leitungen deutlich zu erhöhen.

„Aufgrund der enorm gestiegenen Anforderungen an die Qualität und Sicherheit bei der Übertragung von elektrischer Energie oder insbesondere der Datenübertragung müssen zunehmend die entsprechenden elektrischen Leitungen den  hohen Standards genügen”, erzählt Geschäftsführer Peter Khu.

Die KHU Sondermaschinen mit Sitz in Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) entwickelte ein neues Produkt zur Sicherheit von Stromleitungen in Elektroautos. Damit diese Hochvolt-Leitungen in den Fahrzeugen abgeschirmt und vor mechanischen Schäden geschützt sind, werden sie mit einem besonderen Geflecht umhüllt. Diese Umhüllungen verrichten Flechtmaschinen, die sehr langsam arbeiten. „Wir haben jetzt Maschinen entwickelt, die bis zu 30 Prozent schneller arbeiten als die bisher üblichen“, teilt Firmenchef Khu dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit.

„Das Hauptaugenmerk liegt vor allem in der Telekommunikationsbranche und Automobilindustrie. Unser Bestreben ist es, unsere neue Maschine alsbald fertig entwickeln zu können, damit wir die enorme Nachfrage des Marktes bedienen können”, so der Geschäftsführer weiter.

Kerngebiet der Firma ist das Entwickeln und Konstruieren von neuen Sondermaschinen und Anlagen für nahezu alle Branchen, von der Automobilindustrie, Luftfahrt, Blech-, Seil- und Kabelproduktion bis zur Lebensmittelindustrie und dem Laborbedarf. „Dank unserer großen Streubreite sind wir in der Lage, gezielt jene Sondermaschinen zu bauen, die unseren Kunden den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringen“, erklärt Peter Khu.

Mit 32 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen heuer rund vier Millionen Euro. Davon entfallen rund 70 Prozent auf den Export nach Deutschland, Osteuropa und Südamerika.

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