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Investitionsprämie: Transportwirtschaft nicht benachteiligen

Zwazl und Penner warnen vor Pferdefuß bei Investitionszuwachsprämie

In Summe 175 Millionen Euro hat die Bundesregierung für heuer und nächstes Jahr zur Förderung von Investitionen von Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereitgestellt. Wie Niederösterreichs Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl und Franz Penner, der Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der WKNÖ, nun aufzeigen, droht allerdings eine ganze Branche von dieser wichtigen Initiative nicht profitieren zu können: die Transportwirtschaft!

 

Der Grund: Nach den bisherigen Informationen – die genauen Richtlinien sind noch nicht beschlossen - sind nämlich Anschaffungen von Fahrzeugen von der Investitionszuwachsprämie ausgeschlossen. Das mag für andere Branchen argumentierbar sein, für die Transportwirtschaft aber sicher nicht, betont Zwazl. „Denn Lieferwagen, LKW oder Busse sind in der Transportwirtschaft genau das, was in anderen Branchen diverse Geräte oder Maschinen sind: Investitionen in die Erweiterung oder Modernisierung des Unternehmens. Oder, einfach kurz gesagt: Zukunftsinvestitionen!“

 

Die heimische Transportwirtschaft habe es angesichts der internationalen Konkurrenz ohnedies schon schwer genug. Entsprechend haben zahlreiche Transporteure nach Bekanntwerden der Investitionszuwachsprämie auch schon mit der Planung dringend notwendiger Investitionen begonnen, so Zwazl und Penner. „Umso größer sind Frust und Enttäuschung jetzt. Und auch ein möglicher umweltpolitisch positiver Effekt geht damit verloren, weil Fuhrpark-Modernisierungen weiter aufgeschoben werden müssen“, betont Penner. 

 

Dazu kommt, dass nach den bisherigen Informationen Fahrzeuge, die in den letzten drei Jahren angeschafft wurden, sehr wohl in die Berechnungsbasis für den Investitionszuwachs einberechnet werden sollen. Das heißt: Ein LKW, der in den letzten drei Jahren angeschafft wurde, gilt als Investition und legt die Latte für die Unternehmen, einen Investitionszuwachs nachzuweisen, höher. Wird dagegen jetzt ein dringend notwendiger, umweltfreundlicher LKW angeschafft, gilt er nicht als Investition und wird daher nicht mit der Zuwachsprämie gefördert. 

 

Zwazl: „Ich appelliere daher an die Bundesregierung, in den – ohnedies noch nicht beschlossenen Richtlinien sicherzustellen – dass der de facto-Ausschluss der Transportwirtschaft von der Investitionsprämie und die genannten unfairen Bedingungen beim Investitionszuwachs nicht zum Tragen kommen. Denn das ist nicht der richtige Weg.“

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