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Investitionspaket Klimaschutz als „Wirtschaftsturbo“

Sanierungen, Sonnenstrom, Reparaturen: Gewerbe und Handwerk begrüßen das ambitionierte Paket.

Das Investitionspaket für den Klimaschutz, das den Ministerrat bereits passiert hat, leistet dazu aus Sicht der Wirtschaft einen höchst willkommenen Beitrag.
© Pixabay Das Investitionspaket für den Klimaschutz, das den Ministerrat bereits passiert hat, leistet dazu aus Sicht der Wirtschaft einen höchst willkommenen Beitrag.

Wirtschaft und Klimaschutz sind kein Widerspruch, ganz im Gegenteil: Klug eingesetzte Mittel tragen zum Erreichen der Klimaziele bei und können zugleich den Unternehmen, die nach dem Corona-Lockdown schwer angeschlagen sind, einen Weg aus der Krise weisen. Das Investitionspaket für den Klimaschutz, das den Ministerrat bereits passiert hat, leistet dazu aus Sicht der Wirtschaft einen höchst willkommenen Beitrag.
„Intelligent verwirklichter Klimaschutz ist ein Investitions- und Wirtschaftsturbo“, betont Jochen Flicker, neuer NÖ Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, „auch die Unterstützung von Reparaturleistungen entspricht genau den Werten, die unsere Branche vorlebt – die Stichworte dazu lauten Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung durch handwerkliches Geschick.“
In den Jahren 2021 und 2022 sind nun insgesamt 750 Mio. Euro für thermische Sanierung und den Umstieg auf saubere Heizungen vorgesehen.
Auch die Förderung von Photovoltaik-Kleinanlagen mit insgesamt 80 Mio. Euro in den Jahren 2020 bis 2022 wird positiv bewertet: „Die geförderten Projekte werden im Schnitt das Vierfache an Investitionen auslösen, freut sich Innungsmeister Friedrich Manschein (Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker NÖ) über den Ausbau der Photovoltaik-Anlagen.

Übersicht: Neue und verbesserte Förderschienen

Die Bundesförderstelle, Kommunalkredit Public Consulting, hat mit 1. Juli 2020 eine Fülle von neuen Förderschwerpunkten auf den Weg gebracht und bestehende Unterstützungsangebote noch attraktiver gestaltet, auch die Angebote vom Klima- und Energiefonds können wieder in Anspruch genommen werden:

  • Errichtung von Energiezentralen zur innerbetrieblichen Wärme- und Kältebereitstellung
  • Innovative Nahwärmenetze
  • Holzgasproduktion zum Einsatz in Industrie und Gewerbe
  • Zuschläge für thermische Gebäudesanierungen
  • Zuschlagsmöglichkeiten beim Neubau in energieeffizienter Bauweise
  • Wärmerückgewinnung – Pauschalförderung für Umluftsysteme
  • Elektromobilitätspaket
  • Photovoltaik-Anlagen für Betriebe und Private bis zu 5 kWpeak

E-Mobilitätspaket

Das Förderprogramm unterstützt die Forcierung umweltfreundlicher Mobilität in den Schwerpunkten E-Mobilität für Straßenfahrzeuge und Infrastruktur, E-Mobilitätsmanagement, E-Flotten und E-Logistik. Dabei gibt es vor allem in den Bereichen E-Nutzfahrzeuge und E-Busse, inklusive E-Ladeinfrastruktur attraktive neue Fördersätze.

Wie erfolgt die Förderung?

Gefördert werden betriebliche E-Pkws mit Elektroantrieb beziehungsweise Brennstoffzellenfahrzeuge (3.000 Euro je E-Pkw mit reinem Elektroantrieb), sowie mit Plug-In-Hybridantrieben (1.250 Euro pro Pkw), E-Kleinbusse und ähnliche. 
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Autoimporteure beim Erwerb eines E-Pkw einen Mobilitätsbonus in Höhe von 2.000 Euro beziehungsweise 1.250 Euro (REX, REEV – Range Extender Electric Vehicle, also Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerungssystem) vom Netto-Listenpreis gewähren. Dieser Mobilitätsbonus muss auf der Rechnung aufscheinen, um anschließend die Bundesförderung online beantragen zu können.
Auch einspurige E-Fahrzeuge wie etwa Elektro-Zweiräder und E-Mopeds unterliegen einer möglichen Förderung. Bei E-Mopeds beträgt die Förderung 450 Euro (Klasse L1e), 700 Euro pro E-Motorrad (Klasse L3e).
Auch Private profitieren von der E-Mobilitätsförderung in der Höhe von 5.000 Euro pro E-Pkw. Vorgesehen sind noch einmalig 600 Euro (bei gleichzeitigem Kauf des E-Pkws) für eine Wallbox (Heimladestation) oder 600 Euro für ein intelligentes Ladekabel.
Darüber hinaus gibt es noch eine Anschlussförderung für den Ankauf von E-Pkw vom Land NÖ.

Übersicht „einst und jetzt“

  • E-Pkw (Elektroantrieb und Brennstoffzelle): 5.000 statt bisher 3.000 Euro
  • Leichtes E-Nutzfahrzeug 2 bis 2,5 Tonnen: 7.500 statt bisher 5.000 Euro
  • Leichtes E-Nutzfahrzeug größer als 2,5 Tonnen: 12.500 statt bisher 10.000 Euro
  • E-Nutzfahrzeug (Klasse N2): 24.000 statt bisher 20.000 Euro
  • E-Nutzfahrzeug (Klasse N3): 60.000 statt bisher 50.000 Euro
  • Elektro Kleinbus (Klasse M2): 24.000 statt bisher20.000 Euro
  • E-Bus (Klasse M3 bis 39 Personen): 52.000 statt bisher 40.000 Euro
  • E-Bus (Klasse M3 von 39 bis maximal 120 Personen): 78.000 statt bisher 60.000 Euro
  • E-Bus (Klasse M3 mit mehr als 120 zugelassenen Personen inklusive Fahrer): 130.000 statt bisher 100.000 Euro
  • DC Schnellladestationen für Nutzfahrzeuge ≥150 kW Abgabeleistung, nur in Kombination mit Ankauf von E-Nutzfahrzeug beziehungsweise E-Bus: 30.000 statt bisher 20.000 Euro

Photovoltaik-Anlagen für Private und Betriebe

Seit 22. Juni 2020 gibt es wieder die Möglichkeit, die Photovoltaik-Förderung aus dem Klima-und Energiefonds in Anspruch zu nehmen. Es werden aber nur neu installierte Anlagen gefördert.
Die Förderhöhe beträgt 250 Euro/kWpeak für freistehende Anlagen/Aufdachanlagen und 350 Euro/kWpeak für gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (GIPV).
Bei Gemeinschaftsanlagen (Aufdachanlagen bis zu 5 kWpeak) gibt es eine Förderpauschale von 200 Euro/kWpeak und bei gebäudeintegrierten Photovoltaikanlagen 300 Euro/kWpeak.


Antragstellung: www.umweltfoerderung.at
Für viele betriebliche Umweltprojekte gibt es auch Anschlussförderungen durch das Land NÖ:www.noe.gv.at
(Themen/ Wirtschaft, Tourismus und Technologie) Bei Fragen zu den Förderungen: Förderservice,
T  02742 851 16804
W wko.at/noe/foerderservice

Ökologische Betriebsberatung

Sie möchten Beratung für ein betriebliches Energieeffizienzprojekt? Nutzen Sie die ökologische Betriebsberatung, um sich bestmöglichst vorzubereiten und professionell bei der Realisierung begleiten zu lassen!
Kontakt:
Ökologische Betriebsberatung
W wko.at/noe/oeko
T  02742/851-16903

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